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Event: gamescom 2017: Redaktionstagebuch

PG-Team, am 21.08.2017, Seite 4 von 5

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Donnerstag, 24.08.17

Indies, Horror und der alltägliche Wahnsinn


Lisa Spitzer [PlanetVita]
Am heutigen Donnerstag der gamescom-Woche habe ich noch einmal alles rausgeholt, was ging, denn für mich war heute der letzte Messetag (die Bachelor-Arbeit ruft …). Ich hatte heute einiges vor. So machte ich mich direkt nach dem Einlass auf den Weg zum Sony-Stand, um mich für PSVR anzustellen. Zwar war ich gestern schon dort und hatte ziemliches Glück, dass ich Skyrim ausprobieren konnte (was ziemlich spaßig war, aber leider in der Mitte der Demo abgestürzt ist), aber wollte ich gerne auch noch The Inpatient ausprobieren. Während ich wartete, musste ich tatsächlich ziemlich bangen, denn man konnte sich den Titel, den man anspielen würde, nicht selbst aussuchen, sondern wurde zugewiesen. Dabei hatte ich erneut richtig Glück, denn gerade als ich abgeholt werden sollte (zu welchem Spiel, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall ein anderes als The Inpatient), fragte ich nach, ob ich nicht doch dieses ausprobieren könnte. Just in diesem Moment erschien eine Frau am Eingang des Sony-Trucks und erwiderte mir, dass sie genau dafür jemanden holen wollte, sodass ich einfach mit ihr mitgehen konnte. Und wow – es hat sich so gelohnt!

PSVR


Bei The Inpatient handelt es sich ja um das Prequel zu Until Dawn, ein Titel, den ich eh sehr feiere. In der Demo schlüpfte ich in die Rolle eines Patienten in einem Krankenhaus (Psychiatrie?), der zuerst bezüglich seiner Erinnerungen befragt und dann durch das Gebäude gebracht wurde. Später nahm das Spiel horrorartige Züge an, und es war echt unheimlich (bei einem Jump-Scare bin ich ziemlich zusammengezuckt, das sah von außen bestimmt witzig aus). Die Grafik war ziemlich gut und die Steuerung hat mir persönlich viel besser gefallen, als beispielsweise die von Skyrim. Dort konnte man sich nämlich nur immer ein Stück weiter nach vorne „teleportieren“, während man bei The Inpatient mit den Motion Controllern per Tastendruck vorwärtsgehen und sich durch Bewegung der Controller in die eine oder andere Richtung wenden konnte. Auf jeden Fall war dieses Spiel eins meiner absoluten Messe-Highlights!

Nach diesem Erlebnis machte ich mich mit ausgezeichneter Laune auf den Weg zu Mittelerde: Mordors Schatten. Da die Schlange aber (erwartungsgemäß) äußerst lang war, gab ich diesen Plan schnell auf, und machte mich stattdessen auf ins Pressezentrum, um weiter an meinen Previews zu arbeiten. Nachdem diese soweit erledigt waren und ich noch eine Pause gemacht hatte, ging es dann endlich zu dem Ort, den ich für das Ende meiner Messezeit aufgehoben hatte. Der Ort, der eigentlich jedes Jahr aufs Neue zu meinen Lieblingsorten der ganzen Messe zählt: Die Indie Arena Booth. Und wieder wurde ich nicht enttäuscht. So spielte ich beispielsweise Stifled an, ein VR-Horrorspiel, in dem man sich durch Schallwellen orientieren kann. So bewegt man sich durch eine größtenteils stockfinstere Umgebung fort und sendet Schallwellen aus, um die Umrisse der Umgebung sichtbar zu machen. Das konnte man tatsächlich, indem man in das Mikrofon sprach. Da mir das ständige „Hallo? Hallo!“ aber zu peinlich war, fand ich es ganz angenehm, dass man auch über Tastendruck diese Schallwellen aussenden konnte.

Stifled


Ein anderes Spiel, welches ich nicht selbst gespielt, aber sehr gerne angeschaut habe, war Keyboard Sports - Saving QWERTY. Dieses Spiel dreht sich rund um die Tastatur und beinhaltete neben diversen Wortwitzen („give me some T“ – daraufhin musste man die T-Taste drücken) eine ausgefallene Steuerung, in der auf dem Bildschirm beispielsweise eine Landschaft mit schemenhaft dahinterliegender Tastatur angezeigt wird und man zum Fortbewegen die Tasten drücken muss, auf die die Spielfigur sich dann bewegen soll. Auch sehr gut, aber etwas komplexer, war zudem Moon of Madness. Bei diesem handelt es sich um ein Horror-Game (ja, ich mag Horror-Games ziemlich gern, wie man vielleicht merkt), welches auf dem Mars spielt. In der Demo erlitt mein Fahrzeug, mit welchem ich mich auf dem Mars umherbewegte, einige Komplikationen, woraufhin ich aussteigen und nach einer Energiequelle suchen musste. Schließlich gelangte ich in eine Höhle, in der allerlei Horror-Geschütze aufgefahren wurden. Letztlich wurde aber aller Grusel und alle Verstörtheit nur von einem Spiel übertroffen - The Inner Friend. In diesem gelangt man in die Gedanken anderer und stellt sich deren Ängsten und Albträumen. In der Demo bewegte ich mich so beispielsweise durch eine Art düsteres Lager und musste Spiegel zerschlagen, durch die ich dann den Weg fortsetzen konnte. Ich wurde von einem schaurigen Monster angegriffen, welches aussah wie ein sehr runzliger alter, nackter Mensch, aber ohne Kopf oder Gesicht, sondern mit einer Anordnung von Kugeln anstelle des Kopfes (falls jemand das gespielt hat und weiß, was genau diese Anordnung darstellen soll, sagt mir gern Bescheid). Auf jeden Fall war es richtig skurril und beängstigend - auf jeden Fall das gruseligste, was ich auf der gamescom angespielt habe.

The Inner Friend


Danach war ich erst einmal geschafft. Ich machte mich auf den Weg nach oben in die Halle 10.2, wo ich mir mit meinem Kollegen Denis einen Crêpe gönnte. Ich hatte zwar überlegt, danach noch in die Merch-Halle zu gehen, aber als wir davor standen und der Menschenmenge entgegenblickten, wurde mir klar, dass ich das doch gar nicht so dringend wollte. Also packte ich meine Sachen, verabschiedete mich von der Messe und machte mich auf den Weg nach Hause, um dort an meiner Bachelor-Arbeit weiterzuarbeiten. Und schon war die gamescom somit für mich vorbei. Es waren anstrengende drei Tage, in denen ich aber auch viel Spaß hatte und viel erlebt habe. Meine Highlights waren auf jeden Fall der Pressetermin bei Nintendo (bei dem man wirklich wie ein König behandelt wurde), The Inpatient und die Indie Arena Booth!

Ist ziemlich zufrieden mit der diesjährigen gamescom: Lisa Spitzer [mrscookie13] für PortableGaming.de

John Seeger [PlanetSwitch]
Ein weiterer spannender und leider mein letzter Tag bei der Gamescom 2017. Als erstes begab ich mich heute Morgen zu Destiny 2, wobei sich hier die Wartezeit, im Gegensatz zu Monster Hunter World, in Grenzen hielt. Leider war ich so schnell ich drin war auch wieder raus und habe nur wenige Eindrücke sammeln können. Soweit kann ich aber sagen, dass auf den ersten Blick vieles beim Alten geblieben ist - gerade was Waffenaufteilung und Klassenfähigkeiten angeht. Aber immerhin gab's ein T-Shirt und einen Energiedrink als persönlichen Buff für mein weiteres Abenteuer. Viele Cosplayer und Stände weiter fand ich mich in Halle 8 bei einem Piraten-Konzert wieder, die mit ihren fröhlichen Liedern der Marke "Yohooo, und ne Buddel voll Rum!" eine wahnsinns Stimmung verbreitet haben. Ähnlich euphorische Massen waren bei World of Tanks zu beobachten, wo der Moderator Merchandise in die Menge schmiss, wie ich Sonntags Enten mit Brot bewerfe.

Und auch heute gab es meinerseits wieder viel fürs Auge. Diese Tage auf der gamescom waren für mich das schönste Erlebnis seit Jahren und ich freue mich darauf, nächstes Jahr vielleicht wieder dabei zu sein. Ich möchte mich nochmal herzlichst bei Allen auf der gamescom für dieses Erlebnis danken. Besonderer Dank gilt Sebastian Mauch, der es mir überhaupt erst ermöglicht hat herzukommen. Auch wenn es für mich der letzte Tag ist, muss es für euch noch nicht vorbei sein und ich wünsch euch viel Spaß, den Ihr hier garantiert haben werdet.

Mit freundlichen Grüßen aus Köln - John Seeger [P0RTM4N] für PortableGaming.de


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Bitte recht freundlich! Foto des Tages


Die Dr. Pepper Kampagne hat deutliche Spuren beim Stand von FFXIV hinterlassen.


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Aufgeschnappt: Zitat des Tages

"Keys for everyone!"
Ein Entwickler des Spiels Keyboard Sports, der Tastatur-Tasten an Passanten verteilt hat.



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3 Kommentare

profil 120 comments
[22.08.2017 - 12:34 Uhr]
JoWe:
Sehr cool - freue mich auf eure Berichte. Dann mal viel Spaß (und noch viel mehr Merch)!
profil 1 comments
[06.09.2017 - 10:31 Uhr]
Philip Ballad :
Guten Tag. Entschuldigung. Ich möchte fragen. Haben Sie unsere Photos? Euerer Journalist hat uns photographiert. Er hat gesagt, dass diese Photos wurde in Webseite: http://Planetswitch.de befinden. Aber ich habe unsere Photos nicht gesehen.

Die Photos hat am 23. August gemacht.


Zum Beispiel. Das ist meine Photos auf der Gamescom: https://pp.userapi.com/c638020/v638020832/5ce7b/ljTSeRRrITc.jpg

Freundliche grüße, Philip.
profil 159 comments
[07.09.2017 - 17:56 Uhr]
Paneka Sebastian Mauch
Hallo Philip Ballad :)

Unsere Galerie geht voraussichtlich am Wochenende online. Weitere Infos habe ich Ihnen per PN zugesendet.
Our galery launches on the weekend. Additional infos has been sent to you via private message.
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