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Event: gamescom 2017: Redaktionstagebuch

PG-Team, am 21.08.2017, Seite 5 von 5

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Das Messefazit der Redaktion


Die gamescom 2017 hat bereits seit knapp zwei Wochen ihre Pforten geschlossen und wie das nunmal so ist, hat uns das normale Leben leider etwas schneller eingeholt, als es uns lieb war. Als solches mussten wir leider etwas Geduld aufweisen, bevor wir endlich unsere Fazits zusammenfassen konnten. Aber was länge währt wird endlich gut, ohne weitere Umwege wollen wir euch nun die Fazits der einzelnen Messegänger präsentieren!


Denis Wewetzer [Azure]
...nahm alle Höhen und Tiefen des Messerummels mit.


Da schwindet sie dahin – die gamescom des Jahres 2017. Und es war... eine Messe, so viel ist schonmal klar. Nachdem ich mir bereits vorher nicht ganz so sicher war, wie gut es dieses Jahr so werden wird, kann ich im Nachhinein schonmal eines vorwegnehmen: Es wurde wieder um einiges ernüchternder. Das wundert mich allerdings wenig, da mir die gamescom im letzten Jahr wirklich sehr gut gefallen hat. Vielleicht eigne ich mich eher für entspannte Messen. Aber machen wir das Beste daraus und sehen uns mal an, was ich dieses Mal so erlebt habe!

Flipping Death

Zum ersten Mal habe auch ich mich mehr im Zeichen der Nintendo Switch gesehen und habe damit natürlich auch ein wenig mehr Zeit bei Nintendo verbracht. Wobei das nicht komplett stimmt, tatsächlich habe ich nur recht wenige Titel für die Switch angezockt. Mein klarer Favourit war hierbei allerdings Flipping Death, das von den Machern von Stick it to the Man entwickelte Adventure. Der Humor ist, meiner Meinung nach, einfach fantastisch und die Rätsel geben einem viele, subtile Hinweise, damit man eigentlich immer eine Möglichkeit herauszufinden, was genau man tun soll. Aber wesentlich witziger wird es, wenn man sich Abseits dieser Hauptaufgaben rumtreibt und einfach nur mal die Gedanken der Leute liest oder aber mit den jeweiligen Werkzeug seiner Wahl Schabernack treibt. Wer wollte denn noch schon immer mal einen Hund lecken oder einen Polizisten mit einem Lutscher davonjagen? Wer das machen möchte, ist bei Flipping Death genau richtig. Zu schade, dass der Titel erst irgendwann im nächsten Jahr veröffentlicht werden soll.

FFXIV

Nachdem ich selbst angefangen habe, FFXIV zu spielen, ist für mich kein Jahr mehr vollständig ohne dass ich versuchen würde, dort ein paar Preise abzustauben. Leider hat sich das dieses Jahr um einiges schwieriger dargestellt, als ich es mir erhofft hatte. So wurden keine speziellen Kämpfe für die Messe vorbereitet, sondern schlichtweg Kämpfe aus der Story herausgezogen, die man sodann als 8-Mann Gruppe bewältigen musste. Für mich selbst natürlich kein Problem, allerdings sind diese Kämpfe stark darauf ausgelegt, dass tatsächlich jeder in der Gruppe weiß, wie man das Spiel zu spielen hat. Mit dieser Tatsache zusammen war es mir bei sechs Versuchen leider nur möglich, ein einziges Shirt abzugreifen. Ähnlich erging es mir leider bei dem Roulette, das dieses Jahr mit ganz schicken Schlüsselanhängern aufwartete. Von den neun möglichen habe ich leider auch nur drei Stück gewonnen. Eine komplette Sammlung wäre zwar ganz schön gewesen, wenn ich mir nun vor Augen halte, wie stark mein Schlüsselbund nun bereits klimpert, ist es vielleicht aber auch besser so.

Abgesehen davon habe ich mich aber auch an ein paar Konsolenspielen gewagt. Allem voran Monster Hunter World, auf das ich mich bereits sehr freue. Mit dem Warten hier habe ich zwar meinen absoluten Rekord an Wartezeit bei Weitem übertroffen (satte vier Stunden hat es gedauert – und wir sind sofort als erste am Tag dort hingegangen), allerdings weiß ich nun, dass ich mir das Spiel definitiv zulegen werde. Es ist sauber in Szene gesetzt und die Geschwindigkeit wurde etwas hochgeschraubt – was mich als God Eater-Fan natürlich am meisten freut. Ebenfalls im Gedächtnis geblieben ist Dissida NT: Final Fantasy. Ich mochte die Titel auf der PSP, allerdings zeigt sich mir die PS4-Version als unfassbar langsam im Vergleich, was mich schon etwas enttäuscht hat. Vielleicht dreht sich dort ja noch etwas im Verlaufe des Spieles, da es sich um eine Umsetzung der Arcade-Variante handelt, zweifle ich allerdings ein wenig daran. Aber wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Abschluss

Es gab noch ein paar weitere Dinge, die mich auf der Messe angesprochen haben, aber dieses Jahr möchte ich es bei diesen Eindrücken belassen. Ich habe mich auch mal wieder in der Indie Arena Booth rumgetrieben und dort wieder ein paar ganz nette Spielchen entdeckt, allerdings warte ich da lieber, bis definitive Aussichten für Veröffentlichungen bestehen. Außerdem habe ich mich wieder an VR versucht, allerdings überzeugt es mich weiterhin nicht genug, um mir eine solche Brille ins Haus zu schaffen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass ich viele Höhen erlebt habe – allerdings auch die ganzen Tiefen, die eine große Messe mit sich bringen kann. Zum Beispiel ist meine Ausbeute an Goodies leider wesentlich geringer ausgefallen, was zwar schade ist, ich aber bestimmt verkraften kann. Bleibt mir nichts anderes als zu sagen: Ich hoffe, euch hat die gamescom 2017 gefallen und wir sehen uns bestimmt im nächsten Jahr wieder in Köln!

Gamescom Highlight: Zuzusehen, wie Yoshi-P und Foxcon sich an Susano Ex versuchen – gut zu wissen, dass sie das Spiel auch beherrschen.
Gamescom Lowlight: Dieses Jahr haben wir nicht ganz so viel Zeit zusammen als Redaktion verbracht – schade eigentlich.
Der coolste Stand: Nintendo – relativ offen, obwohl ein Großteil des Innenbereichs als Warteschlange gedacht ist.
Handheld-Spiel der Messe: Flipping Death, ganz eindeutig!
Konsolen-Spiel der Messe: Monster Hunter World – wenigstens hat sich die Wartezeit dafür auch gelohnt.
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: 0 – Ich habe meinen 3DS nicht mitgenommen. ^^'
Längste Anstehzeit an einem Stand: Vier verdammte Stunden bei Monster Hunter World
Liebstes Loot: Beides zwar gekauft, aber mein neues Monokuma-Shirt und die Figur von Aqua.
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: Wieder weniger Stress.
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Anstrengend


Nicola Hahn [501.legion]
...ging die Messe in diesem Jahr ganz entspannt an.


Wie? Das war schon die gamescom 2017? Durch die Verschiebung der Messewoche um einen Tag früher fühlt sich selbige deutlich kürzer an. Der Anreisetag war damit nicht wie üblich der Dienstag, sondern der Montag. Dank einer Schlafgelegenheit mitten in der Kölner Innenstadt war dieser auch noch recht entspannend und mit einem gemeinsamen Abendessen konnte er gut ausklingen. Der Pressetag am Dienstag war, meiner Meinung nach, überraschenderweise auch sehr angenehm, auch wenn die ersten Termine anstanden und ich nicht wirklich zum Zocken gekommen bin. Zuerst traf ich mich mit Markus Kassulke, CEO von HandyGames, mit dem ich einen ersten Blick auf Aces of the Luftwaffe: Squadron werfen konnte. Im heimeligen Biergarten des Bavarian Games-Stand im Business-Bereich ließ es sich gut quatschen, während rings um uns herum schon die ersten Biere geleert wurden. Der straffe Zeitplan führte mich gleich weiter zum Nintendo-Stand, wo sich die angereiste Redaktion langsam versammelte. Schnell waren die Spiele zum Antesten verteilt: Zur Auswahl standen für den 3DS Metroid: Samus Returns und Monster Hunter Stories. Für die Switch Super Mario Odyssey, Skyrim sowie LEGO Worlds.

Direkt danach erwartete uns auch schon die PR-Abteilung von Astragon, die uns den Landwirtschafts-Simulator 17 und 18 präsentierte. Dort lernte ich vom Community-Manager, dass ungerade Zahlen im Spielenamen bisweilen für AAA-Titel und gerade Zahlen für mobile Versionen standen, aber das wohl in naher Zukunft geändert wird, angefangen mit der Switch-Variante, die nun statt der Zahl den Untertitel “Switch-Edition” trägt. Während sich meine Kollegen anschließend an den Games in den Hallen vergnügten und Merch einkassierten, zog es mich eher ins Pressezentrum um die anstehende Arbeit zu bewältigen. Nach dem Fachbesuchertag stand mein Spiele-Counter von Games, die ich unbedingt noch auf der Messe anspielen will und nicht zu Terminen gehören, auf Null.

Battlefront


Erst am Mittwoch, am ersten regulären Besuchertag, konnte ich einen sehr kurz Blick auf Metal Gear: Survive werfen und die Age of Empires: Definitive Edition sowie Star Wars: Battlefront 2 anzocken. Doch gleich danach ging es wieder zurück zu den Terminen: Team17, besonders bekannt als Entwickler der Worms-Reihe und als Publisher für zahlreiche Indie-Titel, lud zum Antesten von The Escapists 2 und Yoku's Island Express am öffentlichen Stand ein. Leider konnten sie uns keine Switch-Version zum Testen anbieten und wir mussten uns so mit einem kurzen Blick auf die PC-Version zufrieden geben. Am gleichen Tag traf ich noch das schwedische Team rund um Image & Form, die aktuell an SteamWorld Dig 2 arbeiten und die ich seit drei Jahren jährlich auf der gamescom treffe. Entsprechend herzlich war das Wiedersehen und ich konnte erstmals selbst Hand anlegen am selbst betitelten besten Spiel des Studios. Später fand dann auch noch ein Interview mit CEO Brjann Sigurgeirsson statt, der mir auch die letzten Fragen zum Spiel beantwortete. Abgesehen von den Wichtigen, wie zum Release-Termin oder dem Preis. Am letzten Tag ließ ich es noch einmal ganz ruhig angehen und erledigte ganz entspannt weiter meine Schreib- und Schnitt-Arbeit im Pressezentrum und ging anschließend zum Zug, wo eine defekte Klimaanlage und fast eine Stunde Verspätung auf mich warteten.

Age of Empires


Insgesamt war die Messe für mich deutlich angenehmer als die letzten Jahre, am Fachbesuchertag vermisste ich glatt die ganzen Pressevertreter, die sich wohl alle zu Bundeskanzlerin Angela Merkel scharten, die die Messe eröffnete und anschließend die Hallen besuchte. Für mich standen dieses Jahr auch mehr die Leute hinter den Spielen im Vordergrund, als die Games ansich. Neben den zahlreichen Terminen konnte ich auch einen Blick auf die Besucher der gamescom werfen, die inzwischen nicht verschiedener sein können: Neben den üblichen Jugendlichen treiben sich auch immer mehr Eltern mit ihren Kindern herum. Ich staunte nicht schlecht, als ein etwa siebenjähriges Mädchen virtuos durch das Level von SteamWorld Dig 2 sprang und nur selten die Hilfe von ihrem Vater in Anspruch nehmen musste. Oder wie auch älteres Semester sich an den verschiedensten Spielen versuchte und mit ihren Nichten durch die Hallen schlenderten, auf der Suche nach Games, die sie gemeinsam spielen können. Eine interessante Beobachtung in welche Richtung sich die Branche und die Menschen, die von ihr und für sie leben, entwickelt.

Gamescom Highlight: Zahlreiche Menschen wiederzutreffen und neue kennenzulernen
Gamescom Lowlight: Die Abreise hätte etwas angenehmer sein können, das geht besser, Deutsche Bahn!
Der coolste Stand: Nintendo – Bühne und Indie-Titel auf der rechten und Eigenproduktionen auf der linken Seiten. Hier war eigentlich immer etwas los!
Handheld-Spiel der Messe: SteamWorld Dig 2 – wenn das nichts wird fahre ich persönlich nach Schweden!
PC-Spiel der Messe: Age of Empires: Definitive Edition – Man merkt, ich habe wenig gespielt.
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: 0 – Was ist das, ein StreetPass?
Längste Anstehzeit an einem Stand: 30 Minuten bei Star Wars: Battlefront 2 - Ja, ich habe definitiv zu wenig gespielt.
Liebstes Loot: Zwei Anstecker von SteamWorld, einer von Super Mario Odyssey.
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: Mehr Spiele, die mich auch interessieren. Aber es kann ruhig so bleiben!
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Entspannend


Andy Dück [awieandy]
...mag gratis Zeug


Ich selbst habe die Messe nur an ihrem letzten Tag, am Samstag, aus der Sicht eines Privatbesuchers erlebt, war also bei keinen Presseveranstaltungen anwesend. Das Motto für mich und meiner Truppe war es, sich nur dort anzustellen, wo man im Nachhinein etwas geschenkt bekommen konnte. Ausnahmen waren dabei Segas Sonic Forces-Stand, bei dem man erstaunlicherweise ohne zu Warten direkt loszocken konnte und EAs Need For Speed Payback, für welches ich mich auch ohne meinen EA Fastpass angestellt hätte.

Nintendo After Hours


Also, mit welchen Goodies bin ich nach Hause gekommen?

Keine Stunde nachdem wir in die Hallen kamen, hatten wir schon eine Tracer Maske vom Overwatch Stand bekommen, nachdem wir in einer schnellen Runde auf der neuen Map unsere Gegner chancenlos fertig gemacht haben - sie kamen keine fünf Meter aus ihrem Spawn heraus. Danach ging es zu Dragon Ball Fighter Z, wo T-Shirts verteilt wurden.

Discord


In der Hoffnung eine Cap von Rainbow Six Siege zu gewinnen, haben wir auch eine Runde auf deren neue Map gespielt, nur für den MVP hat es nicht gereicht. Während einer kurzen Pause an der frischen Luft haben wir Fastpässe für die EA Stände gewonnen, womit wir ohne zu warten Need For Speed Payback und Star Wars Battlefront 2 spielen konnten, bei letzterem gab es für zwei von uns ein Poster für die Platzierung auf dem zweiten und dritten Platz. Weiter ging es zum Teamspeak-Stand, um die Hero Badges zu holen. Dafür spielten wir eine Runde Rocket League gegen ein paar Kinder. Die Armen wussten nicht, was auf sie zukommen würde. Einen Code und Schlüsselanhänger weiter ging es zu Nintendo, wo es leider keine Anstecker mehr gab. Aber nach einer vernichtenden Runde (für meine Gegner zumindest) von Pokémon Tekken, waren wir noch einen Schlüsselanhänger reicher.

Nissan Skyline


Gleich gegenüber war Sega, wo erstaunlicherweise keine Schlange war, also warum nicht eine Runde Sonic Forces spielen? Bei Destiny 2 gab es ebenfalls ein T-Shirt sowie Playstation Schlüsselanhänger und von dort sind wir zum XBOX-Stand für eine Runde Playerunknown's Battlegrounds, welches für die XBOX noch stark verbuggt war. Aber immerhin gab es beim Warten jede Menge Anstecker (welche für gutes Geld bei eBay weg gehen werden).

Letztendlich war es eine Stressfreie Messe und ich freue mich aufs nächste Mal!

Gamescom Highlight: Auf dem Teamspeak-Stand Kinder in Rocket League 10-0 fertigmachen
Gamescom Lowlight: Playerunknown's Battlegrounds am XBOX-Stand
Der coolste Stand: Kein Stand, aber der super billige Laden in der Merch-Halle, in dem ich mir eine Batman-Schale gekauft habe (und einen Fidget Spinner :x)
Handheld-Spiel der Messe: Habe keine Handhelds gespielt, bis auf Pokémon Tekken
PC-Spiel der Messe: Star Wars Battlefront II
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: 0 – Mit einem 2DS lasse ich mich nicht in der Öffentlichkeit sehen :P
Längste Anstehzeit an einem Stand: 30+ Minuten bei Playerunknown's Battlegrounds.
Liebstes Loot: Dragonball Fighter Z T-Shirt
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: Dass ich für mehr als einen Tag kommen kann
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Noice


Sebastian Mauch [Paneka]
…war enttäuscht von der Messe als solches.


Bisher liefen die gamescoms vergangener Jahre für mich in etwa so ab: Am Fachbesuchertag werden ein paar Termine wahrgenommen, danach ging es dann auf persönliche Erkundungstour durch die überfüllten Hallen. Dieses Jahr war alles ein wenig anders, die Schuld liegt bei Nintendo und der Nintendo Switch. Das ist aber keineswegs negativ zu verstehen, denn es wurde so dermaßen viel für Switch vorgestellt, dass zwischen den Terminen und Anspielsessions nur sehr wenig für Erkundungen übrig blieb. Auch wenn es Nintendo mit dem neuen System wieder nicht geschafft hat, in die Liga der „großen“ Konsolen aufzusteigen, floriert der Markt für das Hybrid-System. Neben etlichen Ports älterer Titel wie The Elder Scrolls V: Skyrim und diverser Indie-Titel, gab es auch mehr als genug hochwertige Neuentwicklungen zu bestaunen. Dabei ist nicht nur die Rede von Nintendo-eigenen AAA-Produktionen wie dem gamescom-Award-Gewinner Super Mario Odyssey, denn auch kleinere Entwickler sehen die Switch als attraktive Entwicklungs- und Vertriebsplattform. Ob in der Indie Arena Booth, oder auch den großen Entertainment-Hallen, nahezu an jeder Ecke wurden auch kommende Spiele für die Switch gezeigt.

Dementsprechend gab es auch viel zu tun für unser sehr kleines Team. Neben einem sehr interessanten Interview mit dem Creative Director von Chess Ultra, konnten wir auch bei Nintendo in aller Ruhe ein paar Titel ausprobieren. Die Zukunft des kleinen Gaming-Tablet mit Dock kann man also erstmal als sehr vielsprechend diagnostizieren. Auch wenn die schiere Vielfalt ganz klar für die Switch spricht, war mein Titel Nummer Eins jedoch einer für den kleinen Bruder, den 3DS. Die Rede ist von Metroid: Samus Returns. Nun mag das natürlich auch daran liegen, dass ich ein ziemlicher Fan der Serie bin, aber auch Gameplay-technisch zog mich die Demo von allen am meisten in seinen Bann, sodass ich sie letztlich sogar zweimal durchspielte. Zwischenzeitlich trudelte sogar das Testmuster dazu ein, ihr dürft euch also in Kürze auf einen spannenden Test einstellen!

Doch zurück zur Spielemesse… Nach einer nicht gerade unkomplizierten und vor allem langen Anreise im Kleinbus ging ich mehr oder weniger ohne große Erwartungen in die heiligen Hallen. Die großen Hersteller Ubisoft und Co. habe ich dieses Jahr mal bewusst ausgelassen. Der einzige große Titel den ich mir letztlich doch antat, war Monster Hunter World für die PlayStation 4. Zusammen mit meinem Kollegen Denis von PlanetVita stellte ich mich noch weit vor dem Einlass der Privatbesucher in die trotzdem schon sehr lange Warteschlange. Trotz verfrühtem Presseeinlass warteten wir am Ende üppige vier Stunden auf unseren Anspielslot. Das hat Capcom ehrlich gesagt etwas fehlgeplant. Jeder Slot dauerte nämlich 20 bis 30 Minuten. Dementsprechend langsam rückte auch die Schlange auf. Pünktlich zum Einlass der Privatbesucher war die Wartereihe dann schon so ausgedehnt, dass die Wartezeit so immens war, dass man schon bis zum Messeschluss hätte warten müssen. Eindeutig ein Zeichen dafür, dass die gamescom mittlerweile viel zu voll ist, aber auch dass die Reihe Monster Hunter endlich mal einen wichtigen Stellenwert in Europa zugesprochen bekommt.

Positiv fiel aber dieses Mal das Klima in den Hallen aus. Trotz des durchwachsenen deutschen „Sommers“ war natürlich genau zur gamescom 2017 mal wieder bullige Hitze und keine einzige Wolke auf dem Plan. Trotz neuer Besucherrekorde war es in den Hallen aber insgesamt recht erträglich. Negativ aufgefallen ist übrigens der Lootgeiz der Hersteller. Gingen wir in vergangenen Jahren - ob als Privatbesucher oder Presse - mit haufenweise Geschenken im Schlepptau nach Hause, gingen wir dieses Jahr fast schon leer nach Hause. Wenig T-Shirts wurden in die Massen geworfen, und auch an praktischen Gimmicks oder anderem Merch mangelte es arg. Stattdessen hat man gefühlt an jedem Stand überdimensionierte Tüten in die Hand gedrückt bekommen. Wäre ich nicht semi-beruflich auf der Messe, würde ich mir diese „Erfahrung“ als Privatbesucher nicht mehr geben, da es einfach nicht mehr das Wahre ist. Vielleicht seht ihr das aber auch ganz anders, jeder sammelt ja schließlich seine eigenen Erfahrungen.

Gamescom Highlight: Tanzende Spartans (Halo) und Piraten inmitten der Menschenmassen!
Gamescom Lowlight: Definitiv die Anreise…
Der coolste Stand: Ganz klar der von Monster Hunter World!
Handheld-Spiel der Messe: Metroid: Samus Returns
PC-Spiel der Messe: Mittelerde: Schatten des Krieges (auch so ziemlich das Einzige das ich angespielt habe)
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: Zu wenige, da ich relativ wenig Zeit in Warteschlangen verbrachte.
Längste Anstehzeit an einem Stand: etwa vier Stunden bei Monster Hunter World trotz verfrühtem Einlass!!! Unnormal…
Liebstes Loot: Welches Loot? Nintendo hat aber immerhin ein Mario-Monopoly herausgegeben, ihr seid die Besten!
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: Weniger Leute, mehr Loot!
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Mager

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So viel zu unseren Eindrücken! Wart ihr auf der Messe? Hat sie euch gefallen oder war dieses Jahr mal absolut gar nichts für euch dabei? Und wie lange habt ihr euch die Warteschlangen angetan, nur um den ersehnten ersten Blick auf das Spiel der Träume zu werfen? Schreibt es uns doch in den Kommentaren!


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3 Kommentare

profil 120 comments
[22.08.2017 - 12:34 Uhr]
JoWe:
Sehr cool - freue mich auf eure Berichte. Dann mal viel Spaß (und noch viel mehr Merch)!
profil 1 comments
[06.09.2017 - 10:31 Uhr]
Philip Ballad :
Guten Tag. Entschuldigung. Ich möchte fragen. Haben Sie unsere Photos? Euerer Journalist hat uns photographiert. Er hat gesagt, dass diese Photos wurde in Webseite: http://Planetswitch.de befinden. Aber ich habe unsere Photos nicht gesehen.

Die Photos hat am 23. August gemacht.


Zum Beispiel. Das ist meine Photos auf der Gamescom: https://pp.userapi.com/c638020/v638020832/5ce7b/ljTSeRRrITc.jpg

Freundliche grüße, Philip.
profil 159 comments
[07.09.2017 - 17:56 Uhr]
Paneka Sebastian Mauch
Hallo Philip Ballad :)

Unsere Galerie geht voraussichtlich am Wochenende online. Weitere Infos habe ich Ihnen per PN zugesendet.
Our galery launches on the weekend. Additional infos has been sent to you via private message.
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