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Event: Tokyo Game Show 2018 - Messetagebuch

PortableGaming-Redaktion, am 21.09.2018, Seite 1 von 2

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Nach einem Jahr Pause sind wir wieder für euch in Tokio, der Metropole der Mangas, Anime, Cosplay und Spiele. 2016 waren wir noch für Planet3DS unterwegs, doch dieses Mal steht die Nintendo Switch ganz oben auf auf unserer Aufmerksamkeitsliste. Auf unserem YouTube-Kanal gibt es übrigens auch einiges an Videomaterial für euch zu bestaunen, das wir in einer handlichen Playlist zusammengefasst haben (Link)!

Erhofft sich diesmal mehr relevantes Material:
Michael Grönert [BadToxic]



Unter dem Motto „The Opening of a New Stage“ scheinen zwar noch immer die angeheuerten Cosplay-Mädchen im Vordergrund zu stehen, doch herrscht in Bezug auf Switch-Spiele keine solche Armut mehr, wie es 2016 bereits für den 3DS der Fall war. Sage und schreibe 144 Titel für die Nintendo Switch sind auf den offiziellen Papieren gelistet, während es für den 3DS nur noch fünf sind. Natürlich ein Ding der Unmöglichkeit, mit drei Personen an zwei Tagen viel davon besichtigen zu können. Besonderen Augenmerk legten wir auf eher kleine unbekannte Entwickler und Spiele, in der Hoffnung völlig neue Perlen entdecken zu können. Man darf nicht zu viel erwarten, aber es kann durchaus interessant zu sehen sein, welche Ideen und Verwirklichungen aus kleinen Gruppen hervorgehen können.


Ein bunter Mix aus bekannten und für westliche Spieler eher unbekannte Titel

Wie bei vielen Dingen in Japan, könnte man bei einer „Game Show“ etwas anderes erwarten, weil man es vielleicht anders kennt. Alleine der Eindruck, den ich bereits nach unserem letzten Besuch häufig erwähnt habe, dass auf dieser Spielemesse scheinbar oft nicht die Spiele im Vordergrund stehen… Doch lieber teile ich ein paar der anständigen Eindrücke und bekanntlich sagen Bilder mehr als ein langer Bericht.


Links: Ein Gundam oder „Transformer“ vor dem Eingang ist in Japan nichts besonderes. Rechts: Google Play-Schnitzeljagd - scanne QR-Codes anderer Stände um Punkte für Preise zu sammeln



Links: Geschenke auf einer Spielemesse: T-Shirts und Schlüsselanhänger? Nein, in Japan bekommt man auch mal eine Nudelbox mit Energy-Drink und stets viele Flyer, Fächer und Tüten. Rechts: Es gibt auch Maskottchen, die nicht nur Haut zeigen.



Links: Nicht nur Männer sind Zielgruppe unanständiger Spiele. Aber für die Mädchen gibt es oft eher etwas romantisches. Tritt dieser digitale Herr an sein Bildschirm-Gefängnis, wird auch eine Frau schnell schwach und besteht auf ein Foto mit Kniefall oder Kussversuch mit ihm. Rechts: Fotos schießen oder schießen lassen, das scheint an erster Stelle zu stehen. Wie gesagt Bilder sagen mehr…

TGS Tag 1 Highlight: Mädchen und deutsche Indie-Entwickler die sich trauen in Japan alles zu geben
TGS Tag 1 Lowlight: Schlafmangel, Dauerregen und das häufige Fotoverbot
Längste Anstehzeit an einem Stand: Anstehen? Wie sind doch Deutsche - alle lieben uns und lassen uns durch! Im Ernst: 5 Minuten an der Registration und vielleicht 1 bis 3 Minuten für ein unbestimmtes Spiel oder Foto. Maximale Angaben für von uns nicht getesteten Schlangen betrugen um die 20 Minuten.
Liebstes Loot: Monster Energy Drink mit Nudelbox
Das wünsche ich mir für die nächste TGS: Cosplay ohne Kleidung ;P
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Unterhaltsam.


Alles neu hier!
Benjamin Rudner [BERU]



Begegnung der ungewöhnlichen Art. Aber keine Sorge, der tut nichts.

Das erste Mal in Japan und das erste Mal auf der TGS. Der erste Tag geht zu Ende und ich schreibe den ersten Artikel für PlanetSwitch. Bei so viel Neuem gibt es also einige Eindrücke zu verarbeiten. Zwischen den vielen bunten Bildschirmen und nicht weniger bunten und über beide Ohren strahlenden Mädels lässt es sich schonmal gut aushalten. Das sehen offenbar auch andere Besucher so. Vor allem, wenn man noch die für solche Messen ungewöhnliche Bewegungsfreiheit hat.


Besucher und Besuchte. Aber nicht nur verkleidete, auch leicht bekleidete Frauen werden gerne ins Visier genommen.

Man verliert kaum Zeit durch Anstehen und kommt leicht mit den Vertretern an den Ständen ins Gespräch. In einigen Fällen muss man sich aber „hocharbeiten“ oder durchfragen bis man eine Antwort zu einer relativ einfachen Filmanfrage erhält. Manche lassen sich dabei allerdings nicht in die Karten schauen und drücken einem nur Werbematerial in die Hand. Davon gibt es natürlich auch sonst reichlich. Manchmal sogar zweimal, selbst wenn man das erste vom Kollegen vorher noch in der Hand gehalten hat. Man kann das entweder wie eine Almosenanfrage auf der Straße betreten ignorieren bzw. weglächeln. Oder man nimmt es an, was die zwischenmenschlich angenehmere, aber auf Dauer nervige Variante ist (Kurzes Nicken oder Verbeugen und „Arigato“ sagen). Auch bei gezielten Nachfragen ist bei fehlenden Englischkenntnissen hier und dort und fehlenden Japanischkenntnissen meinerseits jene seltsame Kluft durch Hände und Füße mit gutem Willen nicht immer sofort zu schließen. Dann dreht man eben noch eine Runde durch die Halle. Geschmacklich war jedenfalls alles dabei, von Horror bis Schulmädchen-anfassen-auf-lebensgroßem-Screen-und-Kommentare-der-Entzückung-ernten (dem Tonfall nach zu deuten). Da ist sie dann wieder, die milchige Scheibe, die die gängigen Unterhaltungskulturen voneinander trennt. Insgesamt war es eine sehr interessante und tolle Erfahrung bisher.


Feuchttücher als Geschenk für nach dem Anfassen von Schulmädchen auf dem Bildschirm

TGS Tag 1 Highlight: Kurze Wartezeiten
TGS Tag 1 Lowlight: Fotoverbote
Längste Anstehzeit an einem Stand: Bei der Registrierung selbst, kurz genug, dass man nicht extra auf die Uhr schaut.
Liebstes Loot: Monster Energy Cuba Libre
Das wünsche ich mir für die nächste TGS: Mehr Loot als Belohnung fürs Zocken.
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Arigato („Danke“)


Ab unter die Indies der Tokyo Game Show:
Michael Munding



Michael lässt es sich gut gehen

Die Anreise zur Tokyo Game Show gestaltet sich einfacher als man denkt, wenn man - rein zufällig - in der Nähe wohnt (Funabashi). Am Eingang kann es zu einer größeren Warteschlange kommen, doch auch hier hatten wir heute Glück und mussten gerade einmal ca. 10 Minuten am Internationalen Presse-Stand anstehen, bis wir drin waren.


Klarer Vorteil als Gaijin (Ausländer): Die Schlange ist kurz

An jedem Stand stehen die Mädchen an der Front, strecken den Besuchern Flyer, Fächer und Taschen hin. Einem solchen Lächeln, Grinsen und Anhimmeln kann Mann nicht widerstehen und verfällt den weiblichen, japanischen Schönheiten. Ohne Fotos kommt man also nicht vorbei.


Sie sind überall!

Auf der TGS gibt es verschiedene Bereiche. Bei den „new stars“ sind bei der Spieleprogrammierung aufstrebende Länder vertreten. Polnische Entwickler stellen unter anderem das Spiel Molecats vor. Das Spielprinzip ist, dass Katzen durch eine Höhle geführt werden müssen. Es erinnert an das Spiel Lemmings. Ein Unterschied ist, dass der Spieler, die in quadratische Bereiche aufgeteilte Höhle (ähnlich wie im Brettspiel Labyrinth) im Uhrzeigersinn drehen oder flippen muss. Zudem hat der Spieler die Möglichkeit, die Katzen mittels drei Aktionen zu beeinflussen: schneller gehen, Richtung umkehren und stehen bleiben lassen. Die Levels am Ende werden damit recht knifflig.

Ein anderes Spiel ist von einem dreiköpfigen Team aus der Niederlande: Kunai. Dieses sieht auf den ersten Blick auch sehr interessant aus. Die Preview zum Spiel zeigt eine sehr starke Beweglichkeit bzw. Schnelligkeit der Spielfigur, der Entwickler bezeichnet es auch als High-Mobility Game.

Auf der TGS ist auch ein Bereich aus Deutschland vertreten. Hier gibt es unter anderem das Couch-Coop Gelly Beans anzuspielen. Dieses ist ideal für die Switch. Switch an, zwei Personen an die Controller und Start. Ich würde es als Jump 'n' Run bezeichnen. Es geht um zwei Gelee-Kugeln, die man durch die Level lotsen darf - eine grüne und eine orangene. Sitzen die beiden aufeinander, haben sie spezielle Kräfte. Im Standardfall bewegt sich der untere und der obere kann schießen. Es gibt auch Plattformen, bei denen nur einer der beiden stehen kann. Hierfür gibt es die Möglichkeit direkt die Kugeln zu tauschen um von einer grünen Plattform auf eine orangefarbene zu springen.

Alles in allem ist die TGS eine interessante Veranstaltung, in welcher durchaus auch neue Spiele vorgestellt werden.


Ein musikalischer Ausklang des ersten Messetages

TGS Tag 1 Highlight: Square Enix Bereich (FF, Kingdom Hearts)
TGS Tag 1 Lowlight: PUBG
Der coolste Stand: Square Enix
Handheld-Spiel der Messe: Molecats (drehbare Umgebung), Deemo („Klavier Hero“)
Konsolen-Spiel der Messe: Kingdom Hearts, One Piece: World Seeker
Längste Anstehzeit an einem Stand: Etwa 2 Minuten für ein Foto mit Cosplay-Girls
Liebstes Loot: Monster (Energy-Drink) & Nudeln
Das wünsche ich mir für die nächste TGS: Mehr japanisch zu verstehen, um die Spiele eher zu durchblicken (Buttons)
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Girls^3

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Bitte recht freundlich! Foto des Tages

Eure Berichterstatter bei der Arbeit



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