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Kolumne: 4. Advent: Highlights für 2019

PortableGaming-Redaktion, am 23.12.2018, Seite 1 von 1

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2018 war wild. Der Switch-eShop ist förmlich von einem Jahr aufs nächste explodiert und unsere interne Spieledatenbank listet schon jetzt mehr Titel, als wir auf Planet3DS je erfasst haben. Und dabei fehlen uns vermutlich immer noch reichlich, die in dem ganzen Gewimmel hoffnungslos untergegangen sind! Statt diesen jedoch hinterherzutrauern, richten wir unseren Blick zum vierten Advent auf die Zukunft und schauen, was da eigentlich so an schönen Neuerscheinungen am Horizont wartet. Schließlich hat die Switch nach nicht einmal zwei kompletten Jahren noch lange nicht ihren Zenit erreicht und sowohl Nintendo als auch die zahlreichen Dritthersteller bereiten hoffentlich ihre schweren Geschütze vor. Alsdann, darauf freut sich unsere Redaktion im kommenden Jahr!


Andy Dück [awieandy] sucht sich seine Switch-Spiele nicht ohne Grund aus:
Stick Fight: The Game



Gamer heutzutage sind oftmals nicht auf eine einzige Plattform eingeschränkt und besitzen meist neben der Konsole zum Beispiel auch einen Gaming-PC oder einen Handheld. Hat man ein Spiel für die entsprechende Plattform gekauft, wird man wohl kaum noch ein weiteres Mal dafür Geld ausgeben. Zumindest könnte man das meinen, denn seit der Nintendo Switch erwischt man sich häufiger als man es zugeben will dabei, wie man bereits vor Jahren erworbene Spiele wieder zum Vollpreis erwirbt oder einfach nur auf dessen Switch-Release wartet oder hofft, obwohl man es schon längst auf dem PC hätte spielen können. Beispiele für solche Titel gibt es mehr als ich Finger auf der Hand habe und das nächste Exempel gibt es gleich hinterher: Stick Fight: The Game.

Worin meine Switch gegenüber meinem PC ungeschlagen bleibt, ist die Zugänglichkeit für das Spielen im lokalen Multiplayer - der meiner Meinung nach besten Art, zusammen spielen zu können. Aus diesem Grund kamen für mich die Spiele Overcooked! 2, Dragonball FighterZ und Nidhogg 2 für den PC nicht in Frage. Stick Fight: The Game habe ich zwar schon auf dem Rechner installiert aber auf der Switch wäre ich nicht davon abgeneigt, mir das Spiel noch einmal zu holen, vor allem weil schon seit Mitte Januar 2018 bekannt war, dass das Strichmännchen-Massaker auf die Nintendo-Konsole geportet wird. Jedoch war zu dem Zeitpunkt noch die Rede von ein paar Monaten und das letzte Update dazu gab es im Juli. Dadurch wird der Titel wahrscheinlich 2019 oder eben einfach doch nicht im eShop landen. Trotzdem, das abgedrehte physikbasierte Gameplay mit maximal einfacher Steuerung, welche übrigens ideal für das Spielen mit getrennten Joy-Cons wäre, dürfte auf der Switch für garantierten Spaß im Couch-Koop oder in der kurzen Pause unterwegs sorgen. Man könnte allmählich auf eine Ankündigung hoffen.


Nicola Hahn [501.legion] legt sich auf die Nase in…
Trials Rising



Während auf allen anderen Plattformen die Trials-Reihe das Genre der sogenannten Trials-Rennspiele besetzte, gab es auf Nintendo-Konsolen und -Handhelds nur die Titel der Konkurrenz in Form von Urban Trial Freestyle und Urban Trial Playground. Mit Trials Rising erscheint nun endlich im Februar 2019 ein Ableger des Platzhirsches auch auf Nintendo Switch. Wer mit dem Begriff der Trials-Rennspiele nicht anfangen kann, hier eine Umschreibung: Der Spieler übernimmt (meist) die Kontrolle über einen Motorrad-Trialfahrer, der sein Gefährt über unwegsames Terrain steuern und optimalerweise dabei schnellstmöglich und mit möglichst wenigen Stürzen im Ziel ankommen muss. Dabei trumpft die Spielereihe mit teils absurden Strecken auf, die wohl auch im neusten Ableger durch die Wüste, durch Hochhäuser oder sogar durchs Weltall führen. Besonders freudig schaue ich dem kommenden Multiplayer entgegen, der hoffentlich auch online für zahlreiche lustige Spielsessions gegen Freunde sorgen wird.


Nicola Hahn [501.legion] ballert sich den Weg frei durch Hawaii:
Shakedown: Hawaii



Was mit Retro City Rampage 2012 begann, findet seine Fortsetzung mit Shakedown: Hawaii. Das Retro-Abenteuer hat erst vor Kurzem seinen Releasetermin im ersten Quartal 2019 erhalten und wird von den Fans wie mir schon lechzend erwartet. Denn dieses Mal springt der Protagonist nicht in der Zeit zurück um mächtig viel Unsinn anzustellen, sondern ein alternder CEO muss seine Firma wieder zurück auf den Erfolgskurs bringen. Dafür gilt es auch, das Internet und seine Möglichkeiten zu entdecken. Dank der komplett abgedrehten Missionen in der 2D-Open World sollten spaßige Einlagen und Dauergrinsen bestimmt wieder garantiert sein. Hoffentlich hat Brian, selbst Chef und einziger Mitarbeiter von Vblank Entertainment, dieses Mal neben den ganzen Änderungen an der Grafik und am Gameplay an mehrere Schwierigkeitsstufen gedacht, denn sein letztes Spiel war dann doch, besonders am Ende, ziemlich knackig (zum Test).


Tjark Michael Wewetzer [Alanar] freut sich auf ein Wiedersehen mit Yuri und Co.:
Tales of Vesperia: Definitive Edition



Es ist immer wieder eine Freude, alte Lieblinge zu sehen. Gerade wenn sie für eine gewisse Zeit nur sehr schwierig zu beschaffen waren oder man sich darüber ärgert, dass das alte Trägermedium nachgegeben hat. Ohne Witz: Meine alte Xbox 360-Disc von Tales of Vesperia hat eine ziemlich beunruhigenden Knacks in der Mitte. Und das hat mich ohne Ende geärgert! Dabei gehe ich eigentlich recht pfleglich mit meinen Spielen um, doch irgendwie – vermutlich durch eine Kombination aus reichlich Spielzeit und der nicht ganz nachgiebigen Disc-Halterung in der Schachtel – hat sich dann dieser Riss in die Scheibe geschlichen. Und da ich nicht wollte, dass mir die Disc irgendwann die Konsole zerdeppert, habe ich das Spiel bis zum Erwerb einer Ersatzversion (vielen Dank dafür an den ehemaligen Redaktionskollegen Stefan!) nicht mehr zocken können.

Insofern ist die Ankündigung der Definitive Edition für mich ein Segen. Endlich kann ich mein liebstes Tales-Spiel genießen, ohne um die Sicherheit meiner Konsole zu bangen! Und die Switch-Module sind allgemein auch deutlich stabiler – da macht sich die traditionelle 10-Euro-Switch-Steuer fast schon wieder bezahlt. Doch warum hat mich das Rollenspiel eigentlich damals so in den Bann gezogen? Oberflächlich betrachtet war es allein schon die umwerfende Optik, die einfach wie ein spielgewordener Anime aussieht. Das cartoonhafte Shading sieht atemberaubend gut aus und macht immer noch eine extrem gute Figur – da stört es dann auch nur minimal, dass die dazugehörigen Animationen leider sehr steif sind. Das allein war jedoch nur Stein des Anstoßes: Schnell entfaltet sich hier nämlich eine spannende Geschichte, die mit der an sich simplen Wiederbeschaffung eines bedeutsamen Steins beginnt und sich im Laufe der Zeit in ein weltumspannendes Drama um Gerechtigkeit und den Wert des Zusammenhalts wandelt. Protagonist Yuri Lowell ist mir mit seiner vielschichtigen Persönlichkeit stark im Gedächtnis geblieben, woran sein alter, englischer Sprecher Troy Baker sicherlich nicht ganz unschuldig war. Schade, dass diese legendäre Performance in der Neuauflage leider von jemand anderem ersetzt wurde. Doch auch die anderen Figuren sind nicht vergessen: Sei es die weltfremde Prinzessin Estelle, der aufstrebende Gildenleiter Karol, die eingebildete Magierin Rita oder auch Raven, der wohl großartigste Mitte-30er-Anime-Opa aller Zeiten – die gesamte Truppe ist schlichtweg liebenswürdig. Ich bin daher mehr als gespannt darauf, noch gleich im Januar wieder mit der Gilde Heldenmutige Vesperia losziehen zu dürfen und für eine bessere Welt zu kämpfen.


Außerdem holt sich Tjark ein Stück Heimat zurück in…
Atelier Lulua: The Scion of Arland



Guten Tag, ich bin der redaktionsinterne Atelier-Fan und ich begrüße Sie mit der diesjährigen Vorstellung des nächsten Ablegers dieser nischigen Reihe. Es wirkt irgendwie bizarr, dass diese doch so kleine Serie tatsächlich neue Releases im Jahrestakt auf die Reihe kriegt. Und rechnet man das Spinoff Nelke & the Legendary Alchemists noch mit dazu, stehen eigentlich sogar gleich zwei Spiele in den Startlöchern. Trotzdem wird vermutlich der nächste Hauptteil der Reihe eines meiner Highlights von 2019 werden – allein schon deswegen, weil es in die Region zurückgeht, mit der ich meine Alchemie-Reise angefangen habe.

Nun ist es innerhalb der Atelier-Reihe nichts neues, dass die Zeit im Laufe der Serienableger voranschreitet. Lulua geht jedoch noch einen Schritt weiter und macht niemand geringeren als die Tochter der ersten Arland-Protagonistin Rorona zur Hauptfigur. Die werte Frau Mama feiert natürlich auch einen Auftritt und sieht dabei kurioserweise nicht so alt aus, wie man es von ihr zu diesem Zeitpunkt glauben würde. Von wegen, niemand wolle eine Rorona in den 30ern sehen, Astrid! Im Zentrum steht dennoch Töchterchen Lulua, die sich ebenfalls dem Studium der Alchemie verschrieben hat und gemeinsam mit ihrer Lehrmeisterin Piana in einer Grenzstadt der Republik Arland landet. Dort stolpert Lulua über ein merkwürdiges Buch, dessen Inhalte seltsamerweise nur sie entziffern kann – und welches augenscheinlich mächtige Geheimnisse der Alchemie birgt. Im Spielverlauf geht es dementsprechend maßgeblich darum, den im Buch befindlichen Hinweisen nachzugehen und die Aufgaben zu entschlüsseln, um so an neue Rezepte zu gelangen. Das erinnert stark an das System hinter Atelier Sophie, nur dass das Buch (vermutlich) nicht lebendig ist. Und sofern die Struktur angemessen angepasst wird – in Atelier Sophie schaltete man nämlich gerade zu Beginn in zu kurzer Zeit zu viele Gebiete frei und stolperte somit ziemlich planlos in der Gegend herum –, steht hier eine würdige Fortsetzung der Arland-Reihe ins Haus. Zumal ich auch schlichtweg gespannt bin, was sich nach all den Jahren in dem beschaulichen Land getan und wie sich alte Bekannte verändert haben.


Bonus:
Die Nintendo Logo-Parade!



Bei der Auswahl der kommenden Kracher haben wir uns reichlich die Köpfe zermürbt und sind im Angesicht der traditionell eher kurzfristigen Releaseankündigungen ziemlich in Auswahlnot geraten. Dabei sind auch gewisse Spiele unter den Tisch gefallen, die kurioserweise jedoch über eine bemerkbare Gemeinsamkeit verfügen: Man kennt nur ihre (vermutlich auch noch temporären) Logos - wenn überhaupt! So dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit klar sein, dass Nintendo und The Pokémon Company im November 2019 die nächste Pokémon-Generation einläuten werden, obwohl in dieser Hinsicht natürlich noch kein dermaßen genauer Releasezeitraum bestätigt wurde. Auch soll irgendwann im Laufe des Jahres ein brandneues Animal Crossing auf der Switch landen, doch mehr als einen kurzen Teaser gibt es derzeit nicht. Und von Metroid Prime 4 haben wir nicht einmal das – nur ein einfaches Logo. Sowas ist man fast schon nicht mehr von Nintendo gewohnt, wo die meisten Ankündigungen doch erst dann getätigt werden, wenn viele Elemente in trockenen Tüchern sind und man reichlich etwas zum Zeigen hat! Aber hey, komplett vergessen wollen wir diese Kuriositäten natürlich trotzdem nicht. Insofern hoffen wir kollektiv darauf, dass hinter den Logos auch großartige Spiele warten, die den Erwartungen der Fans gerecht werden. Gerade den leidgeprüften Metroid-Fans würden wir sowas mehr als gönnen.

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