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Kolumne: Zeit für Veränderungen - Unsere Switch-Verbesserungswünsche

PortableGaming-Redaktion, am 08.03.2020, Seite 1 von 1

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Die Switch wurde vergangene Woche drei Jahre alt und alles, was es von Nintendo zum Geburtstag gab, war ein kleines Stabilitätsupdate (zur News). Kann man natürlich machen und selbst ohne größere Updates ist nicht anzuzweifeln, dass Nintendos Strategie mit dem unkompliziert an den TV anschließbaren Handheld bestens aufgegangen ist, doch nach all der Zeit machen sich doch so langsam gewisse Wünsche bemerkbar. Manche mögen sogar vielleicht schon länger bestehen, wurden bisher jedoch ausgeblendet, weil man dem damals noch taufrischen Gerät etwas Anlaufzeit gönnen wollte. Zum dritten Jubiläum der Konsole haben wir uns daher eine einfache Frage gestellt: „Wenn es eine Sache gäbe, die du an der Switch ändern könntest, welche wäre es?“ Was unser Team sich wünscht, verraten wir euch im Folgenden. Und natürlich seid ihr ebenfalls herzlichst dazu eingeladen, eure größten Switch-Änderungswünsche mit uns in den Kommentaren zu teilen!


Tjark Michael Wewetzer [Alanar] verliert beim Einkaufen den Überblick:
Der eShop



Keine Frage: Gerade bei den Spielefluten, wie die Switch sie erlebt, ist es alles andere als einfach, für den richtigen Überblick zu sorgen. Nintendos einfach gehaltener eShop versucht allerdings gefühlt nicht einmal ansatzweise, etwas wie Ordnung ins Chaos zu bringen. In nur wenigen Menüpunkten soll bereits alles fachgerecht untergebracht sein – die jüngsten Neuerscheinungen, kommende Titel, aktuelle Sonderangebote sowie eine kleine Auswahl an beworbenen Highlights. Doch bei dem regelmäßigen Spieleschwall ertrinken quasi jegliche vielversprechenden Kleinode in Windeseile und speziell die Rabatt-Abteilung würfelt einfach alles durcheinander, was gerade irgendwie runtergesetzt ist. Wirklich effektiv kann man den eShop derzeit eigentlich nur nutzen, wenn man sich von außerhalb informiert und gegebenenfalls seine potenziellen Kaufkandidaten über die Wunschlistenfunktion im Auge behält – wenn man denn überhaupt wahrnimmt, dass das liebliche Herzchen auf der Spieleseite dafür steht, den jeweiligen Artikel auf besagte Liste zu setzen. Warum man ausgerechnet dieses Symbol für den alten Text-Menüpunkt ausgewählt hat, ist mir auch schleierhaft. Vielleicht erhofft man sich dadurch ja, den Charme wieder einzufangen, der durch das Fehlen schmissiger Hintergrundmelodien wie zur 3DS- und Wii (U)-Ära verlorengegangen ist.

Mein größter Änderungswunsch wäre jedoch, dass eben die Sonderangebote besser beworben, beziehungsweise zusammengefasst würden. Zuletzt hielt Nintendo beispielsweise eine große Angebotskampagne rund um von Kritikern gefeierte Hochkaräter (und Daemon X Machina) ab. Möchte man nun gezielt aus dieser Aktion einen Titel herauspicken, muss man sich durch Hunderte von aktuellen eShop-Sonderangeboten wühlen, die eben auch Vorverkaufsrabatte oder andere Sales mit einschließen. Theoretisch soll in so einem Fall die News-Funktion vom Home-Menü helfen, doch der in dortigen Meldungen platzierte eShop-Link führt nicht selten zur regulären Rabatt-Sammelseite. Derartige Dinge einfach mal hinter hübsche Banner zu packen und zu sortieren wäre hoffentlich nicht zu viel verlangt, zumal das auf dem 3DS und der Wii U – ganz zu schweigen von aktuellen Konkurrenzkonsolen – ebenfalls klappt. So macht mir das Durchstöbern der digitalen Downloads jedenfalls keine große Freude. Stattdessen schaue ich wöchentlich mal meine Wunschliste durch, ob da nicht irgendwelche Sonderangebote locken, und belasse es dabei. Und würde ich nicht zwecks Datenbankpflege regelmäßig die eShop-Neuveröffentlichungen durchgehen müssen, wäre besagte Liste vermutlich sogar noch deutlich kompakter.


Andy Dück [awieandy] möchte keinen Adapter kaufen müssen:
Das Dock



Probleme mit der Software sind durchaus berechtigt, aber Software lässt sich updaten. Die Hardware jedoch muss von Anfang an stimmen. Deshalb würde ich mir das Dock vornehmen. Was würde ich als Erstes verändern? Wie wäre es mit einem LAN-Anschluss direkt im Dock! Bisher bekommt man nur eine LAN-Verbindung indem man einen zusätzlichen LAN-Adapter kauft. Nintendo selbst bietet dabei noch immer den Wii-LAN-Adapter an. Zugegeben ist ein LAN-Anschluss kein absolutes Must-Have und mich würde das Fehlen des Anschlusses nicht weiter stören, würde dieses Dock nicht für 80€ über die Ladentheke gehen. Zieht man vom Preis das mit enthaltene Netzteil ab, ist der Preis für das Plastik mit kleiner Platine, drei USB-Ports, einer LED und einem USB Typ-C-Stecker, welcher nicht einmal den USB-C-Standard implementiert, schon eine ordentliche Stange. Dass das Dock der Konsole keinen Leistungsschub verschafft empfinde ich tatsächlich als gute Entscheidung, da sich Entwickler sicherlich vorbehalten würden, ihre Spiele nur im Docked-Modus spielbar zu machen. Ich würde dem Dock lieber mehr Power geben um längere Videoaufnahmen und Streaming zu ermöglichen. Designtechnisch wird das Dock auch in verschiedenen Variationen angeboten, jedoch nur in Kombination mit einer Konsole. In diesem Aspekt wäre ein Feature wie die Faceplates beim 3DS eine Lösung. Da ich mir nach drei Jahren Switch nur das Dock als verbesserungswürdigsten Aspekt der Konsole aussuche, zeigt es offensichtlich, wie gut die Maschine die wenigen Jahre gealtert ist und ich freue mich auf einige weitere Jahre. In dem Sinne: Happy Birthday!


Sebastian Mauch [Paneka] hat seine Erwartungen mittlerweile gehörig gesenkt und hofft nun nur noch auf ein besseres…
Das Home-Menü



Dass ich sowohl persönlich als auch objektiv betrachtet so meine Problemchen mit Nintendos Trägheit (was Updates angeht) habe, konntet ihr ja vor einiger Zeit schon mal in meiner Kolumne (Link) nachlesen. Seitdem habe ich jedoch glücklicherweise meinen Unmut beseitigt und so gut wie keine Erwartungen mehr an diese Plattform. Viele Kritikpunkte lassen sich ja dank Drittherstellern oder, da drängt Nintendo leider einige Kunden hin, Hacks lösen. Um meiner mittlerweile ungemein großen Spielebibliothek Herr zu werden, wäre jedoch ein Menü, wie es schon 3DS und Wii U anboten, der reinste Segen. Ich verlange nicht viel, aber so ein simples Ordner-Feature könnte schon einiges an Zeit sparen.

Auch die Art und Weise, wie die Nintendo Switch unsere Spielzeit trackt, ist mir noch immer ein Rätsel. Sicherlich wird im System minutengenau irgendwo hinterlegt, wie lange man einen Titel schon wertgeschätzt hat, oder auch nicht. Doch dass man dann nach dem ersten Start erst zehn Tage warten muss, nervt einfach nur. Nicht wenige Titel sind in einigen Tagen abgefertigt, dann bin ich natürlich oftmals auch neugierig und möchte wissen, wie lange ich nun tatsächlich für den Lauf gebraucht habe. Nintendo schiebt hier jedoch künstlich einen Riegel vor. Das sind so zwei wirklich kleine Sachen, die mir und vielen anderen Switch-Fans da draußen gehörig das digitale Unterhaltungsleben erleichtern würden. Ich könnte natürlich noch ein paar weitere Aspekte nennen, doch würde das hier nun den Rahmen sprengen. Und da zu viel Negativität nicht gesund ist, wünsche ich der Switch alles Gute zum dritten Geburtstag! Danke für all die tollen Indies, Wiederveröffentlichungen und Exklusivspiele. Hoffen wir mal, dass Nintendo auch ein paar Geschenke für die Switch hat, außer noch mehr Stabilität!


Nicola Hahn [501.legion] vermisst etwas mehr Power für unterwegs:
Der Akku



Sobald man unterwegs und keine Steckdose in Griffweite ist, wandert der Blick immer wieder auf den aktuellen Akkustand des jeweiligen Geräts. Nicht umsonst spielt die Wattstunden-Zahl auf Smartphone, Laptop und eben dem Handheld eine entscheidende Rolle und kann ganze Kaufentscheidungen beeinflussen. Dank des Pokémon Go-Hypes im Jahre 2016 wurden dann auch Powerbanks immer relevanter, die den Akku der mobilen Geräte wieder auffüllen und somit die sogenannte Lifetime erhöhen. Und genau das hat die Nintendo Switch bitter nötig, schließlich geht trotz des 4310 mAh großen Lithium-Ionen-Akku schnell die Puste aus. Nintendo schreibt offiziell auf der Produktseite, dass die Releaseversion drei Stunden lang bei The Legend of Zelda: Breath of the Wild durchhält, bei der Switch Lite sind es immerhin vier Stunden und bei der neuesten Switch-Revision sprechen die Praxisberichte von sogar fünf Stunden. Das ist zwar definitiv keine Vollkatastrophe und für eine Zugfahrt sollte das durchaus reichen, doch reden wir immerhin von einem Nintendospiel, das wahrscheinlich unzählige Optimierungen erhalten hat um sparsam zu laufen. Andere Karäter, für die sich die Entwickler keine Zeit genommen haben um sie für den Hybriden anzupassen, sieht die Akkulaufzeit komplett unterschiedlich aus.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der begrenzte Akku mindestens mitschuldig ist, wenn es um die schwache Performance der Grafik- und Recheneinheit geht. Eine starke CPU/GPU würde zusammen mit einem gleichbleibenden Akku das Konzept der mobilen Konsole ad absurdum führen. Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass Nintendo diesbezüglich nicht untätig war und mit der Switch Lite und der aktuellen Revision der Hardware ordentlich an der sogenannten Battery Lifetime geschraubt hat. Und für mich als Besitzer der Releaseversion gibt es immer noch die praktischen Powerbanks mit denen ich meine Switch und mein Handy mobil versorge. Eigentlich kann ich mit den genannten Einschränkungen durch den Akku bisweilen ganz gut leben, doch wenn es eben die eine Sache gibt, von der ich auch bei anderen Geräten nicht genug haben kann und was der Switch aktuell fehlt, ist es eben die längere Laufzeit. In diesem Sinne: Macht weiter so, Nintendo, und alles Gute zum Geburtstag!

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