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Hardware: Nintendo Switch - Alles, was ihr zum Launch wissen müsst

PortableGaming-Redaktion, am 21.02.2017, Seite 3 von 5

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Der neue Nintendo-Online-Service
Auf der (noch) aktuellen Gerätegeneration von Nintendo, also dem (New) 3DS und der Wii U, haben wir ja bekanntermaßen das Nintendo Network. Dieses ermöglicht es im Großen und Ganzen, mit anderen Spielern online gegenein- oder miteinander Spaß zu haben. Das Nintendo Network hinkt technisch aber weit hinterher und hat schon vor Ewigkeiten den Anschluss zum PlayStation Network oder zu den Xbox Live-Diensten verloren. Dienste wie Party-Erstellung, ein richtiger Chat und andere Funktion ließen im Nintendo Network auf sich warten. Dies soll sich nun mit dem Release der Switch ändern. Passend dazu werden nämlich Nintendos neue Online-Services an den Start gehen. Diese versprechen viel, lassen aber auch noch viel offen. Womit man es nun aber wirklich zu tun hat, das zeigen wir euch im Folgenden!

Die Testphase bis zum Herbst
Mit dem Launch der Switch am 3. März wird auch der neue Dienst an den Start gehen, allerdings nicht in seiner finalen Form. Stattdessen startet man zunächst mit einer kostenlosen Testphase. Erst ab Herbst sollen alle angekündigten Features zur Verfügung stehen. Bis es soweit ist, geht im Prinzip alles weiter wie schon bei der Wii U oder dem 3DS, nur mit einer neuen Infrastruktur im Hintergrund. Man wird kostenlos online spielen und Spiele sowie Anwendungen aus dem eShop herunterladen können. Es wird es kostenlose Updates für das Switch-System selbst und die dazugehörige Software geben. Auch Freunde kann man wieder hinzufügen und verwalten. Außerdem wird es über eine separate App – vermutlich auf der Switch direkt und als Smartphone-App – diverse Einstellungen für Altersbeschränkungen geben. Damit läuft alles wie gehabt und jeder kann zunächst gratis alles nutzen, sofern er eine Switch und Spiele mit Online-Features besitzt.


Was passiert nach der Testphase?
Nun wird es spannend, denn zum ersten Mal in der Firmengeschichte berechnet Nintendo einen gewissen Betrag für die Nutzung der Online-Services. Ab Herbst wird also neuerdings ein jährlicher Obolus fällig. Wie hoch die Kosten genau sein werden, ist noch nicht zu 100 Prozent bekannt, der Preis soll sich aber im Bereich zwischen 16 und 25 Euro bewegen. Damit wäre man schon mal deutlich günstiger als die Konkurrenz von Sony oder Microsoft. Dafür gibt es aber auch noch einige Unklarheiten. Ist die Testphase vorbei, wird übrigens auch für das reine Spielen des Online-Multiplayers ein Mitgliedsbeitrag fällig. Außerdem erhalten zahlende Kunde Zugriff auf die neuen Funktionen des Netzwerkes.

In Zukunft wird es nämlich auch möglich sein, richtig mit seinen Freunden und Spielpartnern zu chatten, sich Termine zum Zocken zu erstellen und Gruppen zu kreieren. Sogar der gute alte Voice-Chat wird wieder seinen Weg in Nintendos Ökosystem finden. Nach aktuellem Wissensstand soll das aber ausschließlich über eine externe App für Smartphones und Tablets mit iOS oder Android geregelt werden. Ob die Dienste auch auf der Switch selbst zur Verfügung stehen werden, wissen wir noch nicht. Es wäre aber wirklich schade, da man so sonst Nutzer ohne diese Hilfsgeräte ausschließen würde. Außerdem könnte die Auslagerung sowohl einen Komfortgewinn, aber auch Komforteinbußen bedeuten. In der Testphase wird die App übrigens in einer abgespeckten Form gratis zur Verfügung stehen. Ob die App am 3. März direkt in den Appstores beziehbar sein wird, ist ebenfalls noch nicht klar.

Monatliche Spieledownloads
Ein Highlight und eine Enttäuschung zugleich wird zudem der monatliche Spieledownload sein. Ein Highlight, da man so etwas Ähnliches anbietet wie Sony mit den gratis PS Plus-Spielen und Microsoft mit seinen Games with Gold. Eine Enttäuschung, da es lediglich ein Titel sein wird. Soweit ja noch ok, bezahlt man doch immerhin etwas weniger als bei der Konkurrenz und man wird nicht so mit Software überschüttet. Allerdings erhält man zunächst „nur“ monatlich ein NES- oder SNES-Spiel. Hinzu kommt, dass man diese nur für den Aktionsmonat geliehen bekommt und nicht etwa permanent in seine digitale Spielebibliothek aufnehmen kann. Dafür sollen einige dieser Virtual Console-Titel aber um neue Online-Features erweitert worden sein. Wir gehen davon aus, dass man so das lokale Zocken an einer Retro-Konsole über das Internet abbildet.


Was gibt es sonst noch zu wissen?
Das Wichtigste wurde bereits oben beschrieben. Es ist aber auch noch wichtig zu erwähnen, dass Abonnenten des neuen Services auch exklusive Preisnachlässe im eShop bekommen werden. Bislang fielen solche Rabatte im eShop oder über My Nintendo eher mager aus. Bei PS Plus etwa erhält man Spiele teilweise massiv günstiger als der Rest der PlayStation-Nutzer. Orientiert sich Nintendo auch da wieder an der Konkurrenz, dürfte es endlich auch für Nintendo-Fans interessant werden - die Zukunft wird es zeigen. Übrigens wird sich der neue Dienst nicht auf das bestehende Nintendo Network auf Wii U und 3DS auswirken. Für den neuen Service wird ein Nintendo-Account aber nun endgültig zur Pflicht.

Soviel zu den bekannten Informationen. Einige Fragen wollen aber nach wie vor geklärt werden. Wir wünschen uns beispielsweise noch ein richtiges Achievement-System, optimalerweise sogar mit einer Art Platin-Trophäe. Das schafft nicht nur neue Anreize zum Weiterspielen, sondern wäre auch eine Art Buchführung über die Erfolge die man während des Spielens erlangt. Leider sieht es aktuellen Leaks zufolge eher nicht danach aus. Ebenfalls sehr lobenswert wäre eine Cloud für Screenshots und Speicherstände. So könnte man auf sich auf jeder beliebigen Switch einloggen und dort weiterspielen wo man aufgehört hat. Das würde sich gut mit dem neuen System für Spiele vertragen, diese sind nämlich nun endlich nicht mehr an eine Konsole, sondern nur noch an den Nintendo-Account gebunden.


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Kommentare verstecken

3 Kommentare

profil 120 comments
[21.02.2017 - 14:21 Uhr]
JoWe:
Sehr schöner Übersichtsartikel! Danke.
Ist schon was bezgl. Energiemanagement bekannt? Im Handheld-Modus habe ich ja insgesamt 4310 mAh (Switch) plus 2 x 525 mAh (JoyCons). Balanciert die switch das aus, wenn die JoyCon-Akkus z. B. leer sind und der Switch-Akku noch Leistung hat und vice versa?
profil 158 comments
[21.02.2017 - 14:34 Uhr]
Paneka Sebastian Mauch
Ich glaube das wird leider erst der Test zeigen (folgt bald). Ich gehe mal davon aus, dass die Switch die Joy-Cons nur lädt wenn sie fast leer sind und die eigene Batterie möglichst fürs Spielen konserviert. Kann mich aber auch irren. Einen Akku-Test abseits des großen Switch-Tests wird es auch geben :) Da nehmen wir das dann unter die Lupe.
profil 6 comments
[24.02.2017 - 11:15 Uhr]
Swarley:
Erfassen die Joy-Cons eigentlich auch die Position im Raum oder nur die Bewegung an sich?
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