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Hardware: Nintendo Switch - Alles, was ihr zum Launch wissen müsst

PortableGaming-Redaktion, am 21.02.2017, Seite 4 von 5

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Das wichtigste Zubehör
Zwei Dinge zum Thema Zubehör sind gewiss: es ist optional, aber auch ziemlich hilfreich. Sicher kommt man zum Launch der Switch (oder später) auch gut mit der Grundausstattung der Konsole aus, jedoch sollte man bei der Anschaffung eines solchen Geräten auch stets noch ein paar Taler für wichtiges Zubehör parat haben. Wie im Hardware-Teil erwähnt, kommt die Switch ja mit einem paar Joy-Cons sowie den dazu passenden Handgelenkschlaufen daher. Damit sollte man erstmal zurechtkommen. Spätestens aber wenn es um den Multiplayer geht oder darum, die Nintendo Switch zu transportieren, kommt gutes Zubehör ins Spiel. Nachfolgenden möchten wir euch das elementarste Zubehör vorstellen, und sogar einen kleinen Einblick in Nice-to-Have-Gimmicks geben. Einen offiziellen Überblick aller wichtigen Artikel findet ihr mitsamt aller technischen Daten direkt auf Nintendos Infoseite.


Der Switch Pro Controller
Gleich zu Beginn erscheint mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild ein richtiger „Core-Titel“, der zu stundenlangen Spielsessions einlädt. Dass man auf Dauer bequem mit den Joy-Cons zocken kann, bezweifeln wir aber aufgrund von Event-Erfahrungen. Dafür bietet sich aber der Switch Pro Controller perfekt an. Zwar hat das Gamepad auch dieses Mal keine analogen Trigger, dafür hat Nintendo aber erneut an der Ergonomie gewerkelt und selbst das vielfach beworbene HD-Rumble ist mit an Bord. Außerdem beherbergt der Pro Controller einen Gyrosensor für Bewegungserkennung und ein NFC-Feld für das Einlesen von amiibos. Das Design beschränkt sich auf ein dunkles Plastik, das aber coolerweise einen Einblick in das Innenleben zulässt. Mitgeliefert wird ein USB-Typ-C-Kabel zum Aufladen. Die Akkulaufzeit (bei 1300 mAh Kapazität) muss sich noch herausstellen, dürfte aber erwartungsgemäß mit 40 Stunden sehr lang ausfallen.

Der Switch Pro Controller wird am 3. März erscheinen und etwa 69,99 Euro kosten.


Die Joy-Cons
Wie schon erwähnt liegen der Konsole zwei Exemplare davon bei. Je nach Ausführung erstrahlen diese in den Farben Grau/Schwarz, oder Neonblau/Neonrot. Die kleinen Wunderwerke können an der Seite der Switch angeheftet oder einzeln in der Hand gehalten werden. Somit hat man quasi einen vollwertigen, aber zweigeteilten Controller. Mit an Bord sind hochpräzise Gyrosensoren sowie das neue HD-Rumble, welches sehr feinfühlig Vibrationen wiedergeben kann. Der linke Joy-Con trägt die Minus-Taste, den linken Analog-Stick, die Richtungstasten sowie den neue Aufnahmeknopf. Mit Letzterem lassen sich jederzeit Screenshots speichern und später sollen vielleicht sogar Gameplay-Aufnahmen möglich sein. Der rechte Joy-Con kann schon etwas mehr. Neben den restlichen Tasten findet dort der Home-Button platzt, sowie ein NFC-Leser für amiibos. An der Unterseite befindet sich außerdem ein kleiner Infrarotsensor, der Objekte in naher Umgebung scannen und erkennen kann - zum Beispiel den Mund, wenn man im Spiel 1-2-Switch um die Wette kaut.

Beide Cons haben außerdem zwei Schultertasten, wohlgemerkt aber keine Trigger. Hält man die Joy-Cons quer, dienen sie zusätzlich als Mini-Controller, mit denen sich beispielsweise unterwegs zu zweit Mario Kart 8 Deluxe auf einer Switch spielen lässt. Dazu sind im Bereich der Schiene zwei kleine „Ersatzschultertasten“ namens SL und SR platziert worden. Diese lassen sich aber mit großen Händen etwas schwer bedienen, weshalb wir die Nutzung mit den beiden mitgelieferten Handgelenkschlaufenschienen empfehlen. Der Akku der Joy-Cons beläuft sich auf eine Kapazität von 525 mAh und soll etwa 20 Stunden halten. Für die Zukunft plant Nintendo einen kostenpflichtigen Service zum professionellen Austausch der Akkus, sollte mal ein Defekt auftreten. Joy-Cons sind in den zum Konsolenbundle passenden Paaarungen erhältlich, es wird aber auch Sets mit zwei Blauen oder zwei Roten geben. Außerdem kann man die Joy-Cons L oder R auch als Einzelstück in allen Farben erwerben können.

Die Joy-Cons erscheinen a 3. März und ein Paar wird etwa 79,99 Euro kosten. Ein Einzelner wird 49,99 Euro kosten und kommt mit einer Trageschlaufe. Eine einzelne Schlaufe kostet 4,99 Euro.


Der Joy-Con-Grip und der Aufladegrip
Da die Joy-Cons ziemlich filigran geraten sind, bietet sich für lange Runden eher ein „richtiger“ Controller an. Wer aber nicht extra circa 70 Euro für den Pro Controller ausgeben mag, der kann sich aus den Joy-Cons und dem mitgelieferten Joy-Con-Grip einen Minicontroller zusammenbauen. Dazu steckt man die beiden Einzelteile in die Halterung und erhält so quasi einen etwas ergonomischeren Controller. Zwar kommt dieses Setup nicht an den Pro Controller heran, ist aber als Kompromiss eine gute Alternative. In der mitgelieferten Variante handelt es sich nur um eine passive Halterung. Es gibt aber auch eine Version mit einem USB-Anschluss. Steckt man beim Zocken ein Kabel an, laden sich so die Joy-Cons auf. Einen eigenen Akku besitzt die Aufladehalterung aber nicht.

Der Joy-Con-Grip liegt der Konsole bereits bei. Die fast gleiche Aufladehalterung erscheint am 3. März und kostet etwa 29,99 Euro.

Die Speicherkarte
Diese ist zwar nicht offiziell von Nintendo, wird jedoch dringend empfohlen da der interne Speicher der Switch nur 32GB misst. Aus Leaks erfuhr man, dass dem Nutzer bei Inbetriebnahme etwa 26 Gigabyte frei zur Verfügung stehen. Installiert man ein Zelda mit etwa 14 Gigabyte, kann man sich schnell ausrechnen, wie lange der Speicher halten wird. Darum raten wir zum Kauf einer großen Speicherweiterung. Die Switch unterstützt dafür das microSD-Format und kann wohl bis zu 2 Terabyte große Karten verwalten. Handelsübliche sind derzeit microSDXC-Karten mit 64 Gigabyte (ca. 15 Euro) und 128 Gigabyte (ca. 35 Euro). Technisch machbar sind derzeit maximal 512 Gigabyte, diese sind aber exorbitant teuer und daher momentan nicht zu empfehlen.


Und sonst so?
Nun, da gibt es einiges! Wer seine Switch unterwegs dabei haben möchte, der sollte dringend über die Anschaffung einer Tasche nachdenken. Die offizielle Nintendo-Tasche bietet dank Hartschale guten Schutz und Innenfächer für Cartridges sowie andere Kleinigkeiten wie etwa ein Putztuch. Für 19,99 Euro bekommt man derzeit besagte Tasche mitsamt einer Schutzfolie. Letztere ist übrigens sinnvoll, da man eine große Bildschirmfläche hat und man das Gerät nicht mehr einfach so zusammenklappen kann, wie es bei 3DS der Fall ist. Für Spieler mit instabilem WLAN oder schlechter WLAN-Abdeckung gibt es außerdem einen lizensierten LAN-Adapter von Hori. Dieser kostet 29,99 Euro und schleift das Internetsignal aus dem LAN-Kabel über die USB-Buchse der Switch-Station ins System und zurück. Der Adapter erscheint allerdings erst am 19. März.

Weiterhin wird es, passend zum Release von Mario Kart 8 Deluxe am 28. April, ein 2er-Set Lenkräder geben, in die man jeweils einen Joy-Con einlegt. Der Preis beläuft sich auf 14,99 Euro. Damit wären auch schon die wichtigsten Zubehörteile für die Nintendo Switch abgedeckt. Natürlich gibt es aber noch allerlei anderen Krams den man kaufen kann. Speziell von Lizenzhersteller Hori wird es einiges geben, wie etwa Boxen für Spielmodule, Schutzhüllen für Joy-Cons und anderen Schnickschnack. Auch wird es für das neue Zelda einen frischen Satz amiibos geben.


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3 Kommentare

profil 120 comments
[21.02.2017 - 14:21 Uhr]
JoWe:
Sehr schöner Übersichtsartikel! Danke.
Ist schon was bezgl. Energiemanagement bekannt? Im Handheld-Modus habe ich ja insgesamt 4310 mAh (Switch) plus 2 x 525 mAh (JoyCons). Balanciert die switch das aus, wenn die JoyCon-Akkus z. B. leer sind und der Switch-Akku noch Leistung hat und vice versa?
profil 158 comments
[21.02.2017 - 14:34 Uhr]
Paneka Sebastian Mauch
Ich glaube das wird leider erst der Test zeigen (folgt bald). Ich gehe mal davon aus, dass die Switch die Joy-Cons nur lädt wenn sie fast leer sind und die eigene Batterie möglichst fürs Spielen konserviert. Kann mich aber auch irren. Einen Akku-Test abseits des großen Switch-Tests wird es auch geben :) Da nehmen wir das dann unter die Lupe.
profil 6 comments
[24.02.2017 - 11:15 Uhr]
Swarley:
Erfassen die Joy-Cons eigentlich auch die Position im Raum oder nur die Bewegung an sich?
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