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Review: Super Mario Odyssey

Sebastian Mauch, 26.10.2017

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Hach, was hat die Spielergemeinde auf ein richtiges, neues Mario-Spiel gewartet. Auch wurde es mal wieder dringend Zeit für ein weiteres, pures Einzelspielererlebnis. Seit The Legend of Zelda: Breath of the Wild sind nun nämlich einige Monate vergangen. Dazwischen lagen aber immerhin hochqualitative Perlen wie Arms, Splatoon 2 oder Mario Kart 8 Deluxe - deren Fokus war aber eher der Multiplayer. Morgen ist es nun soweit und Super Mario Odyssey kommt in den Handel. Hier wagt Nintendo sowohl unendlich viel Neues, bekennt sich aber auch zu den Wurzeln. So hat das Spiel zum Beispiel wieder mehr mit dem Klassiker Super Mario 64 oder noch älteren NES-Titeln gemeinsam, als mit den etwas anders gearteten Spielen Super Mario Galaxy oder 3D World. Warum das so ist und ob Marios Reise mit seinem neuen Begleiter den hohen Erwartungen der Spielergemeinschaft standhalten kann, das erfahrt ihr im folgenden Test.

Wedding-Planner Bowser
Die Hintergrundgeschichte wurde schon seit der Ankündigung des Spiels mehr als ausführlich von Nintendo thematisiert. Im Groben geht es darum, dass Bowser – wer hätte es vermutet – mal wieder die Prinzessin des sonst so friedlichen Pilzkönigreichs entführt hat. Der Schurke gibt sich aber dieses Mal nicht allein mit dem Fakt zufrieden, die hübsche Peach in seiner Obhut zu haben. Stattdessen plant er dieses Mal sogar direkt die Hochzeit. Was Peach selbst davon hält, brauch man wohl nicht weiter zu erläutern. Da bedarf es wohl mal wieder eines Klempners, der in solchen Rettungsaktionen mittlerweile mehr als geübt ist. Und ja, das ist als subtile Kritik zu verstehen. Mittlerweile ist die Thematik (trotz neuer Hochzeit) nämlich so ausgelutscht, dass man sich von Nintendo mal etwas Originelleres wünscht. Wie dem auch sei, das Konzept funktioniert mindestens genauso gut wie damals und verleiht der beschwerlichen Reise einen roten Faden.

Auch kein großes Geheimnis ist, dass Mario diese Odyssee nicht alleine antritt. Im Rahmen des Kidnappings ist nämlich noch eine weitere Persönlichkeit abhandengekommen: das putzige Hutgeschöpf Tiara. Ein gewisser Cappy, der Tiara zufälligerweise sehr nahe steht, findet das aber ganz und gar nicht lustig und tut sich mit Mario zusammen, um die fiese Schildkröte ausfindig zu machen. Nur blöd, dass der König der Koopas nicht per pedes, sondern in einem imposanten Luftschiff unterwegs ist. Glücklicherweise hausen die besagten Hutgeschöpfe aber in noch größeren Hüten, die gleichzeitig auch als Raumschiff fungieren. Kurzerhand machen Cappy und Mario also ein besonders elegantes Hutschiff - die namensgebende Odyssey - startklar, und hangeln sich damit von Welt zu Welt. Möge das Abenteuer beginnen!

Mario lernt dazu und bekommt Hilfe
In Super Mario Odyssey hat sich Nintendo erneut für eine levelbasierte Aufteilung entschieden. Zu Beginn wird man im Hutland zunächst mit den neuen Spielmechaniken vertraut gemacht. Cappy, der sich als Hutgeist auch hervorragend anpassen kann, ist keineswegs nur als Deko zugegen. Im Gegenteil, er bringt sich sogar teils mehr ein als der Klempner selbst. Cappy hat nämlich die Fähigkeit, seine Form zu wechseln und sogar Besitz von diversen Geschöpfen zu ergreifen. In Marios Mütze versteckt kann man mit dem Geist etwa zahlreiche Objekte oder Lebewesen beschmeißen und für eine gewisse Zeit komplett die Kontrolle zu übernehmen – samt aller spezifischen Fähigkeiten versteht sich. Da hört der Mehrwert des kleinen Hutmanns aber noch längst nicht auf. Mario kann Cappy nämlich auch für eine erhöhte Mobilität zweckentfremden. Wirft er seine besessene Mütze etwa von sich weg, kann man diese per gedrückter Aktionstaste ein wenig an Ort und Stelle kreiseln lassen. Springt man anschließend drauf, katapultiert es den Klempner in luftige Höhen. Aber Mario wäre nicht Mario, hätte er nicht auch ein paar weitere neue Tricks auf Lager.

Brandneu im Portfolio cooler Moves ist nun nämlich die Rolle. Per Druck auf die X-Taste kauert sich Peachs Retter nämlich zusammen und macht damit sogar fast schon Sonic Konkurrenz. Je nach Tastendruckfrequenz und Terrain kann man so sogar ziemlich an Fahrt aufnehmen. Freunde des Luftsprungs aus Super Mario 64 dürfen sich ebenso freuen, denn auch das „Nach vorne Preschen“ aus der Luft heraus ist wieder mit von der Partie. Davon abgesehen kann man aber natürlich auch auf das Standardrepertoir wie die Kehrtwende, den Dreifachsprung oder den Hechtsprung zurückgreifen, um nur einige Beispiele zu nennen. In der Summe präsentiert sich das Duo so nun mit einer noch nie zuvor in der Serie dagewesenen Agilität, was für ordentlich Motivation und Spielfreude sorgt. Das Ganze ist sogar so gut aufeinander abgestimmt, dass man die diversen Moves sogar mit etwas Übung meisterhaft miteinander verketten kann. So erschließt man nach und nach immer neue Sphären und Spielbereiche, von denen man zuvor glaubte sie gar nicht, oder nur auf anderem Wege, erreichen zu können.

Mehr Sandbox als je zuvor
Auch die gesamte Spielwelt wurde um diese Mechaniken herum gestrickt. Quasi an jeder Ecke verleitet das Leveldesign dazu, Marios gesamte Möglichkeiten auszuprobieren, und oftmals wird man dafür sogar belohnt. In den zahlreichen, thematisch komplett abgegrenzten Welten hat Nintendo nämlich etliche Geheimnisse versteckt. Statt wie bisher Insignien oder Sterne, hat man es in Odyssey zur Abwechslung mal mit Monden zu tun, oder genauer gesagt: Power-Monde. Davon gibt es allerdings nicht nur fünf oder zehn in jeder Welt, nein, nein, teilweise kommen sogar über 100 (!) Monde in bestimmten Welten vor. Dazu gesellt sich die neue Spezialwährung, die sogar in jeder Welt anders aussieht, aber stets lila gefärbt ist. Auch hier schwankt die Anzahl je nach Weitläufigkeit und Komplexität der Welten. Und als wäre das noch nicht genug, sind auch die klassischen Goldmünzen wieder dabei.

Doch was macht man mit dem ganzen Kram eigentlich? Nun, sowohl die Spezialwährung als auch die normalen Münzen kann man in einem Shop ausgeben, der früher oder später in jedem Level zu finden ist. Als Entlohnung gibt es dann beispielsweise neue Kostüme für Mario und Cappy, die zwar keine besondere Funktion haben, aber doch hier und da bei der Erkundung helfen können. Was es damit genau auf sich hat, sollt ihr aber mal schön selbst herausfinden – darin liegt schließlich der Reiz des Spiels. Oder wie wäre es mit ein paar Souvenirs für die Odyssey? Auch das ist möglich. Bei Münzen sieht es ganz ähnlich aus, allerdings kann man sich hier erstmals auch Sterne Monde erkaufen. Somit ist quasi auch die „Sammle 100 Münzen“-Herausforderung wieder am Start. Hier fühlt es sich aber weniger wie eine Pflicht an, da es Münzen im wahrsten Sinne des Wortes unter jedem Steinchen gibt.

Abwechslungsreiche Monotonie, die Spaß macht
Was sich in der Überschrift wie ein Paradoxon anhört, kommt aber in diesem Spiel tatsächlich so zum Vorschein. In sich könnten die über zehn Welten abwechslungsreicher gar nicht sein. Treibt man sich anfangs noch in Cappys Heimat – dem Hutland – rum, findet man sich später schon wieder auf dem Mond, in einem Wald, oder sogar in einer richtigen Menschenstadt wieder. Letzteres wurde übrigens nicht ohne Grund im Vorfeld so krass beworben. In New Donk City erlebt man nämlich so ziemlich die spaßigsten Stunden überhaupt, da es sich hier auch fast schon um die bunteste und komplexeste Welt handelt. Gleichzeitig geht Nintendo damit aber auch einen ziemlich groben Stilbruch ein, der womöglich nicht jedem zusagt. In der Großstadt fahren nämlich wie man es kennt jede Menge Taxis zwischen Wolkenkratzern umher, Menschen belagern die Gehwege, und sogar Mario selbst kann sich auf ein Mofa schwingen und auf eigene Faust über rote Ampeln ballern. Mir hat der Ausflug sehr gefallen, wenngleich das Erlebte auch etwas skurril wirkte. Von einem gigantischen T-Rex Besitz zu ergreifen wirkt dagegen fast schon langweilig.

Das klingt ja nun erstmal wie das Gelbe vom Ei, aber wo ist die besagte Monotonie? Überall, und doch nirgendwo. Es ist schwer zu beschreiben. Vielleicht bekommt man ein besseres Verständnis dafür, wenn man vorher einen Blick in Tjarks Review zu Fire Emblem Warriors geworfen hat. Bei Super Mario Odyssey ist das Phänomen zwar längst nicht so ausgeprägt wie bei Musou-Spielen, doch gerade die sich wiederholenden Aufgaben fallen beim Komplettieren der Welten arg auf. Hier und da dachte ich mir auch: „Ernsthaft, schon wieder?“ Nintendo brachte aber dann doch einige Nuancen ein, etwa muss man in vielen Welten mit Koopas um die Wette rennen. In der mexikanisch angehauchten Wüstenlandschaft hingegen trifft man auch auf einen Koopa, bei dem man für einen Mond einen fast perfekten Kreis laufen soll. Das klingt banal, macht aber wohl den feinen Unterschied aus. Außerdem sind die immer wieder auftretenden Elemente in so großer Zahl vertreten, dass man selbst stets in anderer Reihenfolgen über die Aufgaben stolpert und so quasi automatisch für Abwechslung sorgt. Wir reden hier also von Meckern auf sehr hohem Niveau.

Wer jetzt denkt, man verliert dabei schnell den Überblick, der ist falsch gewickelt. Ruft man nämlich die Karte auf, kann man sich stets einen Überblick über die Landschaft machen und den Mondfortschritt in Listen einsehen. Dort findet man im selben Atemzug auch Informationen zu bereits besessenen Kreaturen oder sogar die schon gehörte Musik. Wer mal nicht weiterkommt, kann sich zudem über viele Wege kleine Tipps holen. Hat man etwa ein Mario-bezogenes amiibo, kann man diesem bei einem kleinen Roboter einlesen. Fünf Minuten später ist der imaginäre Helfer dann auch schon mit einem Hinweis zurück. Auch der auf jeder Map vorkommende Papagei ist einen Besuch wert. Der verrät euch nämlich keinen Ort, sondern bis zu drei Titel von versteckten Sternen, was manchmal den nötigen Impuls gibt auf die Lösung zu kommen. Bei einem Entdecker-Toad bekommt man analog zum amiibo auch für bare Münze Tipps. Bis auf wenige sehr schwer zu knackende Rätsel hat man so letztlich stets das Gefühl, voranzukommen.

Neues gemischt mit Altem
Über den Inhalt bin ich nun wohl genug Worte losgeworden. Höchste Zeit, ein wenig über die Optik zu palavern. Nintendo hat es wieder mal geschafft, Mario selbst ein wenig detaillierter aussehen zu lassen. Da man den Klempner aber meist eh nur von hinten sieht, ist die Umgebung noch wesentlich wichtiger. Hier klotzen die Japaner dann aber erst richtig. Hübsche Reflektionen überall, kleine Details an jeder Ecke und mit so gut wie allem kann interagiert werden. Die neuen Welten sind zudem jede in ihrem eigenen, kleinen Mikrokosmos gehalten – so wird es einem auch nach 30 Stunden Spielzeit noch nicht langweilig. Lediglich die Schattenwürfe sind hier und da etwa grobkörnig geraten. Bei solchen Dingen und auch bei der Kantenglättung im Allgemeinen macht sich die dann doch etwas geringe Power der Switch bemerkbar. Auf dem TV hat es Nintendo trotz des hohen Detailgrads immerhin noch geschafft die Auflösung auf 1600 x 900 Pixel hochzuschrauben. Doch selbst mit 720p im Handheld-Modus wirkt das Geschehen noch wunderbar lebendig. Ich würde jedem raten, wenn möglich, auf dem Fernseher zu spielen. So kommen die optische Pracht und die grandiose klangliche Untermalung erst richtig zur Geltung. Aber auch im Handheld-Modus kann sich das Spektakel durchaus sehen lassen. Wie schon beim anderen Toptitel Breath of the Wild saugt das Spiel aber ordentlich am Akku, weshalb nach gut drei oder vier Stunden Schluss ist.

Auch der Soundtrack ist mal wieder ein Meisterwerk. Nicht nur der im Rahmen der Werbekampagne veröffentlichte Hitkandidat „Jump Up, Super Star!“ hat sich in meinem Ohr festgesetzt, sondern auch der gelungene Mix aus erfundenem NPC-Gebrabbel, Umgebungsgeräuschen und den typischen eingängigen Mario-Tunes. Öfter als je zuvor verzichtete Nintendo in großen Gebieten auf akute Dauerbeschallung. Ich finde das zur Abwechslung mal ganz nett, da man sich so bewusster auf die Umgebung einlässt. Wem das dann aber doch zu langweilig wird, der kann sich wahlweise mit wenig Aufwand selbst den Soundtrack der Wahl abspielen lassen, vorausgesetzt dieser wurde bereits freigespielt.

Auch in Sachen Steuerung zeigen sich Mario und Cappy in diesem neuartigen Mario-Epos von ihrer besten Seite. Egal mit welchem Setup man spielt, die Steuerung ist stets auf den Punkt, wenngleich man auch viel Raum für Fehler hat. Mit steigender Spielzeit lernt man das neue Moveset aber nach und nach zu meistern. Neben der klassischen Tastensteuerung lassen sich außerdem über Bewegungen der Controller ein paar weitere Manöver auslösen. Reißt man den Pro Controller etwa nach oben, fliegt auch Cappy nach oben. „Wirft“ man den Controller wie einen Bumerang, zieht Cappy ein paar ausschweifende Kreise um den Klempner, was sich hervorragend zum Einsammeln von Münzen oder zum Beseitigen großer Gegnermassen eignet. Dieser spezielle Move lässt sich (etwas umständlicher) aber zum Beispiel auch über Tasten aktivieren. Dafür muss man dann lediglich ein wenig mit dem linken Analog-Stick kreiseln bis Mario eine Pirouette dreht und dann Cappy auf den Weg schicken. Hier und da löst man zwar bei der Bewegungsteuerung einen falschen Move aus, sonderlich nervig kam mir das aber nie vor.

HD Rumble in seiner Bestform
Ihr merkt schon, man könnte stundenlang die zahlreichen Neuerung thematisieren. Am besten entdeckt das aber jeder für sich selbst. Ein paar Kleinigkeiten möchte ich dann aber doch noch loswerden. Viele Switch-Besitzer denken sicher schon lange nicht mehr an die speziellen Fähigkeiten der Nintendo Switch, weil es bis auf wenige Titel einfach keine sinnvolle Verwendung findet. Auch hier wurde auf die Integration des Infrarotsensors verzichtet. Dafür legte man aber besonders viel Wert auf eine sinnvolle, und damit meine wirklich sinnvolle, Implementierung des HD Rumble. Bei so gut wieder Aktion schlägt der Controller oder das Controller-Set aus. Selbst wenn man neben dem Auspuff der Odyssey steht macht sich das bemerkbar. Es wäre aber nicht „HD“ Rumble, gäbe es da nicht einen Clou. Je nachdem, wie stark der Einfluss von Bewegungen oder der Umgebung ist, schlägt auch die Vibration mehr oder weniger stark an. Am besten demonstriert das eine Fahrt mit dem Roller in New Donk City. Auch wurden so Spielereien ähnlich dem Safe Knacker-Minispiel aus 1, 2, Switch mit eingebaut. Achtet doch einfach mal in der großen Wüste auf Vibrationen und haltet inne. Mal wird es bei nachfolgenden Bewegungen stärker, mal aber auch schwächer wie beim „Heiß, kalt“-Spiel. Wer weiß, vielleicht wartet ja bei erfolgreicher Ortung sogar eine Belohnung…

Ebenfalls nennenswert, wenn auch eigentlich eher nebensächlich, ist der eingebaute Koop-Modus. Ein zweiter Spieler kann dort dann nämlich die Kontrolle über Cappy ergreifen und frei in der Gegend herumfliegen. Der Spieler in Marios Haut ist dann quasi nur noch für das Laufen und Springen zuständig. Hat man sich als Team dann ein wenig eingespielt, kann man sogar noch effizienter vorgehen und die Möglichkeiten des Duos so komplett ausschöpfen. Mehr als eine Gaudi für zwischendurch stellt der „Multiplayer“ dann aber auch nicht dar.

Fazit:
Wie schon beim neuen Zelda waren ebenso bei Super Mario Odyssey die Erwartungen super hoch. Auch ich hatte im Vorfeld so meine Zweifel, da ich das komprimierte lineare Spielprinzip alter Marios immer sehr geschätzt habe. Hier dachte ich dann, dass auch der neue Ableger erfolgreich vom Open-World-Sandbox-Virus infiziert wurde. Dazu gesellten sich der Ausbruch aus dem Pilzkönigreich und die Vermischung verschiedener Welten und Technologien, die eigentlich nicht so recht in ein Mario-Spiel zu passen scheinen. Irgendwie hat es Nintendo dann aber doch bewerkstelligt, mich wieder komplett in den Bann zu ziehen. Noch nie zuvor war ich so motiviert, jeden einzelnen Winkel der Spielwelt abzusuchen, um am Ende irgendwann mal mit 100 Prozent dazustehen – nicht mal bei Breath of the Wild. Der Mix aus konsequent bereichertem Gameplay, den abwechslungsreichen Welten und der flachen, aber doch irgendwie putzigen Steuerung überzeugt einfach. Wem das Gewirr aus Dinosauriern, Menschen in einer Großstadt und traditionellen oder gar historischen Aspekten dann doch etwas zu merkwürdig erscheint, sollte das Spiel lieber erstmal bei einem Freund ausprobieren. Wer jedoch auch nur ein wenig interessiert ist, kann hier bedenkenlos zugreifen. Super Mario Odyssey ist ohne Frage ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Switch und Nintendos.

Eine Odyssee kann auch wahnsinnig Spaß machen: Sebastian Mauch [Paneka] für PlanetSwitch.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

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Mario ist zurück, und das vielseitiger und liebenswerter als je zuvor – Pflichtkauf!

Wertung

ABWECHSLUNG:

9.0

GAMEPLAY:

10

UMFANG:

10
94
von 100

Viele abwechslungsreiche Welten…

…vollgestopft mit unzähligen Geheimnissen

Bildschöne Grafik, ob in 900p oder 720p

Jump ‘n‘ Run-Gameplay, das Seinesgleichen sucht

Gelungener Mix aus Ambiente und Ohrwürmern

Jump Up, Super Star! hat Hitpotenzial

Foto-Modus sorgt für unvergleichliche Aufnahmen

Etliche Easter-Eggs und Unlockables

Vorbildliche amiibo- und HD-Rumble-Integration

Peach wird mal wieder entführt…

Power-Monde in fast schon inflationärer Stückzahl

Aufgaben wiederholen sich sehr oft

Ganz selten Sound-Glitches im Handheld-Mode

Wie werten wir?

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2 Kommentare

profil 184 comments
[01.11.2017 - 20:04 Uhr]
Zeltan:
Danke für den tollen Test. Mich wundert nur, dass es "nur" 94% wurden. Nachdem BotW 99 erhalten hat, habe ich mit 97 oder 98 gerechnet.
profil 153 comments
[03.11.2017 - 14:21 Uhr]
Paneka Sebastian Mauch
Dafür wird es nach dem Durchlauf der Story leider einfach zu eintönig. Ich hätte dem Spiel gerne mehr Punkte gegeben. 94 ist dennoch eine super Wertung wie ich finde.
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Spielname:
Super Mario Odyssey

Typ:
Switch-Spiel

Jetzt Bestellen:
Zum Shop
Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
27.10.2017 (erschienen)

Multiplayer:
1.2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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