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Hands-On: Windjammers

Denis Wewetzer, 24.08.2018

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Frisbees erfreuen sich auch in der echten Welt ziemlicher Beliebtheit – zumindest in bestimmten Kreisen. Sei es nur das einfache Werfen, damit ein Partner sie fangen kann oder man geht in den professionellen Bereich mit Frisbee-Golf und ähnlichen. Ein sehr altes Videospiel hat es damals bereits geschafft, eine weitere Art Frisbee zu spielen zu präsentieren: Windjammers. Erst vor Kurzem wurde der zweite Teil angekündigt, doch bevor dieser erscheint können sich Switch-Besitzer darüber freuen, dass der Anfang auch auf Nintendos Konsole kommt. Aber überzeugt der Multiplayer-Spaß auch auf dem Hybriden oder sollte man vielleicht lieber gleich auf den Nachfolger warten? Ich konnte mir davon bei DotEmu auf der gamescom ein Bild verschaffen.

Schnell wie der Wind
Die Regeln von Windjammers sind dabei recht schnell erklärt: Zwei Personen befinden sich auf dem Spielfeld und jedem davon gehört eine Hälfte eben dieser. Nun wird eine Frisbee zu einem von diesen geworfen und das Ziel ist es, diese in das hinter den jeweiligen Spielern befindliche Tor zu werfen. Dabei gibt es unterschiedliche Torzonen, die entsprechend andere Punktzahlen vergeben. Allerdings ist es auch möglich die Frisbee einfach nur hoch zu werfen, sodass sie auf dem Boden landet, was einem ebenfalls Punkte verschafft – allerdings weniger, als wenn man ein Tor erzielt. Ziel ist es, am Ende eine bestimmte Punktzahl zu erreichen. Und um das zu schaffen, hat man diverse Tricks auf Lager.

Natürlich hat man einen Standardwurf, den man in unterschiedliche Richtungen ausrichten kann. Die Bande ist hierbei ebenfalls ein akzeptables Mittel, da die Scheibe sehr gut von dieser abprallt. Ein besserer Wurf kann erzielt werden, wenn man sofort nach Fangen der Frisbee diese erneut wirft, da sie dann mit sehr hoher Geschwindigkeit auf den Gegner zukommt. Ein noch stärkerer Wurf kommt dann zustande, wann man die Scheibe selbst hoch in die Luft befördert. In einem solchen Fall lädt man nämlich einen Superwurf auf, der verschiedene Formen annehmen kann: Ein extrem schneller Wurf, einer mit diversen schnellen Kurven oder aber auch ein hoher Wurf, der anschließend doch noch ins Tor rollt. Die Auswahl ist hierbei recht groß und zur Verteidigung gegen solche Würfe hat man nicht allzu viele Möglichkeiten. Außer einer schnellen Reaktion bleibt einem nämlich nicht viel übrig, da man zum schnellen Fangen der Frisbee lediglich einen schnellen Spurt hat.

Auf dem Rasen und Sand
So weit, so einfach. Die Variation in dem Titel kommt durch zwei Aspekte zustande: Zum einen gibt es sechs Charaktere zur Auswahl, die alle leicht unterschiedliche Statistiken haben. Hierbei geht es allem voran um Geschwindigkeit und Stärke – schnellere Charaktere haben schwächere Würfe und umgekehrt. Die andere Variation sind die Felder auf denen man Spielen kann. Alle haben unterschiedliche Torzonen, verschiedene Größen und in manchen Fällen sind sogar Objekte in der Mitte aufgestellt, mit denen man den eigenen Wurf noch weiter ableiten kann, als es ohnehin schon mit den paar Moves möglich ist.

Wie spielt es sich denn nun?
Die Steuerung fällt für das Ganze sehr minimalistisch aus und genau so passt es auch nur. Gründsätzlich werden nämlich lediglich der Joy-Stick für die Bewegung und ein Knopf für alle anderen Aktionen gebraucht, die nur im entsprechenden Moment verwendet werden. Dieses Prinzip funktioniert auch auf der Switch und durch die beiden Joy-Con Hälften kann man so ganz einfach unterwegs zu zweit spielen. Insgesamt sieht das Gameplay vielleicht nicht nach viel aus, sobald man allerdings gegen eine andere Person spielt kommen schon sehr eindrucksvolle Wechsel zustande und man versucht nur noch so schnell wie möglich zu reagieren, um nicht den nächsten Punkt zu kassieren. Das fertige Spiel wird zudem über einen Online-Multiplayer verfügen, wenn man sich mal mit den Leuten aus der ganzen Welt messen möchte.

Prognose:
Das alte Spiel wird neu auf die Konsolen gebracht und ein zweiter Teil ist in Aussicht – das sollte doch eigentlich schon für den bisherigen Erfolg sprechen. Und tatsächlich hatte ich auch eine Menge Spaß während meiner kurzen Spielzeit bei DotEmu. Die Steuerung ist einfach und schnell zu erlernen, sobald man sich dann allerdings mit einem guten Gegner misst wird das Spielgeschehen unfassbar schnell und man kann keine Sekunde mehr vom Bildschirm wegsehen, da man sonst schon wieder eine Scheibe im Tor hat. Der lokale Multiplayer eignet sich perfekt für die Switch mit ihren zwei Controllerhälften, sodass man überall und zu jeder Zeit mit jemand anderem Spielen kann. Wenn das Spielprinzip nun noch über längere Zeit fesselt und der kompetitive Aspekt gut unterstützt wird, könnten mit Windjammers viele spaßige Stunden hinter sich gebracht werden.

Könnte sich das Spielprinzip auch in echt gut vorstellen: Denis Wewetzer [Azure] für PlanetSwitch.de

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Spaßige und superschnelle Frisbee-Action, die gerade im Multiplayer überzeugen könnte.

Prognose
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Spielname:
Windjammers

Typ:
eShop Spiel

Jetzt Bestellen:
Zum Shop
Publisher:
Dotemu

Developer:
Dotemu

Genre:
Sport

Release:
23.10.2018

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

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