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The World Ends with You: Final Remix

Review: The World Ends with You: Final Remix

Tjark Michael Wewetzer, 10.10.2018

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Willkommen zurück im Shibuya UG! UG wie Underground! Keine Bange, wir haben Ihre Teilnahmegebühr bereits eingezogen. Wofür die gut ist? Na, für das Spiel der Reaper, bei dem Sie eine Woche lang um Ihr Überleben kämpfen werden. Spaß und Spannung für die ganze Familie! Oder zumindest für die kleine, treue Fan-Gemeinde, die sich seit dem DS-Release von The World Ends with You um den Kultklassiker aus dem Hause Square Enix geschart hat. Dass dem Titel der Erfolg verwehrt blieb, hinderte die Macher nicht daran, ihn gleich zweimal neu aufzulegen – erst im Solo Remix für Smartphones und nun auf Basis eben jener Version als The World Ends with You: Final Remix für Nintendo Switch. Für den hiesigen Markt wurde das Rollenspiel sogar erstmals eingedeutscht! Ob der Geheimtipp in all den Jahren auch nichts von seiner Faszination eingebüßt hat und was die Switch-Umsetzung an Neuerungen bietet, das verrate ich euch in diesem Test.

Spielregeln für Einsteiger
Dreh- und Angelpunkt des RPGs ist das eingangs erwähnte Spiel der Reaper, in dem sich Protagonist Neku Sakuraba wiederfindet – und das ohne sonstige Erinnerungen, denn der Knabe leidet an der allseits beliebten Klischee-Krankheit Amnesie. Zumindest erkennt er, dass er sich in Shibuya aufhält. Und dass er besser schleunigst Fersengeld gibt, denn seltsame Monster sind auf sein Leben aus. Erst nachdem er kurz darauf mit dem Mädchen Shiki Misaki einen Partnerschafts-Pakt abschließt, kann er die als Noise bekannten Kreaturen mit an Anstecker gebundenen, übersinnlichen Kräften zerlegen. Somit ist die Bühne für das große Spiel vorbereitet, in dem Shiki und Neku sieben Tage überleben und vom Spielleiter gestellte Aufgaben zu erfüllen haben. Was auf den ersten Blick nach einem extrem kurzen Vergnügen aussieht, entpuppt sich im Story-Verlauf natürlich als deutlich größere Angelegenheit, doch die Details möchte ich euch an dieser Stelle lieber selbst herausfinden lassen. Trotzdem ist The World Ends with You mit seinen rund 15 bis 20 Stunden Spielzeit vergleichsweise kompakt, erzählt dafür in dieser Zeit auch alles wichtige, ohne sich unnötig gestreckt anzufühlen. Wie eingangs erwähnt gibt es dieses Mal auch tatsächlich eine deutsche Lokalisierung der Texte, die größtenteils auch gut gelungen ist. Ein paar Ausrutscher finden sich trotzdem. Wenige, im Kontext unpassende Sätze oder wortwörtlich übersetzte Redewendungen lassen erkennen, dass man sich die englische Textversion als Basis für die deutsche Fassung geschnappt hat.

Die von den Reapern gestellten Aufgaben sind dabei zumeist simpel, bestehen sie doch maßgeblich aus dem Ausschalten eines bestimmten Gegners oder dem Erreichen eines Areals. Einfach wird das Überlebensspiel trotzdem nicht, denn die sich täglich ändernden, begehbaren Routen von Shibuya werden nicht selten von Handlangern des Spielleiters blockiert, für die ihr kleine Botengänge oder andere Dinge erledigen müsst. So gilt es beispielsweise, bestimmte Pins aufzutreiben, sich mit Klamotten einer angegebenen Marke auszustatten oder schlichtweg in der direkten Umgebung befindliche Noise auszuschalten. Dabei trefft ihr auf diverse andere Figuren, die mal mehr und mal weniger freundlich gesinnt sind – oder euch schlichtweg gar nicht registrieren, da alle ohne Bezug zum Spiel der Reaper die unfreiwilligen Überlebenskämpfer in der Regel nicht sehen können. Unwichtig sind sie trotzdem nicht, denn für gewisse Missionen müsst ihr beispielsweise ihre Gedanken mit Memes – also Ideen im ursprünglichen Wortsinn, keine viralen Internet-Späße – zu manipulieren. Dabei ist auch etwas Spielraum für Fehler gewährt, was beizeiten zu ulkigen Szenen führen kann und dem digitalen Shibuya Leben einhaucht. Gleiches gilt für die Möglichkeit, allgemein in die Gedankenwelten diverser Passanten zu schauen und die Vielzahl an komplett banalen wie auch unterhaltsamen Überlegungen zu genießen. Da sinniert jemand schon mal darüber, warum sich gewisse Ladenbesitzer wie ein Ei dem anderen ähneln.

Rauschentfernung für Geschickte
Mit dem über den Spieler-Pin ausgeführten Umgebungsscan können aber nicht nur Gedanken gelesen werden, sondern auch die sonst unsichtbaren Noise lokalisiert und herausgefordert werden. Zufallskämpfe gibt es bei The World Ends with You tatsächlich keine und technisch gesehen steht es euch frei, euch abseits der Pflicht-Gefechte überhaupt mit dem bunten Kleinvieh abzugeben. Praktisch solltet ihr dies natürlich trotzdem tun, um Nekus sowie seine Kampf-Anstecker zu stärken. Die Pins, die euch entweder über die Noise-Entfernung, Einkäufe oder im Story-Verlauf zugesteckt werden, dienen als vielfältiges Arsenal in den Echtzeit-Kämpfen. Seid ihr in ein Gefecht verwickelt, erwehrt ihr euch innerhalb des eingeschränkten Bewegungsbereichs mit diversen Gesten eurer Haut. So kann mit Pyrokinese auf blankem Boden ein Feuer entfacht und über das Schlachtfeld gezogen werden, während Kettenblitze sich durch einfaches Antippen sogar direkt auf einen Feind lenken und von dort aus auf andere Gegner übertragen lassen. Erdbeben werden durch Kratzen des Bodens ausgelöst, Rundumschläge durch das Zeichnen von Kreisen initiiert… An Aktionsvielfalt mangelt es jedenfalls nicht, was das Wegfegen der Noise zu einem unheimlichen, abwechslungsreichen Vergnügen macht. Natürlich gibt es hier gewisse Beschränkungen: Ihr könnt nur eine kleine Auswahl an Pins in den Kampf mitnehmen und jeder von ihnen verfügt über unterschiedliche Ladungswerte. Ist der Saft aufgebraucht, muss der Anstecker erst einmal rebooten – und ja, die Abklingzeit wird hier wirklich so genannt – bevor ihr ihn wieder einsetzen könnt.

Jetzt werdet ihr euch sicherlich wundern, warum ich hier von Berührungseingaben spreche, obwohl The World Ends with You: Final Remix ja auch mit Joy-Cons gespielt werden kann. Das liegt daran, dass Square Enix die der Konsole beliegenden Controller – der Pro-Controller wird gar nicht erst unterstützt – nur als gefühlte Notlösung für den TV-Betrieb eingebaut hat. Zunächst einmal wird nur ein einziger Joy-Con verwendet, der dann nach Modell Wii-Fernbedienung funktioniert. Soll heißen: Nach einer schnellen Kalibrierung scheucht ihr einen Zeiger über den Screen, der quasi alle Aufgaben der Finger-Eingaben auf dem Touchscreen der Konsole übernimmt. Mit einer der Z-Tasten oder dem rechten Eingabe-Knopf werden dann in Kombination mit Zeigerbewegungen Pin-Kommandos ausgeführt, während die erste Schultertaste beziehungsweise der untere Knopf Neku in Zeigerrichtung laufen lassen. Das klingt nicht nur ungemütlich und mehr als gewöhnungsbedürftig, sondern ist es in der Praxis auch. Gerade Attacken, für die man über ein bestimmtes Ziel streichen muss, sorgen in der Hitze des Gefechts für Kopf- und Gelenkschmerzen. Und warum Neku außerhalb von Kämpfen mit dem Analogstick bewegt werden kann, im Zwist mit Noise jedoch unbedingt mit dem Zeiger navigiert werden muss, ist mir Schleierhaft.

Zwei Vorteile gibt es bei dieser Spielmethode dann aber doch: Zum einen sind als Unter-Pins gesetzte Anstecker dank des Umschaltens per oberer Aktionstaste einfacher einzusetzen als beim Touch-Pendant, wo eine kleine Fläche am unteren linken Bildrand gedrückt werden muss. Das gezielte Zugreifen auf Zauber-Pins mit gleichen Aktivierungskommandos wird damit zumindest etwas einfacher. Zum anderen ist die Joy-Con-Steuerung für den Koop-Modus gedacht, bei dem sich ein zweiter Spieler den übrigen Controller schnappt und Nekus Partnerin Shiki kontrolliert. Das hat den Vorteil, dass euer Mitstreiter so über gleich drei hilfreiche Pin-Kommandos verfügt anstelle des einen, der im Solo-Modus auf Abruf steht. Außerdem können durch gut abgestimmte Attacken Schadensmultiplikatoren erzielt werden – dem aus dem DS-Original bekannten Lichtpuck-System sei Dank. Ganz mutige Naturen mit guter Hand-Auge-Koordination können den Koop-Modus auch alleine spielen und so ein ähnlich schwer zu beherrschendes Kampfszenario schaffen, wie es die gleichzeitige Kontrolle zweier Charaktere über die zwei DS-Bildschirme bot. Unterm Strich rate ich jedoch zur deutlich eingängigeren Touch-Steuerung, die sich trotz einiger Probleme bei Aktivierungskommandos schlichtweg runder spielt.

Rückspiel für Profis
Doch genug der Streitereien, was gibt es denn sonst noch in Shibuya zu entdecken? Tatsächlich so einiges, denn mit einigen Bonus-Herausforderungen regt The World Ends with You zu erneuten Spielanläufen an. Vielleicht möchte man auch seinem Sammeltrieb nachgehen und alle Pins oder Kleidungsstücke einsacken. Für Veteranen viel bedeutsamer dürfte hingenen das neue Zusatz-Szenario „Ein neuer Tag“ sein. Darin verschlägt es Neku an der Seite des aufbrausenden Rabaukens Beat in ein neues Spiel der Reaper, das laut Missionstext im Experten-Modus laufen soll - und auch nur einen Tag andauert, im Laufe dessen die beiden aus Shibuya zu fliehen haben, wenn sie überleben möchten. Einfacher gesagt als getan, denn irgendwie führen die altbekannten Wege nicht mehr dort hin, wo sie es einmal taten. Mit dem Reaper-Mädchen Coco drängt sich dem Duo zu Beginn zudem eine merkwürdigere Begleiterin auf, die in Internet-Kürzeln spricht und auch keinen Plan hat, was hier überhaupt vonstatten geht. Dieses Extra-Szenario macht aufgrund seines schnell etablierten Mysteriums und den Anpassungen im Kampfsystem durchaus Laune. Nach ein paar normalen Gefechten zum Aufwärmen bekommt ihr es nämlich mit sogenannten Dissonanz-Noise zu tun, deren Kämpfe mit Zusatzeffekten gewürzt werden. So kann es etwa eintreten, dass Neku kontinuierlich Trefferpunkte verliert, eine schmerzhafte Kugel über das Schlachtfeld saust oder – um mal einen positiven Effekt zu nennen – besiegte Monster die Lebensenergie des Kopfhörer-Jungens wieder auffüllen. Unschönerweise ist die neue Geschichte nach rund zwei Stunden schon wieder vorbei und so wirklich erfüllend ist sie nicht gerade. Schade, aber immerhin eignet sich das Szenario gut zum Sammeln von Erfahrungspunkten.

Hochgenuss für Aug' und Ohr
Während die HD-Versionen gewisser anderer Pixel-Rollenspiele von Square Enix weitaus weniger glimpflich davongekommen sind, hat man sich bei The World Ends with You tatsächlich Mühe mit der Aufbereitung gegeben – damals, als sie für Smartphones vorgenommen wurde. Auf der Switch glänzen die detaillierten 2D-Sprites daher mit ordentlichen Oberwelt- und Kampf-Animationen, die ihren Originalen in nichts nachstehen und die Atmosphäre des stilisierten Shibuyas einmalig rüberbringen. Überhaupt kommt hier der markante Zeichenstil des Character Designers Tetsuya Nomura richtig gut zur Geltung – egal ob bei den vielfältigen Figuren oder den Umgebungen. Die unvertonten Dialoge laufen leider wie schon zu DS-Zeiten in simplen Standbild-Gesprächen mit wechselnden Posen der Charaktere ab. Die seltenen, animierten Zwischensequenzen wirken zudem verglichen mit der scharfen Optik eher billig, da nicht selten lediglich statische Bilder über die Sichtfläche gezogen werden. Was hingegen auch in Final Remix ebenso brillant wie zuvor rüberkommt: Der einmalige Soundtrack. Ein schmissiger Mix aus Pop, Hip-Hop und Techno, der euch sowohl bei den Streifzügen durch die Straßen von Shibuya und den Fights mit garstigen Noise begleitet und direkt ins Ohr geht. Für die Neuauflage – und Solo Remix zuvor – wurden zudem ein paar neue Songs integriert, die sich größtenteils gut ins Gesamtpaket einfügen. Gerade die ruhigeren Varianten von Tracks wie „Someday“, die in bedrückenderen Momenten spielen, verleihen besagten Szenen genau den richtigen Touch. Es gibt übrigens auch die Option, mit dem Original-Soundtrack der DS-Version zu spielen, allerdings beschränkt sich diese Einstellung nur auf Stücke, die vorher enthalten waren und tatsächlich überarbeitet wurden. Etwaige zusätzliche Songs, die komplett andere ersetzt haben, werden auf diese Weise nicht wiederhergestellt. Schade, denn eine vollständige „Retro“-Option wäre auch cool gewesen. Nicht zuletzt werden Freunde des O-Tons enttäuscht, denn die hauptsächlich auf kurze Clips beschränkte Sprachausgabe gibt es lediglich auf Englisch und nicht im japanischen Original.

Fazit:
Als ich The World Ends with You: Final Remix das erste Mal startete, musste ich erst einmal fluchen. Jetzt hat Square Enix schon extra eine Joy-Con-Steuerung eingebaut, nur um dann doch kein traditionelles Kontroll-Schema zu implementieren. Für ein reines Touch-Vergnügen ist die Switch im Handheld-Modus gerade mit angeklemmten Joy-Cons dann doch ein bisschen schwer und die Pointer-Kontrolle ist zwar nett gemeint und erlaubt im Koop-Modus einige wilde Tricks, fühlt sich unterm Strich jedoch mehr wie eine Notlösung an. Nachdem ich mich dann aber hinsetzte und an meinem Schreibtisch tiefer in das Rollenspiel eintauchte, wurde mir wieder schnell klar, warum ich mich vor zehn Jahren in das DS-Original verschossen habe. Die stylische Optik und einmalige Musik allein zogen mich wieder direkt ins virtuelle Shibuya, während ich die vielschichtigen Charaktere mitsamt ihrer eigenen, kleinen Probleme und Sorgen, an denen sie allesamt wachsen, schnell ins Herz schloss. Mit Freuden kämpfte ich mich durch die Hauptgeschichte, linste in die teils aberwitzigen Gedanken zufälliger Passanten, stieg mit gefährlichen Noise in den Ring. Letzteres teilweise, weil es die Story von mir verlangte, teilweise aber auch, weil die actionreichen Gefechte dank der vielfältigen Angriffsmanöver einfach nur unheimlich viel Laune machen. Speziell im neuen Extra-Szenario bringen die Kampf-Modifikatoren noch einmal richtig Pfeffer in die Angelegenheit – das gleicht fast schon aus, dass mir die neue Story trotz eines starken Starts eher weniger gefiel. Falls dies euer erster Trip in den Shibuya UG ist, solltet ihr euch den Final Remix auf jeden Fall nicht entgehen lassen – The World Ends with You wird aus gutem Grund als Kultklassiker gefeiert und begeistert von der ersten bis zur letzten Minute, ja sogar noch darüber hinaus! Aber auch Veteranen sind herzlichst zu einer neuen Runde im Spiel der Reaper eingeladen, denn das audiovisuelle Upgrade und die vielen, kleinen Anpassungen lassen den Titel in einem neuen Licht erstrahlen.

Würde beim Spiel der Reaper keine zwei Sekunden überleben: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetSwitch.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Shibuya, du hast mich wieder! Ein einzigartiges, stylisches Rollenspiel-Erlebnis, das auch zehn Jahre später noch frisch wirkt.

Wertung

STORY:

8.0

SPIELWELT:

9.0

ABWECHSLUNG:

10
87
von 100

Spannende, wendungsreiche Handlung

Liebenswürdige Charaktere

Fordernde Gefechte im neuen Szenario…

Spaßiges, abwechslungsreiches Kampfsystem

Unterhaltsamer Koop-Modus, der sich auch solo spielen lässt

Reichlich Sammelkram und Boni sorgen für Wiederspielwert

Astreiner Soundtrack mit passenden, neuen Songs

Ansehnliche HD-Optik

Endlich auch auf Deutsch!

Sehr gewöhnungsbedürftige Joy-Con-Steuerung

Kein „traditionelles“ Kontroll-Schema

…dessen Story etwas vermissen lässt

Schwache Zwischensequenzen

Wie werten wir?

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1 Kommentar

profil 75 comments
[16.10.2018 - 23:10 Uhr]
LaNoir:
Was, auf Deutsch!? Ich dachte ich hab gelesen dass es auf Englisch bleibt. Da bin ich mal gespannt wie sie die Hipster-Szene übersetzt haben, ich weiß bis heute nicht was "totally gnarly!!" bedeutet xDD

Absoluter Pflichtkauf Leute, holt es euch (damit ich vielleicht endlich einen 2. Teil bekomme!!)
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Spielname:
The World Ends with You: Final Remix

Typ:
Switch-Spiel

Jetzt Bestellen:
Zum Shop
Publisher:
Square Enix

Developer:
Square Enix

Genre:
Rollenspiel

Release:
12.10.2018 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Spiel mögen:

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