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Hands-On: Heroland

Denis Wewetzer, 21.08.2019

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Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort „Freizeitpark“ hört? Vermutlich werden es allem voran Achterbahnen sein. Andere werden die ganzen unterschiedlichen Attraktionen im Allgemein im Kopf haben, sei es die Wildwasserbahn, das Karussell oder vielleicht auch die ganzen Buden, an denen man sich verköstigen oder amüsieren kann. Aber es gibt auch ganz besondere Arten – Themenparks. Und genau um einen solchen geht es in Heroland, das erst vor Kurzem diesen Titel bekommen hat. Vorher noch Work x Work genannt, wurde der Titel nun durch XSEED übersetzt und dank Marvelous wird er auch noch hierzulande veröffentlicht. Und während meiner Zeit auf der gamescom hatte ich die Gelegenheit, mich mit Scott Emsen von Marvelous zu treffen, der mir während einer kurzen Anspielzeit auch Weiteres vom Titel erzählen konnte.

Sei ein Held!
In Heroland übernimmt man die Rolle von Lucky, der sich nach einem glücklichen Zufall plötzlich als Manager eines Themenparks wiederfindet – Heroland! Und der Name ist in diesem Fall definitiv auch Programm: Besucher von Heroland dürfen erwarten, als Helden behandelt zu werden. Aber keinesfalls als ein bereits erfolgreicher Held, sondern einer, der noch auf Abenteuer geht und erst daran arbeitet, die Welt zu retten. Und als Manager des Parks ist es die Pflicht des Spielers, die ankommende Kundschaft zufrieden zu stellen. Und wie macht man das besser, als ihnen das bestmögliche Erlebnis in den Attraktionen zu verschaffen?

Auf in die Dungeons!
Dabei ist das Gameplay mehr oder weniger in zwei Teile untergliedert: Einem Manager-Teil sowie dem Attraktionen-Teil. Als Manager untersucht man die verschiedenen Dungeons und Buden, kümmert sich um das Personal und betreut letztlich auch die Gäste. Dabei ist der Titel ziemlich textlastig – in der von mir angespielten Demo habe ich gut 90% damit verbracht, mir einfach nur Gespräche durchzulesen. Laut Scott soll dies im Verlaufe des Spiels auch genau so weitergehen, sodass man ein wenig das Gefühl bekommt, vielleicht doch eine Visual Novel zu spielen. Allerdings fand ich dies in meiner kurzen Zeit mit dem Titel absolut nicht schlimm. Die Dialoge haben sich während meiner gesamten Anspielzeit absolut nicht ernst genommen und man hat wirklich das Gefühl bekommen, in einem Freizeitpark zu sein in den Gäste gerne kommen, einfach nur um ein wenig Spaß zu haben und ein neues Erlebnis zu bekommen. Jeder Gast hat dabei eine andere Persönlichkeit und verschiedene Eigenheiten, die ihn oder sie ausmachen – was im Attraktionen-Teil erst richtig wichtig wird.

Bevor man die Gäste allerdings in die Dungeons schickt, bekommt man noch die Möglichkeit, sie neu auszustatten und vielleicht auszuwechseln. In meiner angespielten Demo hatte ich lediglich vier vorgegebene Charaktere und keine andere Ausrüstung, sodass ich keine großen Anpassungen vornehmen konnte. Die Kämpfe innerhalb der Dungeons verlaufen dann allerdings anders, als man es vielleicht erwarten würde: Da jeder Gast seine eigene Persönlichkeit hat und, naja, der Kunde ist König, dürfen sie erstmal machen was sie wollen. Im Gameplay stellt sich dies dann so dar: Grundsätzlich verlaufen die Kämpfe automatisch, allerdings hat man für die Kosten eines Energiebalkens die Möglichkeit einzugreifen, sobald man es für notwendig sieht. Und genau dies ist auch der Schlüssel zum Sieg, in den von mir angespielten Kämpfen wurde relativ schnell klar, dass die Gäste häufig nicht die beste Entscheidung treffen. Meine Party hat zum Beispiel das Heilen komplett vernachlässigt, sodass dies ausschließlich durch mein Eingreifen geschehen ist. Unterschiedliche Besucher sollen allerdings auch gänzlich anders handeln, sodass es gut möglich ist, dass vielleicht einer dabei ist, der nur heilt und dafür gar keine Angriffe von sich aus ausführt. Das eigentliche Gameplay geschieht dabei recht langsam, man hat aber auch jederzeit die Möglichkeit, das Kampfgeschehen zu beschleunigen. Tatsächlich habe ich es aber bevorzugt, das langsame Gameplay zu behalten, da man doch ziemlich viel auf einmal im Blick haben muss.


Prognose:
Nach meiner kurzen Anspielzeit muss ich sagen: Heroland ist ein ziemlich interessantes Konzept. Ich bin ein großer Freund von Visual Novels und hatte daher absolut kein Problem, mir erstmal Unmengen an Text durchzulesen – besonders wenn die Dialoge auch noch in einer amüsanten Art und Weise geschrieben sind. Und dazu kommt dann noch, dass man kein klassisches, rundenbasiertes Rollenspiel vorgelegt bekommt, sondern eher eine Art Manager-Simulator, bei dem man nur in kritischen Momenten mal einschreiten sollte, damit die Gäste in vollster Zufriedenheit wieder aus dem Park gehen. Auf kurze Dauer wurde ich gefühlt ziemlich schnell mit viel zu viel Informationen bombardiert, sodass ich keinen klaren Überblick über einen Großteil des Geschehens kriegen konnte. Insgesamt bin ich aber positiv überrascht und freue mich darauf mehr zu sehen. Das einzige Problem, das ich bisher sehe, ist, dass es auf Dauer doch recht repetitiv werden kann und offensichtlich ist Heroland sehr charakterabhängig, sodass man keine große, übergreifende Story erwarten darf.

Freizeit-Freizeitparkmanager: Denis Wewetzer [Azure] für PlanetSwitch.de

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Interessanter Mix aus Manager-Sim und Rollenspiel, der sich in keinem Fall ernst nimmt und außerordentlich viele Anpassungsmöglichkeiten zu bieten scheint.

Prognose
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Spielname:
Heroland

Typ:
Switch-Spiel

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Zum Shop
Publisher:
Marvelous

Developer:
FuRyu

Genre:
Rollenspiel

Release:
3.Quartal 2019

Multiplayer:
nicht bekannt

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

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