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Hands-On: Daemon X Machina

Denis Wewetzer, 21.08.2019

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Lange, lange wartet es bereits im Hangar und ich kann mich noch daran erinnern, dass ich auf der gamescom im letzten Jahr schon ein Poster davon einfach ausgehändigt bekommen habe, ohne auch nur irgendeine andere Spur des Spiels zu erkennen. Die Rede ist hierbei von Daemon X Machina, das in nicht allzu ferner Zukunft auch bereits in den Ladetheken erhältlich sein soll – nämlich am 13. September. Es wurde auch bereits eine öffentliche Demo herausgebracht und nachdem diese nun vorbei ist, sind Besucher der gamescom auch nochmal in der Lage, sich den Mecha-Action-Titel einmal zu Gemüte zu führen. Meine Wenigkeit ist dabei natürlich keine Ausnahme also habe ich mich mal an das Steuer der Monster begeben, um einen ersten Einblick des Spiels zu gewinnen.

Ist es ein Flugzeug? Ist es ein Gundam? Nein, es ist ein Arsenal!
In der Demo konnte ich mich an zwei Missionen versuchen und dabei auch zwei von Grund auf unterschiedliche Arsenals ausprobieren. Bei der ersten Mission handelte es sich um einen „schlichten“ Auftrag. Ich fand mich in einem recht überschaubaren Wüstenruinen-Gebiet wieder und durfte diverse kleinere Feinde niederstrecken. Für diese Mission habe ich ein Loadout an die Hand bekommen, das eher auf ausgewogene Feuerkraft und Mobilität setzt. Was mich im ersten Moment allerdings weniger interessiert hat, denn sobald ich den Kampf geworfen wurde, hatte ich einen Informations-Schock. Überall waren Anzeigen die mir erstmal gar nichts gesagt haben und bevor ich mich auch nur bewegen konnte, flogen bereits hunderte Kugeln um mich her. Nach dem kurzen Schock habe ich allerdings recht schnell die grundlegende Steuerung verstanden und konnte auch ohne Probleme meine unterschiedlichen Waffen zum Niederschießen der Feinde einsetzen. Insgesamt hatte das von mir probierte Loadout fünf Waffen zur Auswahl, die alle mit ihrer eigenen Munition und, wie man sich denken kann, auch ihren Eigenheiten kamen. Schnelle Maschinenpistole, Flak-Geschütz, Laser-Kanone oder sogar Nahkampfwaffen – wenn man es sich an einem großen Roboter vorstellen konnte, hatte ich die Wahl, es zu benutzen. Im Kampf war ich aber auch in der Lage neue Munition aufzusammeln, sodass ich in diesem Belang zumindest keine Probleme hatte.

Die Bewegung innerhalb der Kämpfe erfolgt vollständig in allen erdenklichen Richtungen – und es nicht unüblich, dass die Vertikale dabei einen entscheidenden Unterschied macht. Hierbei habe ich allerdings auch das erste Problem gemerkt, was aber auch an meiner Unwissenheit in dieser Art Spiel geschuldet sein kann. Durch die ganzen schnellen Bewegungen und der Tatsache, dass Gegner in jeder erdenklichen Richtung sein können, hatte ich nämlich arge Kameraprobleme. Bei anvisierten Feinden wurde sie gefühlt hin und her geschleudert und ohne Lock-on hatte ich keine Ahnung, was ich eigentlich gerade bekämpfe.

Große Feinde – großer Ärger
Überraschenderweise war dies bei meiner zweiten Mission noch ärgerlicher. Für diesen Kampf habe ich ein schweres Loadout bekommen, das mit mächtigen Waffen ausgestattet, aber dementsprechend ziemlich langsam war. Zwar klang es ganz nett, einen Boss mit mächtigen Raketen und großen Lasern platt zu machen, wenn sich ein Boss, der etwa 20-mal so groß wie man selbst ist, schneller bewegen kann als man selbst, fand ich es plötzlich nicht mehr ganz so witzig. Dafür kann das Spiel allerdings recht wenig, schließlich ist das Herausfinden des für einen perfekt geeigneten Ausrüstungssets ja einer der Anreize im Spiel. Zwar war ich in der Demo nicht selbst in der Lage, meine Ausrüstung nach Belieben zu verändern, im fertigen Spiel soll man diesbezüglich aber unzählige Freiheiten haben – mit über 500 Waffen und anderen Teilen zur Auswahl. Wer gerne bastelt, kommt hier also definitiv auf seine Kosten.

Prognose:
Von Anfang an habe ich Daemon X Machina nicht so wirklich verfolgt, da ich mit großen Roboterschlaten á la Gundam bisher nie so viel anfangen konnte. Nach meiner kurzen Anspielzeit mit dem Titel wurde mir aber auch bewusst, wieso dies der Fall ist. Die Kämpfe machen einen unfassbar chaotischen Eindruck und in der kurzen Zeit wurde ich mit den Auswahlmöglichkeiten absolut überwältigt. Dies möchte ich allerdings keinesfalls als negativen Aspekt ankreiden, schließlich gehört genau dies zu der Mecha-Action, die Freunde des Genres so lieben. Und für die kann ich es nur empfehlen: Die Auswahlmöglichkeiten erscheinen groß, die Kämpfe sind rasant und wer schon immer Stunden alleine am Bau des eigenen Vehikels verbringen wollte – ich bin mir sicher, das kann man genau hier machen. Der einzige negative Aspekt, den ich allübergreifend anmerken möchte, ist die zu umständliche Kameraführung. Natürlich kann man schnelle Action-Spiele machen, man sollte sich aber trotzdem an einer ordentlichen Kameraführung versuchen.

Bleibt lieber auf der eigenen Kopfhöhe: Denis Wewetzer [Azure] für PlanetSwitch.de

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Rasante Mecha-Action mit unzähligen Anpassungsmöglichkeiten, die jedoch an einer hakeligen Kameraführung und einem überladenen UI leidet.

Prognose
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Spielname:
Daemon X Machina

Typ:
Switch-Spiel

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Publisher:
Nintendo

Developer:
First Studio

Genre:
Action

Release:
13.09.2019 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

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