PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de

Metro: Last Light Redux

Kurztest: Metro: Last Light Redux

Sebastian Mauch, 02.03.2020

0

Test mögen: Weitersagen:

Vor kurzer Zeit erschien bereits unser Test zu Metro 2033 Redux (Link). Der erste Teil der einzigartigen Reihe von 4A Games wusste auch nach dem Sprung auf die mobile Hardware der Nintendo Switch auf ganzer Linie zu überzeugen. Sowohl optisch, als in Hinblick auf die Performance gab es dort praktisch nichts zu beanstanden. Nun ist der zweite Ableger namens Metro: Last Light Redux ebenfalls seit dem 28. Februar im eShop erhältlich, und auch hier durfte ich für euch vorab einen Blick drauf werfen. Im Grunde sind beide Titel sehr, sehr ähnlich, weshalb ich mich hierbei nun auf einen kompakten Kurztest beschränke, um nicht alle nochmal durchkauen zu müssen. Stattdessen gehe ich eher auf die Unterschiede der beiden Spiele ein, am Kern hat sich nämlich erschreckend wenig verändert. Auch hier eine kleine Warnung vorab: Da es sich bei Last Light um ein direktes Sequel handelt, werde ich um ein paar Spoiler nicht umherkommen. Wer sich also unvoreingenommen durch beide Titel schnetzeln oder schleichen will, kann sich ruhig an der Wertung des ersten Werkes orientieren, da sich lediglich die Level und andere unwichtigere Details unterscheiden.

Auf ein Neues
Der Plot von Last Light setzt quasi genau dort an, wo man in Metro 2033 aufhört. Aus erzählerischer Sicht dient hier aber leider das „böse Ende“ des Erstlings als Grundlage. So schlüpft man erneut in die Haut von Artjom, der mittlerweile in den kampferprobten Orden der Ranger aufgenommen wurde. Erneut wird man ziemlich ins kalte Wasser geworfen, denn wo noch im ersten Moment ein paar Überlebende rasten, werden eben diese Leute im nächsten Moment wahnsinnig und bringen sich gegenseitig um. Da unser Held jedoch halbwegs resistent (oder empfänglich) für die telepathischen Kräfte der „Schwarzen“ ist, schafft er es als Einziger lebendig in Sicherheit.

Im Grunde wird man auch hier wieder nach allen Regeln der Kunst mit einem Mix aus Action und subtilem Horror konfrontiert. Erneut tritt der tapfere Artjom eine an sich aussichtslose Reise quer durch die Metro und die verseuchte Oberfläche an, lernt dabei neue Charaktere kennen und besucht auch wieder sehr ansehnliche Schauplätze. Die Geschichte geht dabei einerseits wieder die politischen Reibereien der letzten Menschen an, was den Hauptteil von Last Light ausmacht. Aber auch das Mysterium rund um das Volk der „Schwarzen“, eine humanoide, friedlich gesinnte Alien- oder Mutantenrasse wird weitererzählt. Auch wenn beide Titel spielerisch so ziemlich gleich sind, zieht einen das Sequel mindestens genauso in einen Sog.

Mehr vom Gleichen, und das ist auch gut so
Wie es sich für eine Fortsetzung gehört, bekommt man wieder ein paar neue Waffen an die Hand, besucht neue Schauplätze, und bekommt es mit neuen Gefahren zu tun. Da es sich hier ebenfalls um eine Redux-Version handelt, nehmen sich Teil 1 und 2 in Sachen Optik praktisch nichts. Last Light legt die Latte hier maximal einen Tick höher an. Dasselbe kann man auch über das restliche Gameplay, die Soundqualität, die Menügestaltung, die Vertonung und auch die Ladezeiten sagen. Das größte Unterscheidungsmerkmal ist im Grunde einzig und allein die Fortsetzung der Geschichte.

Der Vollständigkeit trotzdem noch ein paar Worte zur Technik des zweiten Ablegers. Wieder bekommt man grundsolide 30 Bilder pro Sekunde präsentiert. Trotz der minimal komplexeren Gestaltung zeigte sich auch Last Light von seiner besten Seite und brummte mir im Test keine längeren Ladezeiten oder verringerte Auflösung auf. Die Steuerung funktioniert, vor allem in Kombination mit dem Gyro-Sensor, auch hier wieder nahezu perfekt. So vergisst man nach der Gewöhnung ganz fix, dass Ego-Shooter mit dem Controller normalerweise ziemlich unbequem sind. So entwickelt man auch mit deaktivierter Zielhilfe mitunter eine ganz angemessene Präzision.

Fazit:
Ich will ehrlich sei, nach dem etwas ausschweifenderen Test zu Metro 2033 Redux, fiel es mir hier sehr schwer überhaupt einen Kurztest zusammen zu bekommen. Wie nun schon mehr als einmal angerissen habe, sind beide Titel im Kern identisch, sei es in Hinblick auf die Darbietung, die Steuerung oder das Gameplay – sogar die Downloadgrößen und die Spiellänge sind sehr nah beisammen. Die einstigen Sprünge des Sequels sind dank der überarbeiteten Redux-Versionen quasi nonexistent, stattdessen bekommt man hier zwei super eindrucksvolle und nahezu bugfreie Horror-Shooter vorgelegt. Einzig bei der Geschichte unterscheidet sich Metro: Last Light Redux vom Vorgänger. Blieb Metro 2033 noch sehr nahe an der gleichnamigen Buchvorlage von Dmitri Gluchowski, haben sich die Schreiber bei 4A Games für Last Light etwas vom roten Faden der Buchreihe getrennt und auch eigene Szenarien erdacht. Wie man es dreht und wendet, es handelt sich hier um zwei halbwegs gruselige, aber unheimlich packende Shooter die nahezu perfekt auf die Switch transportiert wurden. Mit jeweils 25 Euro macht da definitiv nichts falsch. Wer sich beispielsweise gemütlich auf der Couch oder unterwegs auf den großen Nachfolger Metro Exodus vorbereiten möchte, bekommt nun auch auf der Switch die Möglichkeit dazu.

Do svidaniya, Artjom: Sebastian Mauch [Paneka] für PlanetSwitch.de

Vielen Dank an Koch Media für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Auch die Fortsetzung glänzt mit einem nahezu perfekten Port für die Nintendo Switch. Wer Metro 2033 mochte, wird mit Last Light mindestens genauso viel Spaß haben.

Wertung

Stabile 30 Bilder pro Sekunde

Tolle, neue Schauplätze

Story legt an Komplexität leicht zu

Wenig neue Elemente

Kommentare verstecken

0 Kommentare


- Noch keine Kommentare vorhanden -

Um Kommentare zu schreiben, bitte oben einloggen oder jetzt Registrieren!


Spielname:
Metro: Last Light Redux

Typ:
Switch-Spiel

Jetzt Bestellen:
Zum Shop
Publisher:
Koch Media

Developer:
4A Games

Genre:
Shooter

Release:
28.02.2020 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 18 Jahre

eShop Preis:
24,99 €

Spiel mögen:

Weitersagen:


Screenshots:
ANZEIGE: