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Kolumne: Die Top 10 Switch-Titel der PlanetSwitch-Redaktion

PortableGaming-Redaktion, am 28.07.2021, Seite 1 von 1

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Die Nintendo Switch bietet mittlerweile tausende gute Spiele, da den Überblick zu behalten ist kein leichtes Unterfangen. Auch wir (oder gerade wir?) Spieletester wissen vor lauter Vielfalt oft nicht, was uns nun am meisten Freude bereiten wird und gespielt werden soll. So startet man einen Titel nach dem anderen, nur um dann doch das Gerät wieder abzuschalten. Das ist aber freilich nicht immer so, und natürlich haben sich auch bei uns einige Edelsteine herauskristallisiert. Diese Exemplare wollen wir heute würdigen und stellen daher unsere persönlichen Top 10, inklusive Spielzeiten vor. Das bietet zum einen uns selbst die Gelegenheit, mal zu reflektieren, aber inspiriert vielleicht auch den einen oder anderen Leser, der oder die gerade auf der Suche nach dem nächsten potenziellen Zeitfresser ist. Lange Rede kurzer Sinn, hier sind unsere Favoriten!

Ist fit dank Switch!
Nicola Hahn [501.legion]

Auf dem ersten Platz meiner großen Nintendo Switch-Hitparade thront mit 160 Stunden fast uneinholbar The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Keine Überraschung, denn dieser Titel hat mich seit dem Launch immer wieder begleitet und bis endlich die Credits über den Bildschirm flimmerten, dauerte es ein gutes Stück, denn so schnell wollte mich die Spielewelt nicht mehr loslassen. Dabei waren mir die Quests recht egal und ein wirklicher Sammler von Gegenständen war ich in diesem Abenteuer auch nicht. Viel mehr genoss ich es die komplette Karte zu erkunden und die verschiedenen Biome zu bereisen. Am Ende hätte ich gerne mehr Story gehabt und vor allem auch das Hyrule vor der Zerstörung gesehen, auch wenn Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung zumindest einen kleinen Einblick in diese Welt bietet.

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Platz 2 hat sich völlig zurecht Ring Fit Adventure mit 75 Stunden gesichert, das ich mir passend zum ersten Lockdown am 29. März 2020 geholt habe, nachdem die Preise seit Monaten in die Lüfte geschossen sind. Auch hier: Völlig zurecht, denn was dieses Sportspiel bei mir geschafft hat, hat vorher kein Fitnessprogramm geschafft: Fast täglich schmeiße ich dieses Spiel an und mache meine Workouts mit dem Ring Fit-Controller während das ein oder andere Monster nach Strich und Faden verprügelt wird. Das Spiel bietet nach zehn „aktiven Minuten“ eine kleine Pause an, die ich dann immer gerne total verschwitzt und außer Puste annehme, schließlich steigt der Schwierigkeitsgrad mit der Zeit an und die Workout-Arten werden deutlich umfangreicher. Nach dem Jahr Training hat sich spürbar einiges an meiner Kondition und Beweglichkeit getan, wobei Sport an der frischen Luft oder mit anderen Geräten wie dem Fahrrad als Zusatz wichtiger geworden sind und diese Aktivitäten inzwischen fest in meiner täglichen Routine verankert sind.

Sid Meier’s Civilizations VI verdiente seinen dritten Platz mit 55 Stunden besonders durch flüssiges und vor allem süchtig machendes Gameplay. Dank dem nachgepatchten Crossplay kann ich meine am PC angefangene Sessions auf dem Handheld unterwegs oder im Bett liegend weiterspielen - oder umgekehrt. Dank der tollen Performance und Steuerung macht das Spielen auch auf dem kleinen Gerät großen Spaß und so wird aus „nur noch eine Runde“ gleich „nur noch eine Stunde“. Eigentlich teilt sich Sid Meier’s Civilizations VI mit Doom (1993) den dritten Platz, denn auch hier weist mir die Nintendo Switch 55 Stunden aus. Doch aus unerfindlichen Gründen teilt das System dem Titel den achten Platz zu und selbst traue ich der hohen Stundenzahl auch nicht. Doch die Zeit, die ich in dem Urshooter verbracht habe, möchte ich nicht missen - egal wie hoch sie am Ende war. Endlich konnte ich einen der ersten großen Shooter selbst erleben, indem ich mich durch Horden von Monstern wütete und die interessante Technologie von damals erkundete.

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Auf dem fünften Platz finden sich wieder zwei Games, dieses Mal beide mit einer Spielzeit von 45 Stunden. Dass ich diese Zeit mit Fallout Shelter verbracht haben soll, kann ich wiederum kaum glauben. Denn dieses Spiel wurde ursprünglich für Android und iOS veröffentlicht und war als Überbrückung zum Release von Fallout 4 gedacht, doch aus dem Free2Play entwickelte sich ein feines Aufbauspiel, das die Maskottchen der Serie in einen eigenen Bunker steckt, der vom Spieler verwaltet wird. So müssen neue Bewohner angeworben, der Bunker ausgebaut, Reisen ins Wasteland geplant und durchgeführt werden. Nachdem ich schon viel zu viel Zeit auf dem Handy verbrachte, hat mich dieses Prinzip auf Nintendo Switch ein zweites Mal in seine (Deathclaw)-Fänge bekommen und ich wurde von Features überrascht, die nach meinem ersten Abschluss mit dem Spiel dazugekommen sind. Und so verbrachte ich zahlreiche Stunden im Ödland, wobei ich gleiches auch von einem gewissen Keller behaupten kann: The Binding of Isaac: Afterbirth+ hatte auch sein Debüt auf einer anderen Plattform und wurde von mir nach dem fantastischen ersten Ableger in der performancefressenden Flashversion recht lange gespielt bis endlich dieser Titel auch für Nintendo Switch angekündigt wurde (nachdem auch der New 3DS mit einer Exklusivfassung versorgt wurde). Blöderweise wollte das Spiel nicht so recht in Europa erscheinen, sodass Binding of Isaac der erste Titel wurde, den ich mir nach nur einem Monat nach Release der Switch aus dem amerikanischen eShop importierte. Den kleinen Isaac begleitete ich fortan bei mehreren Runs durch das Untergeschoss seines Elternhauses immer weiter in die Tiefe, schließlich hat sich seine Mutter vom Teufel bequatschen lassen und soll nun geopfert werden. Blöderweise sind die Geschosse unter seinem Zimmer mit Monstern versucht und so muss die Gefahr regelrecht totgeweint werden. Ein großer Spaß für die ganze Familie … wären da nur nicht diese Fäkalien und körpereigenen Flüssigkeiten in allen Dungeons, die mich beim Spielen öfters in Erklärungsnot gebracht haben.

Platz 7: Mario + Rabbids Kingdom Battle (40+h) – Wer hätte gedacht, dass Rundenstrategie mit Mario und den Rabbids (?!?!) so viel Laune machen kann?

Platz 8: YouTube (40+h) – Wer braucht schon Googles Chromecast oder einen smarten Fernseher, wenn man die Switch hat? Lange haben wir auf die YouTube-App gewartet, auf Netflix warten wir aber wohl noch etwas länger ...

Platz 9: Rogue Legacy (30+h) – Schon auf dem PC sorgte dieses Rouge-light für einige Stunden Spaß, auf der Switch war das nicht anders! Wird Zeit, mal den Nachfolger anzuspielen und möglicherweise erhält dieser auch eine Portierung?

Platz 10: Super Mario Odyssey (30+h) - Dieser Mariotitel erschien zur rechten Zeit mitten in den tiefen Phasen meiner Studienzeit, in der es mir besonders psychisch nicht gut ging. Doch die Reisen des lustigen Klempners durch die wunderschöne Welten haben mir oft ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.


Suchtprobleme? Welche Suchtprobleme? Im Sog des PS-Gacha:
Sebastian Mauch [Paneka]

Bei meiner Nummer 1 muss ich gar nicht lange überlegen oder auf der Switch nachschauen. Auch wenn ich nicht gerade stolz drauf bin, hat sich das Free2Play-Rennspiel Asphalt 9: Legends die Krone mehr als verdient. Eigentlich wollte ich nach meinen abschreckenden Erfahrungen im Freundes- und Bekanntenkreis was Gacha-Games angeht einen Bogen darum machen. Auch meine restliche (bezahlte) Spielbibliothek würde es mir danken. Trotzdem lande ich immer wieder bei Asphalt 9, egal ob abends, morgens, auf dem Pott, oder während der Arbeitspausen. Grund dafür ist zum einen das geniale und kurzweilige Gameplay. Der wohl größte Faktor ist aber das Wetteifern mit meinem Vater, der sich nun langsam der 3000 Stunden Marke nähert. Da er nur dieses eine Spiel spielt, kein verwunderlicher Wert. Umso mehr erschreckt es mich jedoch, dass auch ich nun mit meinen derzeit 975 Stunden fast im vierstelligen Bereich angekommen bin.

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Auf Platz 2 landet bei mir, mit meilenweitem Abstand sowohl nach vorn als auch nach hinten: Monster Hunter Generations Ultimate mit stolzen 405 Spielstunden. Rechnet man die oben genannte Free2Play-Sülze mal raus, wäre MHGU also zumindest auf der Switch mein meistgespieltes selbstgekauftes Spiel. Ich liebe diesen Titel mit jeder Faser meines Körpers. Selbst das neue Monster Hunter Rise hat es trotz des enormen Potenzials nicht geschafft, diesen Ableger hier vom Thron zu stoßen. Es ist in vielen Belangen das perfekte Monster Hunter für mich, dass es so in dieser Form wohl nie wieder geben wird. Eine recht interessante Story, unzählige Quests, darunter auch sehr schwere Brocken, ein bockschweres und grindlastiges Endgame, wahnwitzige Jagdstile und Kampfkünste, und von den wilden Waffen- und Rüstungsdesigns fange ich besser gar nicht erst an. Auch transportiert MHGU noch dieses klassische etwas grobschlächtige Feeling aus den Ursprüngen der Serie, das ich nie vergessen werde, da ich damit unzählige Nachmittage bei und mit Freunden in meiner Jugend verbracht habe. Ein Freund suchtet bis heute mit mir, weshalb mich Generations Ultimate parallel zu neueren Ablegern noch viele Jahre begleiten wird, und auch eine gesunde Playerbase ist erstaunlicherweise noch erhalten geblieben!

Den dritten Platz ergaunert sich schon wieder, wer hätte das gedacht, ein Monster-Verprügel-Spiel, nämlich Monster Hunter Rise mit 205 Spielstunden. Mit dem jüngsten und noch Switch-exklusiven Ableger stehe ich nach dem anfänglichen Hype enormst auf Kriegsfuß. Von der Basis her ein modernes Monster Hunter ohne Ladezeiten in den Gebieten, mehr Details, bessere Online-Funktionen, und dann noch dem herrlich genialen Seilkäfer-Gameplay. Rise war der Auswerwählte, doch Capcom schnitt Anakin Rise die Gließmaßen ab und ließ es zum Sterben in der Lava zurück. Zumindest fühlt es sich derzeit in der Community so an. Wie auch Anakin lebt Platz 3 nämlich noch weiter, leidet aber unter akutem Content-Nachschub. Es wäre die perfekte Koop-Jagd, bietet aber weder ein Endgame, noch lohnenswerte Event-Quests oder ernstzunehme Langzeit-Motivation. Kein Wunder, dass aktuell viele Fans wieder zu MHGU und World: Iceborne abwandern. Da kann man nur auf eine große Kehrtwende in Form eines dicken Add-Ons hoffen und Tee trinken.

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Das Treppchen hätten wir durch, bleiben noch meine Ehrenplätze 4 und 5. Diese gehen an The Legend of Zelda: Breath of the Wild mit 110 Stunden, sowie an Rayman Legends: Definitive Edition mit immerhin 50 Stunden Spielzeit. Ersteres war meine allererste Switch-Erfahrung bei einem Anspiel-Event von Nintendo in Berlin. Schon im ersten Moment zog mich dieses neuartige Zelda in den Bann. Auch durfte ich glücklicherweise die Switch als Hardware für unser Magazin testen, und dazu gab es besagtes Open World-Adventure, sowie Just Dance 2016. Kontrastprogramm, aber wirklich fesselnd konnte mich nur Breath of the Wild mit seiner riesigen, prallgefüllten Spielwelt, genialen Dungeons und einer Freiheit, die ich so noch nie in einem Videospiel verspürt habe. Wo sonst kann man mit seinem brennenden Körper Äpfel rösten?! Auch Rayman Legends entstammt der Marke „wetteifern mit Papa“, auch wenn hier nach 50 Stunden zu 100 Prozent durch war. Dennoch war die Reise durch die kunterbunten Levels der UbiArt-Engine eine sehr schöne. In meinen Augen hat Rayman auch dieser Tage viel, viel mehr Aufmerksamkeit verdient als diese dämlichen Brüllhasen, da wir es hier mit einem der besten Jump-‘n‘-Runs der letzten 10 Jahre zu tun haben, zumindest aus meiner Sicht.

Platz 6: Pokémon: Let’s Go, Pikachu! (45+h) – Für mich das beste Pokémon der jüngsten Seriengeschichte, dass mich nach langer Ignoranz der Serie wieder bis zum vollen Pokédex geführt hat.

Platz 7: Picross S2 (45+h) – Hier hätte auch jedes andere Picross-Spiel von jupiter stehen können. Nonogramme sind und bleiben einfach das beste Gehirn-Jogging und dienen mir perfekt als Einschlafhilfe!

Platz 8: Animal Crossing: New Horizons (40+h) – Mein erstes AC, das ich anfangs auch exzessiv betrieben habe, dann doch aber mangels Inhalte beiseitegelegt habe.

Platz 9: Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging für Nintendo Switch (40+h) – Trotz der netten Aufmachung für mich einen Tick zu anspruchsvoll, als dass ich es vorm Schlafengehen nochmal anwerfen würde.

Platz 10: Kemono Friends Picross (35+h) - Noch ein Picross? Na sowas!


Wenige Monolithen gegen massig Kurzzeitspäße:
Tjark Michael Wewetzer [Alanar]

Wenn ihr hier schon länger bei uns rumgeistert, dann wisst ihr bereits: Ich liebe Pinball. Es gibt für mich nichts Entspannenderes als virtuell eine ruhige Kugel zu schieben, mich dem Blitzlichtgewitter hinzugeben und versuchen, meine bisherigen Bestleistungen zu knacken. Von daher sollte es nicht überraschen, dass Pinball FX3 mit über 110 Stunden allein auf der Switch meine Liste anführt. Mit dem (nachvollziehbaren) Ende der Vita-Unterstützung von Zen Pinball 2 und dem großen Versionsupgrade für PC, PS4 und Konsorten war ich extrem gespannt auf die eventuelle Switch-Umsetzung und wurde nicht enttäuscht. Klar, lief das Spiel zunächst nur mit bis zu 30 FPS doch ein großes Update später lief auch die neue Nintendo-Version wie geschmiert. Dank massig abwechslungsreicher Tische (auch wenn nach wie vor Marvel noch schmerzlich vermisst wird) mit komplett eigenständigen Themen, massig erlernbaren Tricks und nicht zuletzt einer aktiven Turnierszene auf dem Discord-Server von Zen Studios wurde mir dabei auch nie langweilig. Ob die kommende vierte Generation mit dem schlichten Titel Pinball FX da mithalten kann? Ich hoffe es doch, auch wenn mir der erneute Kaufzwang aller Tische schon etwas mulmig ist. Verständlich, aber für mich wäre es eben das mittlerweile fünfte Mal, dass ich einige der digitalen Flipper von Zen Studios erwerbe. Aber hey, selbst dann habe ich immer noch das gute alte Pinball FX3 mit meinen Lieblingstischen Wild West Rampage, Adventure Land und Champion's Pub.

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Kollege Basti gibt sich dem F2P-Autowahn hin, ich hingegen bin schnurstracks in die alte Suchtspirale von Puzzle Quest gerutscht. Als Gems of War für die Switch erschien, eroberte es nach über 110 Stunden auf dem Profil recht flott den zweiten Platz auf meiner Rangliste. Und das wohlgemerkt, obwohl ich den Titel – ähnlich wie das oben erwähnte Pinball FX3 - eigentlich schon von einer anderen Plattform kenne. Zuvor spielte ich nämlich die Smartphone-Version recht ausführlich, nur um dann auf der Switch richtig loszulegen – und das erneut von Beginn an. Die massig unterhaltsamen Kurzgeschichten der jeweiligen Königreiche liefern dabei nur die Ausrede für das wahrlich fesselnde Rollenspiel-Juwelenschieberprinzip, das man bereits vom Urgestein Puzzle Quest kennt. Man levelt seine gesammelten Einheiten auf, zieht aus großzügig herausgegebenen Lootboxen (von denen natürlich die mit größerer Chance auf seltenere Figuren und Monster ggf. eine Echtgeld-Finanzspritze nahelegen) neue Begleiter oder Duplikate zum Upgraden bereits vorhandener und baut sich so sein Traumteam zusammen, um schlussendlich in Gildenschlachten und im Einzel-PvP Rangpunkte zu erzielen. Tut euch einen gefallen: Installiert es nicht. Es ist wirklich schwer, davon wieder wegzukommen und auch wenn ich die Mikrotransaktionen persönlich nicht so bedeutsam fand, dass ich tatsächlich auf den Gedanken kam, Geld ins Spiel zu stecken, muss es anderen nicht unbedingt genauso gehen. Kauft euch lieber das tatsächliche Puzzle Quest-Remaster. Das hat wenigstens auch ein Ende.

An dieser Stelle könnte ein Spiel mit über 100 Stunden auf dem Zähler stehen, aber da es von Activision Blizzard kommt und ich dem Verein aufgrund einer aktuellen Klage vom Staate Kalifornien sowie der unsäglichen Reaktion seitens der Führungsetage keine Werbung gönnen möchte, überspringen wir meinen Platz 3 und widmen uns stattdessen dem vierten Platz: Fire Emblem Warriors mit ebenfalls über 100 Spielstunden. Tja, so kennt man Warriors-Spiele eben: Massig Content für diejenigen, die auf deren Gameplay-Schleife stehen. In meinem Fall hatte ich sogar das Basisspiel nach um die 70 Stunden hinsichtlich der Stages tatsächlich zu 100% abgeschlossen – im Prinzip fehlte mir nur das vollständige Upgraden aller Charaktere. Die anderen 30 Stunden stammen von den DLC-Karten: Teils hohe Levelanforderungen, fordernde (und unter anderem auch einige nervige) Schlachten, spaßige Zusatzcharaktere – auch da kommt eben ganz schön was zusammen. Als Einsteiger-Warriors kann ich das Fire Emblem-Pendant auch nach wie vor problemlos empfehlen, ist der Schwierigkeitsgrad der Grundversion doch vergleichsweise niedrig und die Action flott. Aber mir als noch vergleichsweise frischen Musou-Anhänger mit einem Faible für Fire Emblem hat die Metzelei einfach nur Laune gemacht.

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Damit wären die Medaillen verteilt, Zeit für zwei Nachzügler! Amüsanterweise liegen laut meinem Switch-Profil gar nicht mal so furchtbar weit auseinander. So beschäftigten mich das fünftplatzierte Xenoblade Chronicles 2 und das auf Position 6 befindliche Splatoon 2 je über 45 Stunden. „Moment“, wird sich manch einer denken. „War das mit Xenoblade 2 jetzt ein Speedrun? Das ist doch niemals genug Zeit, um das Spiel durchzuzocken!“ Und ja, auch wenn mir die Charaktere und Story durchaus gefielen, wurde ich mit dem Gameplay schlichtweg nie hinreichend warm, um das massive RPG bis zum Ende durchzuziehen. Die ebenfalls im Zähler inkludierte DLC-Kampagne gab ich ebenfalls auf, als mich diese zum zweiten Mal in Folge zur Sidequestbewältigung zwang. Naja. An Splatoon 2 hatte ich nach der Reviewphase und den gelegentlichen Splatfest-Runden hingegen einfach sattgespielt. Nicht falsch verstehen, ich hatte eine Menge Freude mit dem Titel (was für eine Shooter-Niete wie mich ziemlich erstaunlich ist), aber irgendwann muss man doch mal weiterziehen. Aber hey, vielleicht entfacht ja Splatoon 3 im nächsten Jahr wieder meine Liebe zur Tinte und überflügelt seinen Vorgänger. Wir werden sehen …

Platz 7: Fire Emblem: Three Houses (45+h) – Wenn's nicht so langatmig wäre, hätte ich vermutlich mehr Zeit reingebuttert.

Platz 8: Animal Crossing: New Horizons (40+h) – Umfasst die Spielzeit von Erhalt des Testmusters bis zum Osterevent, das mir endgültig den Spaß nahm.

Platz 9: Hyrule Warriors: Definitive Edition (40+h) – Sieht nach wenig aus, beinhaltet aber natürlich nicht die kombinierten 200+ Stunden des Wii U-Originals und 3DS-Ports.

Platz 10: Paladins (35+h) – Erstaunlich spaßige Overwatch-Alternative, die mich bedeutend länger fesselte als erwartet.

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