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Pokémon Strahlender Diamant / Leuchtende Perle

Review: Pokémon Strahlender Diamant / Leuchtende Perle

Tjark Michael Wewetzer, 06.12.2021

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Es ist beileibei kein neues Phänomen, ein anderes Entwicklungsstudio als Game Freak am Steuer eines Pokémon-Rollenspiels im Stile der Hauptreihe zu sehen. Ein solches aber tatsächlich mit einem Remake eines Handheld-Klassikers zu betrauen, das ist neu! Während Game Freak fleißig an Pokémon Legenden werkelt und die altgediente Formel gehörig umkrempelt, darf sich das Team von ILCA also an Pokémon Strahlender Diamant und Leuchtende Perle versuchen – eine vergleichsweise originalgetreue Neuauflage des ursprünglichen Editionspaares der vierten Pokémon-Generation. Das sogar inklusive eines Looks, der stilistisch dezent an die DS-Originale erinnert! Ob das alte Erfolgsrezept jedoch immer noch aufgeht und ob die tatsächlich vorgenommenen Anpassungen das Spielerlebnis positiv oder negativ beeinflussen, das kläre ich in diesem Testbericht.

Nachwuchs-Pokémon-Forscher auf der Pirsch
Es war einmal ein besonnenes Kind und dessen aufbrausender bester Freund. Sie stießen an einem See nahe ihres Heimatdörfleins auf einen Koffer, der von einem Pokémon-Professor versehentlich zurückgelassen wurde. Als gute Tat des Tages wollten sie den Koffer zu seinem Besitzer zurückbringen doch oh Schreck, wilde Pokémon tauchen auf und attackieren die Kinder! Glücklicherweise stecken in dem Koffer drei Pokémon – Chelast vom Typ Pflanze, Panflam vom Typ Feuer und Plinfa vom Typ Wasser – von denen sich die beiden je eins schnappen, um sich aus der misslichen Lage zu retten. Sie kommen erneut mit dem Professor in Kontakt, der zunächst etwas ungehalten scheint, sich jedoch danach mehr als einsichtig zeigt und die beiden mit einer Aufgabe betraut: Sie sollen auf eine Reise gehen und die Pokémon der Sinnoh-Region in einem 150 Einträge fassenden Pokédex festhalten. Da der beste Freund ohnehin nicht so recht stillsitzen kann, stimmen die beiden dem Auftrag zu und brechen auf, um nicht nur den Pokédex zu vervollständigen, sondern auch die lokale Pokémon-Liga zu erobern und ganz nebenbei einer mysteriösen Schurkengruppe das Handwerk zu legen, deren Anführer galaktisch große Pläne hat.

Gut, ich plustere die im Prinzip simple Geschichte von Diamant und Perl gehörig auf. Tatsächlich ist die Rahmenhandlung – anders als bei Vorgängergeneration Rubin und Saphir – wieder vergleichsweise schmückendes Beiwerk und die große Gegenspielerorganisation Team Galaktik trotz guter Ansätze unterm Strich ein eher platter Verein. Dennoch hielt mich der Plot zumindest ausreichend bei Laune, um die Reise auch bis zum Liga-Abschluss durchzuziehen – etwas, was ich vom Original-Diamant für den DS nicht behaupten konnte. Das dürfte vermutlich jedoch mehr an Komfortzugeständnissen des Gameplays liegen, dank derer die Reise nicht nur erschreckend schnell voranschreiten kann, sondern auch ziemlich einfach vonstatten geht.

Duell auf Route 208
Die Marschwege zwischen den Städten fallen vergleichsweise kurz aus, man hängt also nie zu lang in einer Gegend herum. Die meiste Zeit nehmen eher sowohl wilde Pokémon als auch herausforderungswütige Trainer ein, die dafür auch für einen gehörigen Schuss Abwechslung sorgen. Entweder per Zufallsbegegnung im hohen Gras bzw. Höhlen oder über sichtbare NPC-Trainer kommt es also immer wieder zum serientypischen rundenbasierten Kampf. In der Regel stehen sich dabei jeweils ein Pokémon pro Seite gegenüber, manche Begegnungen erfolgen jedoch in Doppelkämpfen mit zwei gegen zwei Taschenmonstern. Dann sucht ihr aus eurem bis zu vier Manöver umfassenden Attackenrepertoire das beste Mittel aus, um euren Gegenspieler in den Boden zu stampfen und wiederholt dies, bis einer Seite die Verstärkungen ausgehen. Das klingt simpel, wird aber natürlich durch die unterschiedlich starken Pokémon und ihre jeweiligen Typenkonfigurationen dezent erschwert. So sind Elektro-Attacken beispielsweise nützlich gegen Flug- und Wasser-Pokémon, entlocken Kreaturen der Zugehörigkeit Boden jedoch kaum mehr als ein müdes Lächeln. Dank recht vielfältiger Attacken, die eure Zöglinge durch Levelaufstiege erlernen können, ließ sich zumindest in meinem Fall eigentlich immer eine passende Antwort auf jeden Gegner finden. Und wenn man mal etwas anderes für das Team braucht, lässt sich recht unkompliziert ein wildes Pokémon rekrutieren, das die gewünschte Rolle erfüllt.

Der Pokémon-Fang erfordert dabei – ebenfalls wieder serientypisch – einen gesunden Mix aus Geschick und Glück. So könnt ihr zwar versuchen, ein Taschenmonster bei voller Stärke einzufangen, erhaltet dafür jedoch häufig kaum mehr als einen kaputten Pokéball. Cleverer ist es, das gegnerische Pokémon daher erst zu schwächen, ohne es zu besiegen, oder mit Statuseffekten zu belegen, um die Fangchancen zu retten. Je seltener das Pokémon, desto wichtiger werden diese Chancensteigerungsmittel. Trotzdem ist speziell der Fang der legendären Pokémon, von denen es gerade nach Liga-Abschluss mehr als genug zu schnappen gibt, übermäßig zufallsabhängig – das kann mit der Zeit ermüdend werden. Auch empfand ich die Pokémon-Jagd auf meiner Reise zur Liga vergleichsweise unspannend. Gefühlt bin ich nämlich in die immer selben Pokémon gerannt, weswegen sich mein Team bereits nach wenigen Orden mehr oder minder festigte. Womöglich hatte ich einfach nur tierisches Pech, tatsächlich war mir aber nie bewusst, wie gigantisch die Kleinstein-Population von Sinnoh ist.

Nicht dass es einen großen Unterschied für mich gemacht hätte, denn mein Starter-Pokémon Chelast bzw. dessen Entwicklungsstufen hat abzüglich der abschließenden Liga fast alle Trainer- und Arenakämpfe im Alleingang bewältigen können. Da Erfahrungspunkte automatisch auf all eure Teammitglieder verteilt werden, hinken potenzielle Ersatzbankbeansprucher zumindest auch später nicht unnötig hinterher – das erspart unnötige Fleißarbeit. Für Leute, die ihre Lieblinge gern separat hochziehen, ist dieses alternativlose System natürlich eher ungünstig, ich für meinen Teil bevorzuge jedoch vielmehr den Komfort, den mir das Feature bietet. Wenn jetzt nur der Trainer-Schwierigkeitsgrad daran angepasst worden wäre … Immerhin: Dadurch fallen zumindest die letzten Kämpfe der Hauptgeschichte auf ein angenehm herausforderndes anstatt unglaublich überwältigendes Niveau, wie es noch im Original der Fall war.

Freud und Leid sind zwei Seiten der selben Medaille
Vielleicht hätte ich mich während meiner Reise aber mehr mit den anderen Attraktionen Sinnohs beschäftigen sollen. Obwohl sich die Remakes maßgeblich auf den arg limitierten Pokédex der originalen Diamant- und Perl-Edition beschränken anstelle des erweiterten Platin-Pokédex, gibt es im überarbeiteten Untergrund bedeutend mehr Auswahl. Das nun in mehrere riesige Teilsektionen unterteilte Höhlensystem bietet nach wie vor gewohnte Aktivitäten wie das Ausgraben von Entwicklungsobjekten oder Wertgegenständen sowie das Einrichten einer persönlichen Geheimbasis und sogar Multiplayer-Support, ist aber nun auch die Heimat kleiner Pokémon-Höhlen, die mit gehörigem Variantenreichtum und keinen Zufallskämpfen aufwarten. So lässt sich direkt sehen, ob in der Kammer ein interessantes Pokémon auf euch wartet. Ein Abstecher lohnt sich also enorm. Die Nützlichkeit der neuen Geheimbasis fällt hingegen meiner Ansicht nach eher gemischt aus. Einerseits könnt ihr eure eigenen vier Wände nun mit Pokémon-Statuen dekorieren, die zugehörige Taschenmonster-Typen stärken, andererseits könnt ihr auch eben nur das machen – richtige Möbel oder andere Einrichtungsgegenstände wie Teppiche gibt es nicht. Schade, gerade weil mir der wieder am Start befindliche und rein kosmetische Pokéball-Effekt-Editor wieder enorme Freude bereitet hat und ich derartige Anpassbarkeit durchaus schätze.

An anderer Stelle fallen die Überarbeitungen auch gefühlt arg gemischt aus. So sind die Pokémon-Wettbewerbe nun Rhythmus-Minigames, die mir ordentlich Laune gemacht haben, ohne durch Fleißarbeit und im Rahmen eines weiterhin eher anstrengenden Minigames gefertigte Knurspe sieht man jedoch schnell kein Land mehr. Auch dürft ihr nach Besuch am Platz der Treue beliebige Pokémon hinter euch herlaufen lassen, nur kann dies je nach Gattung unfreiwillig komisch wirken. Chelterrar bewegt sich beispielsweise lachhaft langsam voran und muss daher ständig an eurer Seite respawnen, Rettan rutscht sich mangels richtiger Animation zusammengekringelt über den Boden und auf engem Raum muss das Begleiter-Pokémon erst beiseite – oder komplett den Gang zurück – geschoben werden, bevor ihr eurer Wege ziehen könnt. Auch bieten Strahlender Diamant und Leuchtende Perle eine neue Analogsteuerung, die nervte mich dank der alten Planquadrat-Einteilung der Oberwelt aber gerade in schmaleren Arealen, weil ich ständig an irgendwelchen Kanten hängengeblieben bin. Der Ersatz der Globalen Tauschstation des Originals – die Globale Wundertausch-Station – ist zum Testzeitpunkt sogar noch gar nicht implementiert, auch wenn das Gebäude dafür durchaus existiert.

Und dann ist da noch der/die/das Pokétch. Die Multifunktionsarmbanduhr zierte in der Ursprungsversion den zweiten Bildschirm und bot dort nette, hilfreiche Funktionen. Neben der Zeitanzeige ist auch ein Taschenrechner, eine Notizseite, ein Pokémon-Zuneigungsmesser und Item-Radar mit an Bord – einiges davon muss natürlich erst freigeschaltet werden. Neu im Remake ist hierbei die VM-App, mit der ihr wilde Bidiza Pokémon herbeirufen könnt, die für diverse Oberwelt-Puzzles notwendige Manöver ausführen. Nur leider fällt die Nutzung der Uhr mit dem Controller etwas unhandlich aus. Per R-Taste wird das Display auf den Screen gezaubert, ein erneuter Druck vergrößert es auf etwa halbe Gesamtbildschirmgröße. Dann könnt ihr mit dem Analogstick und der A-Taste die Uhr bedienen und so beispielsweise den Auflockern-VM-Move nutzen. Hakelige Sache! Im Handheld-Modus dürft ihr zumindest auch den Touchscreen nutzen, trotzdem müsst ihr die Uhr erst auf maximale Größe ziehen, bevor ihr sie bedienen dürft. Bloß gut, dass von allen acht VM-Techniken nur eine auch tatsächlich aus besagtem Menü gewählt werden muss … Insgesamt beschleicht mich hier schlichtweg das Gefühl, die Remakes hätten in diversen Punkten noch einiges an Feinschliff notwendig gehabt.

Niedliche Oberwelt, stimmige Kämpfe
Das betrifft im eingeschränkten Rahmen auch die Optik. Der Kopffüßler-Look der Oberwelt-Charaktere, welcher den Stil der DS-Originale einfangen soll, ist natürlich Geschmackssache. Er würde mich persönlich jedoch weitaus weniger stören, wenn das Spiel nicht ständig bei Dialogsequenzen und manchmal auch bei Trainer-Begegnungen ins Geschehen hineinzoomen würde. Wenn Galaktik-Boss Zyrus von seinen Motiven schwafelt, kann ich ihn schlichtweg nicht ernst nehmen, wenn sein niedliches Charaktermodell dabei den ganzen Bildschirm in Beschlag nimmt. Die neuen Kamerawinkel sorgten zudem dafür, dass ich in zwei Fällen fortschrittskritische Wege übersehen habe, weil die entsprechenden Pfade entweder von Bäumen oder Hügeln verdeckt wurden. Und ja, ich habe es gegengeprüft: Das war auf dem DS definitiv nicht der Fall! Die Angelegenheit wird nur noch dadurch kurioser, dass ich von der Optik der Kämpfe umgekehrt extrem angetan war. Klar hat sich am Animationsrepertoire der Pokémon an sich wenig getan, doch die Attackenanimationen selbst wirkten auf mich teils sehr dynamisch und eindrucksvoll. Zudem hauchte das Team von ILCA den im Hintergrund befindlichen Trainern eine gehörige Portion Charakter ein. Etwa wenn Pflanzen-Arenaleiterin Gardenia Luftsprünge macht, um ihre Schützlinge anzufeuern, oder ein Karate-Kämpfer seinen Pokéball mit einer Fausttechnik in den Ring schleudert. Auch die vielfältigen Kampfschauplätze können sich sehen lassen und speziell die acht Arenen versetzten mich jedes Mal ins Staunen, so stimmig waren sie gestaltet. Man merkt, worauf der tatsächliche Fokus gelegt wurde.

Fazit:
Die vierte Generation war nie meine Lieblings-Pokémon-Ära und daran hat sich mit Pokémon Strahlender Diamant und Leuchtende Perle nichts geändert. Das liegt aber mehr am persönlichen Geschmack als den unbestrittenen Qualitäten des ursprünglichen DS-Rollenspiels. Die von Mythen und Legenden dominierte Sinnoh-Region bietet einiges an Abwechslung und auch wenn ich persönlich auf der Oberfläche reichlich Pech mit der Auswahl an Wild-Begegnungen hatte, bietet der rundum überarbeitete Untergrund eine zufriedenstellende Auswahl an Pokémon, mit denen sich das Team bereichern lässt. Da die Erfahrungspunkte unter euren Gruppenmitgliedern verteilt werden, fällt das Heranziehen neuer Mitglieder auch bedeutend weniger schwer. Umgekehrt waren die Originale jedoch nicht auf diese EP-Verteilung ausgelegt, was man dem allgemein sehr niedrigen Schwierigkeitsgrad der Hauptgeschichte auch anmerkt. Überhaupt wirken viele fortschrittliche Elemente so, als würden sie mit einem eingebauten Nachteil daherkommen. Seien es die Begleiter-Pokémon, deren Animationen teils zu wünschen übrig lassen oder gern mal im Weg stehen, die neue Analogsteuerung, mit der ich ständig irgendwo hängenblieb, oder die Umsetzung des Pokétch, die sich unnötig umständlich anfühlt. Das ist schade, denn auf der anderen Seite gefallen mir vor allem die Kampfinszenierung und die überarbeiteten Pokémon-Wettbewerbe sehr. Insgesamt ist das Editionsduo immer noch einen Blick wert, keine Frage, und es spielt sich dank der kompakteren Struktur bedeutend flotter und unbeschwerter als jüngere Pokémon-Generationen, ohne dabei an Stoff für Vielspieler vermissen zu lassen. Ich kann aber einfach nicht den Gedanken abschütteln, dass mit etwas mehr Zeit und Feinschliff mehr drin gewesen wäre – was eine kleine Auswahl noch anstehender Content-Patches zudem zu bestätigen scheint.

Kämpfte sich mit Big Chompah (Chelterrar) und Richard (Palkia) in die Ruhmeshalle: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetSwitch.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Solide Remakes der DS-Klassiker, die reichlich nette Verbesserungen bieten, aber auch an diversen Stellen dezent ungeschliffen wirken.

Wertung

STORY:

6.0

SPIELWELT:

8.0

UMFANG:

8.0
70
von 100

Unkomplizierte Handlung

Mehr Pokémon-Vielfalt dank Untergrund-Taschenmonster

Überarbeiteter Sinnoh-Untergrund

Gewohnt fesselndes Spielprinzip

Extra-Bidiza auf Abruf (für VM-Moves)

Stimmige Kampfanimationen

Hakelige Analogsteuerung

Größtenteils arg unterfordernd

Flache Story

Fragwürdige Oberwelt-Kamerawinkel

Begleiter-Pokémon mehr nervig als niedlich

Wie werten wir?

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1 Kommentar

profil 28 comments
[13.12.2021 - 00:12 Uhr]
pasc:
Ob es Sinn macht die Handlung eines Remake zu bewerten..

Die Begleiter Pokémon sind optional...

Alles in allem eines der beseeren Pokémon Spiele seit Sonne/Mond.

Gerne darf ILCA ab jetzt die Reihe übernehmen.

Feldattacken (Teleport!) sind endlich wieder da, und VMs werden von wilden Pokémon ausgeführt.

Man kann dem Spiel vorwerfen was man will.
Eines aber bleibt:
Es ist das Erste seit langem, welches wieder den "Pokémon" Geist in sich trägt...

(Vom Fakt das die Lachnummer "Schild und Schwert" 79 bekommt..
seh ich jetzt mal ab..
Aber vielleicht ist es heute "en vogue" sich alles per DLC nachzukaufen)
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Spielname:
Pokémon Strahlender Diamant / Leuchtende Perle

Typ:
Switch-Spiel

Jetzt Bestellen:
Zum Shop
Publisher:
Nintendo

Developer:
ILCA

Genre:
Rollenspiel

Release:
19.11.2021 (erschienen)

Multiplayer:
vorhanden, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

eShop Preis:
59,99 €

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