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profil 237 comments
[27.02.2014 - 12:00 Uhr]
blablub:
Ich habe für das bezahlt, was auf der Packung steht. Wenn da steht "Online-Features", obwohl es die nicht gibt, dann ist das eine kleine Form von Betrug.

Natürlich ist dieser eine Schritt nicht sooo schlimm - es geht immer um die Summe, die allgemeine Tendenz, nicht nur bei Nintendo, sondern generell in der Spielebranche. Aber die Diskussion werde ich nicht wieder anfangen. In der Letzten habe ich ellenlange Posts mit gut begründeten und sauber formulierten Argumenten geschrieben, die wohl nie vollständig und zusammenhängend gelesen wurden, da nur selten direkt auf alle Punkte zusammenhängend eingegangen wurde - um dann beim letzten Post auch noch angemacht zu werden, weil ich es - im Internet! - gewagt habe, mal ein Smiley zu verwenden. Super begründete Gegenargumentation.

Du sitzt übrigens genauso fest auf deiner Meinung. ;) (Oh nein, ein Smiley...)

Dass Online-Features zwangsläufig laufende Kosten vom Kunden abverlangen müssen, um langfrisitig gerechtfertigt zu sein, ist übrigens kein Naturgesetz, sondern wird frewillig von den Firmen gemacht oder eben nicht gemacht. Nintendo ist kein gemeinnütziger Verein, dem man Geld spenden sollte, weil er gutes für die Umwelt tut. Man sollte es wie das behandeln, was es ist: Ein kommerzielles, gewinnorientiertes Unternehmen, dass hauptsächlich unser Geld will (das ist legitim in der freien Marktwirtschaft) und uns dafür Produkte und Dienstleistungen anbietet. Und die Kunden sollten entscheiden, was ihnen selbst (und nicht der Firma!) bestimmte Produkte und Dienstleistungen wert sind. Und unter diesem Gesichtspunkt darf ich auch diesen Schritt bewerten.
Besser wäre gewesen, erst gar keine Online-Features einzubauen, wenn man sich vorher schon sicher ist, dass man sie nicht solange anbieten kann, wie sie genutzt werden!
Im Gegensatz zu unserer Kanzlerin ist das Internet für uns und für Nintendo nämlich kein "Neuland". Wenn man es also in seine Produkte integriert, dann bitte auch ordentlich: Nämlich vorher eindeutig klargestellt, ob/wann es was kosten wird, oder ob/wann es eingestellt wird.

Da kommt mir gerade eine gute Geschäftsidee: vielleicht sollte ich einfach leere Schachteln verkaufen, wo viele tolle Sachen draufstehen. Wenn sich einer beschwert, dass sie leer ist, sage ich einfach "Wieso? Du hast doch nur die Schachtel gekauft, von was anderem war nie die Rede!"
Tja, wo zieht man hier die Grenze? Was oder wieviel muss tatsächlich von dem drin sein, was drauf steht? Wieviel sollte einem ein Produkt wert sein, das später an Wert verlieren kann, weil es inhaltlich kleiner wird? Es ist ja wohl nicht falsch, diese Fragen zu stellen, oder doch?

@Redaktion: Vielleicht könnt ihr ja mal einen Artikel zu diesem generellen Thema aufsetzen. Mit möglichst vielen Fakten, Pro- und Kontra-Argumenten, historischen Entwicklungen und Beispielen, etc. Um das einfach mal darzustellen und auf eine mögliche zukünftige Tendenz zu schließen, wohin sich die Spielebranche bewegt und ob das gut oder schlecht ist.
profil 237 comments
[27.02.2014 - 10:37 Uhr]
blablub:
Tja, ein weiterer kleiner, aber nicht unbedeutender Schritt, die Schäfchen zum Kauf aktuellerer Software zu zwingen und somit an das stetige Geldausgeben und Funktionalitätsverlust gewöhnt zu werden, nur damit sie ihr Hobby nicht aufgeben müssen.

Funktionalität, für die man bereits bezahlt hat, geht einfach so flöten (besonders schlimm ist es bei Professor Layton - das ist reiner und kleiner Download-Content, der eigentlich problemlos hätte direkt auf dem Modul sein können und keine Online-Verbindung benötigt. Neuspieler, die die alten Titel vollständig spielen wollen, werden niemals eine Chance dazu haben).

Aber was red ich, los, jetzt basht mich schon wieder, nur weil ich nicht zweimal für das selbe bezahlen will und selber entscheiden möchte, wann ich meinen erworbenen Content nutzen möchte. ;)
profil 237 comments
[14.02.2014 - 08:39 Uhr]
blablub:
Vieles im eShop ist vergleichsweise teuer. Ich find's komisch, dass das von nur sehr wenigen hinterfragt wird.

Beispiel:
NES-Spiele anbieten kostet Nintendo lediglich die ohnehin verfügbare Speicherkapazität auf ihren Servern, das sind vielleicht ein paar Cent pro Spiel und Monat für Nintendo.
Ich hab damals Ende der 90er 30 neue und originalverpackte NES-Spiele für 10 Mark gekauft.
Viele Spiele davon haben inzwischen brauchbare Opensource-Alternativen oder hochwertige Remakes oder günstige Smartphonealternativen.
Auch wenn es nicht legal ist, um die ROM und Emulatorszene kümmert sich kein Hersteller ernsthaft - insbesondere für alte Spiele, die nicht mehr im Handel sind (da ist das ohnehin nur rechtliche eine Grauzone).
Auf eBay kann man gut erhaltene NES inkl. vielen Spiele ersteigern, die umgerechnet nicht 5€/Spiel kosten und trodtzem eine ganze Konsole beinhalten.

Trotzdem geben viele Leute ohne nachdenken die fünf Euro im eShop für 20-25 Jahre alte Spiele aus, obwohl ein objektiver Preis ca. 0,5€ bis 1€ wäre.

Jaja, aber nicht mehr als 50 Cent für 10kg Lasagne ausgeben woillen udn sich dann über Pferdefleich beklagen. ;) Prioritäten! sag ich da nur. ;)
profil 237 comments
[06.02.2014 - 16:51 Uhr]
blablub:
Die ";)" drücken Amusement aus, ein gängiges Symbol in der Internetkultur.

Vorschlag: wir sehen uns dann bei den nächsten Generationen wieder (bzw. bei anderen Spielen, die ähnliche Konzepte einführen). Mal sehen, wofür man dann noch alles laufende Kosten bezahlen soll. Ich bin gespannt.

Ganz ehrlich, ich wünsche mir, dass du recht hast. Ich wünsche mir, dass "Nintendo nicht ... einführt". Große Hoffnung hege ich langfristig jedoch nicht.

Ein letzter Versuch, mein Argument klarzumachen: Ich würde meine Spiele gar nicht erst so konzipieren, dass sie überhaupt externe Server benötigen (ergo: keine laufenden Kosten).
(unabhängig davon hat Nintendo bereits eine ausreichend kapazitive Serverfarm, die das ohne signifikante Mehrkosten stemmen könnte - das wurde weiter oben aber bereits erörtert)
profil 237 comments
[06.02.2014 - 16:25 Uhr]
blablub:
Richtig, keiner muss den Service nutzen. Wenn das jetzt aber von der breiten Masse akzeptiert und ein Erfolg wird, wird Nintendo in der nächsten Generation weitere Bezahloptionen oder auch bei anderen Spielen ähnliche Konzepte einführen, denn es hat ja schon einmal funktioniert. Und irgendwann sind es keine Bezahloptionen mehr, sondern Bezahlpflichten.

Mit solchen Konzepten legt Nintendo den Grundstein.

Aber ich seh schon wohin die Diskussion führt. ;) Was hab ich in der Vergangenheit nicht alles für definitive Aussagen gehört.

Es wird niemals Always-on-Spiele geben.
Es wird niemals DRM geben, das verhindert, dass Datenträger auf bestimmten Geräten abgespielt werden können.
Es wird niemals Spiele geben, bei denen Mikrotransaktionen dazu genutzt werden können, einen Vorteil gegenüber nichtzahlenden Spielern zu erlangen, sondern sie werden nur kosmetischer Natur bleiben.
Es wird niemals Spiele geben, die nicht weiterverkauft werden können.
Es wird niemals Spiele mit eingeblendeter Werbung geben.
Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten.

Mein ganzes Leben hab ich die dazugehörigen Bedenken gehört, die Antwort der Unternehmen war immer "Niemals". Tja, wenn ich mir den Markt so anschaue - dazugelernt hat kaum jemand... ;) Sobald sich das "Niemals" als Lüge entpuppte war das Geschrei groß und 1 Jahr später hatten sich aber alle dran gewöhnt und es wurde sogar verteidigt. "Ist ja keine Pflicht, muss du ja nicht kaufen, war doch schon immer so" - kenn ich alles schon. ;)

PS: weiter oben steht ausreichend begründet, warum es nicht drauf ankommt, ob es €4,99 im Jahr oder €10 im Monat sind. Problem ist die schleichende Gewöhnung der Schäfchen an plötzlich auftauchende Zusatzkosten zum Vollpreistitel, so dass sie nicht mehr hinterfragen, warum sie überhaupt zusätzlich zahlen sollen bzw. warum ein Feature nicht von Anfang an implementiert war bzw. warum das ganze Konzept überhaupt laufende Kosten vorhersieht.
profil 237 comments
[06.02.2014 - 16:11 Uhr]
blablub:
Nach dem zweiten Link ist der gesamte Text aus irgendeinem Grund in einem leeren Anker (zudem mit falscher Syntax) gesetzt (<a a="">). Sieht komisch aus, wenn der Text beim Hovern unterstrichen wird. ;)
profil 237 comments
[06.02.2014 - 08:32 Uhr]
blablub:
Zitat: Der Reiz des Spiels geht komlett flöten, wenn man sofort an alle Pokemon heran kommt.
Das fordert hier doch niemand. Es ist kein Problem, die spielerische Herausforderung zu erhöhen (niedrige Fangraten, Zeitabhängigkeiten, fordernde Kämpfe). Es ist kein Problem, ein paar Freunde zu benötigen, die Spiele derselben Generation haben. Es kann auch ruhig Monate dauern. Alles kein Problem. Nicht im geringsten.

Das Problem ist, dass es immer stärker notwendig wird, bestimmte Dinge (Events, Online-Dienste, alte Spiele, ...) in irgendeiner Form bezahlen zu müssen (alte Spiele kaufen, Reisekosten, regelmäßige Gebühr), um vernünftig weiterspielen zu können, obwohl man bereits einen Vollpreis für das Spiel bezahlt hat und das Spielmodul sämtlichen Inhalt enthält.

Zitat: Wenn sie von heute auf morgen sagen, dass sie jedes Pokémon für einen Euro im eShop anbieten, muss man damit leben. Unterstützen würd ich sowas selbst auch nicht.
Tja, wenn die Entwicklung so weiter geht, wirst du in ein paar Jahren meine aktuelle Position gegenüber den dann neuen Spielern vertreten, die argumentieren, dass ein Euro pro Pokemon doch nicht viel ist und das nunmal so ist und wenn die kostenlos angeboten würden, doch der ganze Spielspaß flöten ginge. ;)
profil 237 comments
[05.02.2014 - 16:06 Uhr]
blablub:
@mulm
Zum einen ist Nintendo ein Großabnehmer (erheblicher Mengenrabatt im hohen zweistelligen Prozentbereich), zum anderen must du natürlich den Preis für 4MB wieder abziehen (4 MB sind ja im Preis schon drin gewesen). Da blieben bei dieser Rechnung nur ein Bruchteil der 120$ übrig. Zudem kann man das gar nicht vergleichen, weil im N64 Rambus-Speicher verbaut wurde, die Tabelle in der Zeit aber nur SDRAM auflistet. Die genauen Zahlen wird nur Nintendo kennen.
Selbst wenn's keine paar Pfennig, sondern ein paar Mark wären: es gab keinen Grund, das nachträgliche RAM-Nachrüsten nötig zu machen.

@cedrickterrick
Mir war schon klar, dass du von Software redest. Ich wollte mit dem ExpansionPack aber noch ein bisher gar nicht angesprochenes Beispiel bringen.

Für gänzlich neue Software oder Spielinhalte zu zahlen ist auch kein Problem. Problematisch wird es, wenn man für Spielinhalte zahlen soll (ob an den Hersteller direkt oder durch lange Reisen oder unnötige laufende Kosten, spielt keine Rolle), die eigentlich selbstverständlich sind und/oder bereits mit dem Vollpreis abgedeckt sind.
profil 237 comments
[05.02.2014 - 10:51 Uhr]
blablub:
Zitat: Damals wäre niemand auf die Idee gekommen sich darüber zu beschweren.
Damals hat auch kaum jemand geahnt, dass dieses Konzept ins Uferlose ausartet. ;) Bei Nintendo ist das zum Glück noch nicht der Fall, und geht bei Nintendo zum Glück nicht so schnell wie bei EA, aber die neuerlichen Meldungen zeigen auch bei Nintendo ganz klar einen Trend in Richtung "Vollpreisspiel plus laufende Kosten" auf.

Zitat: Es ist schon iwie katastrophal, dass man für jedes Videospiel elektrische Energie aufwendet und auch noch bezahlen muss.
Siehe meinen Post weiter oben. Strom, Wasser, Benzin sind physikalisch notwendige Treibstoffe, die von externen Herstellern angeboten werden. Dafür zu bezahlen ist legitim und richtig.
Kostenpflichtige Zusatzinhalte, die problemlos hätten kostenlos sein können, weil sie technisch nicht notwendig sind, sind jedoch nicht automatisch legitim.
Auch wenn die Kosten für Internetgebühren nicht an Nintendo gehen, genauswenig wie die Reisekosten oder eventuelle Eintrittspreise, so wird der Kunde dennoch langsam und stetig darauf konditioniert, Geld für Zusatzinhalt zu bezahlen. Und zwar so, dass es ihn nicht weiter stört, wenn Nintendo dann in Zukunft selbst irgendwann bezahlt werden will - zusätzlich für etwas, was jahrelang offenbar kostenlos sein konnte.

Das war damals beim N64 schon sehr ärgerlich mit dem ExpansionPack. Warum hat man das nicht gleich eingebaut? Die Mehrkosten von 8MB gegenüber 4MB wären in der Herstellung vernachlässigbar gewesen und hätten für ein paar Pfennig höheren Verkaufspreis locker reingeholt werden können, auch damals schon. Man musste später für eine technisch nicht unbedingt notwedige Maßnahme also nochmals draufzahlen, um bestimmte Spiele überhaupt spielen zu können.
Natürlich wurde diese Upgrade-Funktion von der Marketingabteilung als "Super-Feature" verkauft und viele Leute sind drauf reingefallen. In Wirklichkeit war es aber ein geplantes Unterfangen, um nach einer Weile nochmals Mehreinnahmen zu generieren. Denn der Slot war bereits zum Marktstart einfach zugänglich eingebaut und vorgesehen. Warum hat man der Konsole also nicht gleich 8MB spendiert und den Verkaufspreis ein paar Pfennige hochgesetzt, wenn man schon vorher wusste, dass man in Zukunft mehr RAM braucht? Weil natürlich das spätere Nachkaufen für mehrere Dutzend Mark mehr Gewinn generiert.

Ich sag es noch einmal: Jeder Kunde darf bezahlen, was er möchte, jede Firma darf verlangen, was sie möchte. Das ist in einer mehr oder weniger freien Marktwirtschaft gut und richtig. Wenn dadurch aber langfristig langjährige, gut funktionierende Modelle verdrängt werden, weil "die Schäfchen" alles mitmachen, dann ist das sehr ärgerlich.

PS: Zitat: Das gab es schon immer.
Das ist ein ungültiges Argument. Auch Krieg, Unterdrückung, Hunger, menschengemachte Naturkatastrophen gab es "schon immer". Man kann und sollte immer und jederzeit Dinge hinterfragen - und zwar insbesondere dann, wenn es sie schon immer gab! Das ist das Grundprinzip jeder ernsthaften Wissenschaft (und sollte es demnach auch in der Gaming-Theorie und der Marktwirtschaft sein).
profil 237 comments
[05.02.2014 - 08:37 Uhr]
blablub:
@Ogerscherge: Nochmal, ich beurteile hier nicht Pokemon X/Y. ;) Ich beurteile hier die Tendenz, fragwürdige Bezahlmodelle und "Bonusfeatures" in Spielen einzuführen. Danke an alle anderen, die das verstanden haben. :) Pokemon X/Y ist ein Beispiel, weil es halt gerade hier auftaucht. Die Diskussion führen übrigens nicht nur wir gerade: Benutze eine Suchmaschine deiner Wahl nach Dungeon Keeper für das iOS und das britische Verbraucherschutzamt. Dagegen ist die Diskussion hier ein Witz. ;)

Aber für Ogerscherge antworte ich auch gerne auf seinen Post, abseits der eigentlichen Diskussion: bei Rot, Blau, Gelb, Stadium hat es mir Spaß gemacht, mit meinem Freunden von Modul zu Modul zu tauschen und auch mal das Transfer Pack von Pokemon Stadium auf dem N64 einzusetzen - das war nicht einfach und hat Wochen gedauert.
Bei X/Y ist es jedoch nicht genug, X und Y und ein paar Freunde zu haben. Man muss einige Pokemon von früher hochtauschen, muss also noch mehr Spiele kaufen, was insbesondere für Neueinsteiger schwer ist oder für Leute mit nicht ganz so viel Geld. Man ist auf Online-Features angeweisen, einige dieser Features kosten jetzt schon Geld (zusätzlich zu den regulären Internetgebühren). Die Event-Pokemon werden immer mehr, die Events immer seltener - das Reisen dorthin kostet etwas; wenn es sich um Messen handelt, muss man Eintritt bezahlen. Nintendo verbirgt das zwar recht geschickt und geht langsam vor, führt aber eindeutig mehr und mehr pay4content ein, obwohl man bereits den vollen Preis bezahlt hat. Der User gewöhnt sich dran und merkt es nicht (oder wird dort hineingeboren und hat also nichtmal die Chance, den Unterschied kennen).

Kagenoryu fasst es schön zusammen: Der Spieler wird gewöhnt ans zusätzliche Bezahlen, langsam und stetig.
Die €4,99 sind nicht viel, das Feature als solches gut. Hat der Spieler das geschluckt, kommt in der nächsten Generation ein Bezahlfeature mehr hinzu. In der Übernächsten ein weiteres. Diese Diskussion hier wird vergessen sein, der Kunde kauft ein Vollpreisspiel und bezahlt munter einen monatlichen Preis. Eine Generation später steht vermutlich zusätzlich Werbung im Spiel.
Es sei denn, die Spielerschafft wacht endlich auf und wehrt sich jetzt dagegen.
profil 237 comments
[04.02.2014 - 18:20 Uhr]
blablub:
Es geht mir hier nicht um Pokemon im Speziellen, sondern um den Trend, dass es immer mehr fragwürdige Bezahlmodelle bzw. Bezahldienste gibt, die nicht notwendigerweise sein müssten. Dass man entweder auf Content verzichten muss, oder für Content bezahlen muss in Bereichen, wo das technisch nicht sein müsste oder wofür man implizit eigentlic hschon bezahlt hat (Stichwort: bereits gekaufter Vollpreistitel).

Das Pokemonkonzept im Allgemeinen ist klasse. Wenn ein Spiel aber zu viel Inhalt hat, dann muss man es halt auch mal gut sein lassen, anstatt immer mehr hinzuzufügen. Irgendwann nimmt dann die Qualität ab, das hat bei Pokemon schon lange eingesetzt. Wenn man eh nicht mehr alle fangen kann, wieso dann noch neue hinzufügen? Das ist meines Erachtens der völlig falsche Weg, ein Spielprinzip weiterzuentwickeln. Aber darum geht's mir hier wie gesagt nicht primär, das nur am Rande.

Sagen wir, die realistische Menge der fangbaren Pokemon liegt bei ca. 500. Das scheint sich ja herauszukristalisieren. Es ist somit unnötig, die Pokemonanzahl im nächsten Spiel zu erhöhen. Dann wäre es ebenso unnötig, dubiose Bezahldienste zum Lagern und Tauschen anzubieten. Die regulären Platformen (direkter Tausch) und meinetwegen Online-Tausch würden vollkommen ausreichen.

Technisch hat der 3DS genug Kapazität, dass alle Daten lokal gespeichert werden können. Zudem existiert mit der NNID bereits ein Benutzerkonto, das könnte für die Online-Lagerung genutzt werden.

Selbst wenn man Bezahldienste als Erweiterung eines bereits mit dem Vollpreis bezahlten Titels als nicht schlecht ansieht, gäbe es hier also weitaus kundenfreundlichere Modelle, die weder den Kunden noch Nintendo etwas kosten würden, da die Infrakstuktur bereits vorhanden oder unnötig ist.

Nicht alles, was ein Hersteller als "Super-Addon, das nunmal seinen Preis hat" bewirbt, hat diese Bezeichnung verdient, will ich sagen.
profil 237 comments
[04.02.2014 - 17:20 Uhr]
blablub:
@Ogerscherge
Wann man absolute und relative Zahlen zu benutzen hat, ist mir als Physiker durchaus bewusst. ;)

Aber ich sehe schon. Die heutige Generation kauft sich lieber ein Vollpreisspiel und bezahlt dann nochmals drauf, um es fertig spielen zu können oder verzichtet auf das Komplettieren.

Das ist halt eine Mentalität die ich prinzipiell nicht teile.

Benzin, Strom, Wasser etc. ist ein Verbrauchsgut, das nötig ist, um Maschinen und Prozesse am laufen zu halten. Dieses Verbrauchsgut kommt nicht vom Maschinenhersteller. Dafür zu bezahlen ist legitim und richtig.

Bei einem Vollpreisspiel, das alle Daten bereits enthält, ist es eine Dreistigkeit, dass der Hersteller des Spiels (es ist nichtmal ein Drittanbieter wie bei Benzin, Strom, Wasser!) trivialen "Bonusinhalt" (Inhalt, der künstlich blockiert ist) entweder nur gegen Bezahlung ermöglicht oder extrem schwer oder gar nicht zugänglich macht.

Naja, jeder darf sich so das Geld aus der Tasche ziehen lassen, ist ja nicht meines. ;) Ich habe nur leider die Befürchtung, dass die guten, klassischen Konzepte, die Jahrzehnte funktioniert haben, deswegen aussterben. Genau das ist mein Kritikpunkt.
profil 237 comments
[04.02.2014 - 15:08 Uhr]
blablub:
SuperKaioken96: Post nicht gelesen? ;)
profil 237 comments
[04.02.2014 - 14:42 Uhr]
blablub:
Ich kann nicht runterkommen, da ich nicht aufgeregt bin, ich argumentiere lediglich sachlich. ;) Ich besitze das Spiel übrigens nicht, aus genannten Gründen - die €4,99 oder die Pokemon Bank als solches sind mir da egal. Allarmierend ist Nintendos Verfahren diesbezüglich, weil es eine Aussage darüber macht, in welche Richtung sich auch andere Spiele Nintendos in Zukunft bewegen könnten.

€4,99 im Jahr sind nicht viel, könnte ich mir bei meinem Einkommen problemlos hundertfach leisten. Es gibt ein viel grundlegenderes, prinzipielleres Problem. Es sind ja nicht nur €4,99 für dieses eine Produkt. Man soll als Kunde ja inzwischen überall regelmäßig löhnen - und zwar bei Dingen, die früher offenbar problemlos aus den reinen Produktverkäufen finanzierbar waren.

Was ist aus dem guten alten pay-once-play-forever für ein vollwertiges Spiel seit Release gewurden? Immer mehr pay2win, immer mehr pay-monthly, immer mehr ad-sponsored, immer mehr DLC, immer mehr DRM, immer mehr "kommt später per kaufbarem Addon".

Nintendo kann sich offenbar problemlos Server mit aktivem Content leisten (Beispiel Nintendo Network), für dessen Service man nicht regelmäßig bezahlen muss. Aber für einen simplen, passiven Fileserver (was die Pokemon Bank de facto ist), der um Größenordnungen weniger belastet wird, soll man jetzt bezahlen?

Die Logik erschließt sich mir nicht.

Super, 450/720 sind nichtmal 2/3. Das ist Teil zwei des prinzipiellen Problems: Das Spiel ist unvollständig. 2/3 < 1. Es ist nicht ohne Weiteres vervollständigbar. Man ist zwingend drauf angewiesen, weitere Dienste in Anspruch zu nehmen, obwohl man bereits einen Vollpreis bezahlt hat.
profil 237 comments
[04.02.2014 - 14:12 Uhr]
blablub:
Der Gewinnspieltext lautet:

"Außerdem muss das Foto vom Abschluss-Bildschirm des Minispiels stammen!"

Der alte (nicht abfotografierte) Rekord wird aber nicht sofort dort angezeigt. Auch für mich eindeutig, auch ohne die Nachfrage in den Kommentaren. Insbesondere da ein Beispielbild dabei steht.

Also ist alles ordnungsgemäß abgelaufen.

Zumal es ohnehin vollkommen egal ist. Der Erste bleibt auch mit über 500 Sekunden erster.
profil 237 comments
[04.02.2014 - 13:56 Uhr]
blablub:
Das kostet was? Nintendo legt aber auch alle Hürden aus, um zu verhindern, dass jemand ALLE Pokemon bekommen kann (ohne DNS-Spoofing!)... Alle sogar selbst zu fangen war ja spätestens nach Gold/Silber ein Ding der Unmöglichkeit. Und jetzt wird noch das bloße Transferieren erschwert.

Damit ist Pokemon bei mir wohl endgültig gestorben, wenn sich die Fangsituation in Zukunft nicht bessert (sprich: die Möglichkeit, alle Pokemon zu bekommen, unter der Verwendung nur weniger Module/Freunde und ohne langen Reisen zu einmaligen Events).

Von Nintendo war ich bisher eigentlich immer vollständige Spiele gewohnt.
profil 237 comments
[04.02.2014 - 07:56 Uhr]
blablub:
Siebeneinhalb Minuten, nicht schlecht.
profil 237 comments
[31.01.2014 - 18:11 Uhr]
blablub:
Das Thema "Glück versus Können" ist ein zwischneidiges Schwert. Es stimmt natürlich, dass es für einen erfahrenen Spieler sehr ärgerlich ist, wenn Glück nötig ist, um zu gewinnen.

Auf der anderen Seite ist es bei einem Multiplayer-Spiel für die Familie aber auch so, dass es für die unerfahreneren Spieler sehr ärgerlich oder gar frustrierend sein kann, ständig gegen die erfahrenen Spieler zu verlieren und keine Chance zu haben.

Ein Multiplayer-Spiel, das für alle Spieler- und Altersklassen geeignet sein soll, muss also irgendeine Form des Ausgleichs bereitstellen.

Glück ist zweifelsfrei eine solche Möglichkeit. Ob es die beste ist, ist diskutabel.
profil 237 comments
[30.01.2014 - 20:00 Uhr]
blablub:
@GogOlo
Das bestreitet ja auch keiner. Das Problem war eher: Wie lange wird Nintendo die "Core-Gamer"-Sparte halten können? Und zwar nicht aus Sicht der Finanz- oder Marketingabteilung von Nintendo, sondern aus Sicht der Gesellschaft.

Die Frage war also: Wieso sinkt die Nachfrage nach komplexen Spielen in der Gesellschaft? Wieso ist Nintendo langfristig überhaupt drauf angewiesen, zumindest teilweise in die Smartphone-Branche zu expandieren?
profil 237 comments
[30.01.2014 - 17:23 Uhr]
blablub:
@Iwazaru
Ja, das stimmt leider. Das traurige ist, dass das meist auch genau die Leute sind, die gar nichts mit den Zahlen anfangen können, wenn man sie mal danach fragt.

Das war beim N64 ganz schlimm. 64 Bit war "in", es galt "mehr Bit gleich besser". Was die Zahl aber genau bedeutet, wusste kaum jemand. Konnte man ganz einfach daran feststellen, indem man jemanden gefragt hat, was denn die Wordbreite der N64-CPU war - "Häh, was'n das?" ;)

Das mit dem Preis ist zwar erstmal korrekt, aber irgendwie muss doch mal jeder für sich selbst irgendwann merken, dass Zwei-Euro-Spiele auf dauer langweilig, eintönig und stupide sind. Mal zwischendurch OK, aber wenn man mal in eine andere Welt abtauchen will, oder eine anspruchsvolle Denkaufgabe lösen will, oder ein komplexe Story erleben will, dann braucht man doch mehr als ein Minispiel.
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